80 Mile sammelt 1,9 Mio. Pfund für Grönland- und Italien-Projekte
Das AIM-notierte Bergbauunternehmen 80 Mile stärkt seine Finanzlage mit einer Kapitalerhöhung und tritt in eine seiner aktivsten Phasen ein.

Das am AIM notierte Unternehmen 80 Mile hat eine Platzierung zur Beschaffung von rund 1,9 Millionen Britischen Pfund vor Kosten angekündigt. Dabei werden 283,58 Millionen neue Stammaktien zu einem Preis von 0,067 Britischen Pfund pro Aktie ausgegeben. Zu den Käufern zählen bestehende Aktionäre, internationale und inländische Institutionen sowie erfahrene Anleger.
Die Nettoerlöse aus der Platzierung sind für mehrere strategische Zwecke vorgesehen. Das Unternehmen plant, die Mittel für folgende Bereiche einzusetzen:
- Allgemeine Verwaltungs- und Betriebskosten
- Die Ferrandina-Biokraftstoffanlage in Italien und deren Wiederinbetriebnahme
- Projekte in Finnland zur Vorbereitung ihres Verkaufs
- Das Dundas-Ilmenit-Projekt in Grönland sowie ein bevorstehendes Probenahmeprogramm
Starke operative Dynamik im gesamten Portfolio
Roderick McIllree, Executive Director von 80 Mile, betonte die Bedeutung der Kapitalmaßnahme: „Wir befinden uns nun in einer sehr starken Position. Wir konzentrieren uns weiterhin auf eine disziplinierte Umsetzung und freuen uns darauf, die Aktionäre über den Fortgang dieser Schlüsselprogramme auf dem Laufenden zu halten." McIllree hob hervor, dass das Unternehmen in eine der aktivsten Phasen seiner Geschichte eintrete und dabei auf 100 Millionen US-Dollar an zugesagten und finanzierten Ausgaben sowie zwei in den USA börsennotierten Joint-Venture-Partnern aufbauen könne.
Ein zentrales Vorhaben ist die bevorstehende Bohrkampagne beim Jameson-Projekt in Grönland. Die Vorbereitungen für das voll finanzierte Zwei-Bohrungen-Programm schreiten laut McIllree zügig voran. Das Stampede-Bohrgerät wurde kürzlich überholt und in Betrieb genommen und soll in Containern verpackt auf ein Ausrüstungsschiff verladen werden, das in einigen Monaten Kurs auf Grönland nimmt. 80 Mile und sein Joint-Venture-Partner Greenland Energy Company planen, in der zweiten Hälfte dieses Jahres eines der weltweit größten verbleibenden ungebohrten konventionellen Kohlenwasserstoffbecken zu testen.
Das Unternehmen führte in der vergangenen Woche in Nuuk, Grönland, hochrangige Gespräche mit Regulierungs- und Aufsichtsbehörden. 80 Mile zeigte sich erfreut über den Stand der Genehmigungsverfahren sowie die Unterstützung für das Jameson-Projekt.
Disko-Nuussuaq: Nickel, Kupfer und Platingruppenelemente im Fokus
Parallel dazu ist die Disko-Nuussuaq-Bohrkampagne, ebenfalls in Grönland, bereits im Gange. Zwei Bohrgeräte testen dort systematisch hochprioritäre Ziele für Nickel, Kupfer und Elemente der Platingruppe im Rahmen eines voll finanzierten Joint Ventures. Das Gesamtprogramm umfasst 30 Millionen US-Dollar über drei Jahre, wobei 10 Millionen US-Dollar für das Frühjahr und den Sommer 2026 vorgesehen sind. Die ursprüngliche Planung sieht die Erprobung von neun Bohrlöchern vor.
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Zur AktienanalyseDas Programm zielt auf eine Replikation der sogenannten Norilsk-Analogie ab – einer weltweit anerkannten Nickel-Kupfer-Lagerstätte. Das Management besuchte auf derselben Grönland-Reise auch den Disko-Bohrstandort und inspizierte jeden der geplanten Bohrorte. 80 Mile berichtete von guten Fortschritten und einem beeindruckenden Explorationscamp als operative Basis. Das Unternehmen betont, die operative Führung dieses Projekts zu behalten.
Neben den Grönland-Aktivitäten macht auch die Ferrandina-Biokraftstoffanlage in Italien Fortschritte. McIllree bezeichnete die Entwicklungen dort als weiteren Bestandteil der Dynamik, die das Unternehmen im gesamten Portfolio aufgebaut hat. Die Platzierung soll nun sicherstellen, dass 80 Mile die nötigen Mittel hat, um alle laufenden und bevorstehenden Programme planmäßig voranzutreiben.


