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Adidas meldet Rekordumsatz und startet Milliarden-Aktienrückkauf

Sportartikelriese übertrifft eigene Erwartungen deutlich und kündigt Rückkaufprogramm über eine Milliarde Euro an.

Adidas meldet Rekordumsatz und startet Milliarden-Aktienrückkauf

Der Sportartikelhersteller Adidas hat das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Die Erlöse kletterten währungsbereinigt um 13 Prozent auf 24,81 Milliarden Euro. Noch beeindruckender entwickelte sich das operative Ergebnis: Mit 2,06 Milliarden Euro lag es über 700 Millionen Euro höher als im Vorjahr.

Die vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen aus Herzogenaurach übertrafen die ursprünglichen Jahresprognosen deutlich. CEO Björn Gulden zeigte sich hochzufrieden mit der Leistung seiner Teams. "Das vergangene Jahr verlief für Adidas viel besser, als zu Beginn des Jahres geplant und erwartet", erklärte der Vorstandschef.

Besonders bemerkenswert: Das zweistellige Wachstum hielt trotz widriger Rahmenbedingungen an. Unsicherheiten durch die US-Zollpolitik und ungünstige Währungseffekte konnten die positive Entwicklung nicht bremsen. Dies unterstreicht die operative Stärke des Konzerns in einem herausfordernden Marktumfeld.

Starkes Schlussquartal trotz Analystenskepsis

Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum nochmals. Der Umsatz stieg von 5,97 auf 6,10 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis schnellte von 57 Millionen auf 164 Millionen Euro hoch – eine Verdreifachung innerhalb eines Jahres. Die Bruttomarge verbesserte sich um einen Prozentpunkt auf 50,8 Prozent.

Analysten hatten beim Gewinn mit niedrigeren und bei den Erlösen mit höheren Werten gerechnet. Die Zahlen verfehlten damit teilweise die Konsenserwartungen. Dennoch reagierte die Börse positiv: Im nachbörslichen Handel auf Tradegate legte die Aktie um zwei Prozent zu.

Milliarden-Rückkauf soll Aktionäre belohnen

Ein wesentlicher Kurstreiber dürfte das angekündigte Aktienrückkaufprogramm sein. Ab Anfang Februar will Adidas eigene Anteilsscheine im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro zurückerwerben. Die erworbenen Papiere sollen anschließend eingezogen werden, was den Gewinn je Aktie rechnerisch erhöht.

Möglich macht dieses Programm der erwartete starke Mittelzufluss im laufenden Jahr. Das Unternehmen verfügt damit über ausreichend finanzielle Flexibilität, um sowohl in Wachstum zu investieren als auch Kapital an die Aktionäre zurückzugeben. Die endgültigen Geschäftszahlen für 2025 sowie die Prognose für das laufende Jahr will Adidas am 4. März vorlegen.

Die positive Entwicklung bestätigt den erfolgreichen Turnaround unter CEO Gulden. Nach schwierigen Jahren hat sich der Konzern zurück an die Weltspitze der Sportartikelbranche gekämpft und liefert nun konstant starke Ergebnisse.

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