ADNOC Gas vergibt Aufträge über fünf Milliarden Dollar
Erste Phase des Großprojekts zur Gasentwicklung soll Kapazität und Effizienz deutlich steigern

ADNOC Gas hat die finale Investitionsentscheidung für die erste Phase seines sogenannten Rich Gas Development (RGD) Project getroffen und im Zuge dessen Aufträge im Gesamtwert von fünf Milliarden US-Dollar vergeben. Damit verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Verarbeitungskapazitäten auszubauen und die Effizienz seiner Anlagen deutlich zu steigern.
Die Maßnahmen betreffen mehrere zentrale Standorte des Unternehmens in den Vereinigten Arabischen Emiraten, darunter die Onshore-Anlagen in Asab, Buhasa und Habshan sowie die Offshore-Verflüssigungsanlage auf Das Island. Die geplanten Erweiterungen sollen nicht nur die Durchsatzmenge erhöhen, sondern auch zur Optimierung des laufenden Betriebs beitragen.
Die milliardenschweren Verträge gingen an drei Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich: Wood Group, Petrofac sowie Kent. ADNOC Gas äußerte sich in einer Mitteilung zur Auftragsvergabe und betonte dabei die strategische Bedeutung der Investitionen für die langfristige Entwicklung des Gasgeschäfts.
Die Tochtergesellschaft des staatlichen Energieunternehmens der Vereinigten Arabischen Emirate ist seit Anfang 2023 operativ tätig. Damals wurden die Bereiche Gasverarbeitung, Flüssigerdgas (LNG) sowie Industriegase unter dem Dach von ADNOC Gas zusammengeführt, um Synergien zu schaffen und den Betrieb effizienter zu gestalten.
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Zur AktienanalyseNeben der jetzt beschlossenen ersten Phase des RGD-Projekts plant das Unternehmen zwei weitere Ausbauschritte. Diese sollen sich auf die Standorte Habshan und Ruwais konzentrieren. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten in diesen Regionen weiter zu erhöhen. Angaben zu einem genauen Zeitplan für diese nächsten Phasen machte ADNOC Gas bislang nicht.


