Advastore: Dieter Büchls Revolution in der Logistikbranche
Wie ein ehemaliger Flaschenpost-Gründer Amazon Konkurrenz macht und die Logistikwelt verändert

Flaschenpost-Gründer Dieter Büchl sorgt erneut für Aufsehen in der Unternehmenswelt, denn sein neuestes Projekt Advastore hat das Potenzial, Amazon und andere Giganten der Branche herauszufordern. Nachdem Büchl vor einigen Jahren seinen Lieferdienst an Oetker verkaufte und damit zum Millionär wurde, hat er nun das erste vollautomatisierte Auslieferungscenter für Onlinehändler entwickelt.
In der Lagerhalle von Advastore in Niederaula gibt es nur noch wenige menschliche Mitarbeiter zu sehen, da Transportroboter über mehrere Etagen hinweg die Lagerbestände verwalten. Diese Roboter übernehmen nicht nur die Einlagerung von Produkten, sondern auch das Verpacken und Versenden. Büchl betont, dass eine derartige vollständige Automatisierung des Lagers bislang nicht möglich war, weshalb sein Unternehmen sämtliche Systemkomponenten selbst entwickelte.
Dieter Büchl, der bereits als Gründer von Flaschenpost Erfolg hatte, hätte sich nach dem Verkauf seines Anteils zur Ruhe setzen können. Dennoch verfolgte er die Idee eines vollautomatisierten Lagers und gründete Advastore. Das Start-up bietet Onlinehändlern einen Service, der selbst von Branchenriesen wie Amazon oder Otto nicht geboten wird.
Viele kleinere und mittelgroße Onlinehändler stehen vor der Herausforderung, eine zuverlässige Lieferung aufrechtzuerhalten, wenn ihr Geschäft wächst. Sie verfügen oft nicht über die Ressourcen, um eine leistungsfähige Logistikinfrastruktur aufzubauen, und stoßen auf Schwierigkeiten bei der Suche nach bezahlbaren Dienstleistern. Advastore hat diese Marktlücke erkannt und eine einzigartige Lösung entwickelt, die bisher weltweit nicht existierte.
Mit modernster Technologie und Robotik ermöglicht Advastore eine schnellere und zuverlässigere Auslieferung als etablierte Logistikunternehmen. Christian Meermann, Gründungspartner des Investors Cherry Ventures, betont die Einzigartigkeit der Lösung von Advastore und sieht großes Potenzial für das Unternehmen.
Advastore plant bereits den Ausbau seines Konzepts, da das erste Lieferzentrum noch nicht seine volle Kapazität erreicht hat. Mit dem Ziel einer bundesweiten Lagerinfrastruktur arbeitet das Unternehmen an einem zweiten Lager.
Die Automatisierung von Advastore ermöglicht es, Produkte beim Eintritt in das Lager automatisch zu wiegen, zu vermessen und von allen Seiten zu fotografieren. Diese Daten werden in Kombination mit künstlicher Intelligenz genutzt, um den gesamten Prozess bis zur Auslieferung zu automatisieren. Die Händler profitieren von umfangreichen Produktinformationen und können den Logistikprozess über ein Softwareportal bis zum Endkunden verfolgen.
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Zur AktienanalyseDie Vorteile der Automatisierung von Advastore zeigen sich besonders im Weihnachtsgeschäft, da das Unternehmen flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren kann, ohne temporäre Arbeitskräfte anheuern zu müssen. Im Gegensatz zu Amazon-Mitarbeitern treten die Roboter nicht in Streiks.
Dieter Büchl, der sich selbst das Programmieren beigebracht hat, hat mit Advastore erneut bewiesen, dass er eine innovative Vision in ein funktionierendes Produkt umsetzen kann. Das Unternehmen hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Onlinehändler ihre Logistikprozesse gestalten, grundlegend zu verändern und etablierte Konkurrenten herauszufordern.

