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Alaska LNG-Projekt soll bis 2030 starten

Milliardeninvestition mit asiatischen Abnehmern und politischer Unterstützung geplant

Alaska LNG-Projekt soll bis 2030 starten

Exporte von verflüssigtem Erdgas aus Alaska könnten bereits 2030 oder 2031 beginnen. Dies kündigte Alaskas Gouverneur Mike Dunleavy während einer Energiekonferenz in Houston an. Das geplante Alaska-LNG-Projekt mit einem Investitionsvolumen von 44 Milliarden US-Dollar soll täglich etwa 3,5 Milliarden Kubikfuß Gas aus den Gasfeldern der North Slope fördern und für internationale Märkte bereitstellen.

Für die Umsetzung des Projekts ist eine 800 Meilen lange Pipeline erforderlich, um das Gas von Nordalaska zu den Abnehmern in Asien zu transportieren. Eine endgültige Investitionsentscheidung wurde bislang noch nicht getroffen. Gespräche mit potenziellen Käufern in Taiwan, Südkorea, Japan und Thailand laufen derzeit. Dunleavy betonte in seiner Rede, dass er eine beschleunigte Umsetzung des Pipeline-Baus anstrebe und mit einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren rechne.

Nach seinen Angaben sind bereits alle erforderlichen Genehmigungen eingeholt und rechtliche Verfahren abgeschlossen worden. Zudem habe das Projekt die Unterstützung des US-Präsidenten sowie asiatischer Partnerländer, die dringend auf Gaslieferungen angewiesen seien. Das Vorhaben wurde während der ersten Amtszeit des damaligen Präsidenten genehmigt und erhielt 2020 die Freigabe der US-Bundesenergieaufsichtsbehörde. Eine abschließende rechtliche Genehmigung folgte im Jahr 2022, trotz Widerstands von Umweltorganisationen.

In seiner Rede hob Dunleavy hervor, dass die Unterstützung aus verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Lagern ein entscheidender Faktor für die Realisierung sei. Neben den internationalen Absatzmärkten werde auch die Rolle der US-Regierung bei der Finanzierung des Projekts geprüft. Der US-Energieminister Chris Wright stellte in Aussicht, dass verschiedene Unterstützungsmaßnahmen geprüft werden, darunter auch eine mögliche Kreditgarantie durch das Loan Programs Office seines Ministeriums.

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