ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Alphabet sammelt 80 Milliarden Dollar und zeigt Börsenkraft

Die gigantische Kapitalaufnahme des Google-Mutterkonzerns verdeutlicht den entscheidenden Vorteil börsennotierter Unternehmen im KI-Wettbewerb.

Alphabet sammelt 80 Milliarden Dollar und zeigt Börsenkraft

Alphabet, der Mutterkonzern von Google, hat durch eine aktienbasierte Kapitalbeschaffung 80 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Diese gewaltige Summe sendet eine klare Botschaft an alle, die auf die bevorstehenden Börsengänge von SpaceX, Anthropic und OpenAI warten: Der Zugang zu Kapital ist im KI-Zeitalter ein entscheidender Wettbewerbsvorteil – und börsennotierte Unternehmen haben ihn.

Die Kapitalaufnahme entspricht exakt dem Betrag, den Elon Musks SpaceX voraussichtlich bei seinem eigenen Börsengang einsammeln wird. Laut Daten des Finanzdienstleisters LSEG werden beide Transaktionen die größten nicht-staatlichen Aktienemissionen aller Zeiten darstellen und gleichzeitig die höchsten jemals erzielten Erlöse aus einem Börsengang (IPO) markieren.

Kapital als Schlüsselressource im KI-Rennen

Im Bereich der künstlichen Intelligenz zählt vor allem eines: Geld. Die größten Technologiekonzerne zahlen Hunderte Millionen US-Dollar, um Top-Forscher anzulocken, und investieren Zehnmilliarden in den Bau von Rechenzentren. Gleichzeitig finanzieren sie laufende Verluste beim Aufbau ihrer KI-Geschäftsfelder. Dieser enorme Kapitalbedarf hat weitreichende Folgen für den gesamten Markt.

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) flossen im vergangenen Jahr bereits 61 Prozent des gesamten weltweiten Risikokapitals in den KI-Sektor. Das erschwert es Start-ups außerhalb der KI-Branche zunehmend, überhaupt noch Kapital zu beschaffen. Der Sog, den die großen KI-Investitionen erzeugen, verändert die gesamte Finanzierungslandschaft.

Auch der Anleihemarkt spürt die Auswirkungen. Anleiheinvestoren sind der Ansicht, dass die von den großen Technologiekonzernen aufgenommenen Schulden in Höhe von Hunderten Milliarden US-Dollar die Renditen in die Höhe treiben, die andere Kreditnehmer zahlen müssen – und sogar die Renditen von Staatsanleihen beeinflussen. Die sogenannten „Hyperscaler" Alphabet, Microsoft, Amazon und Meta haben sich zu bedeutenden Anleiheemittenten entwickelt. Allein Alphabet hat im vergangenen Jahr durch eine Reihe von rekordverdächtigen Emissionen weltweit 85 Milliarden US-Dollar aufgenommen.

Warum Eigenkapital für KI-Investitionen besser geeignet ist

Der Aktienmarkt ist dennoch der naheliegendste Ort, um Kapital für die riskanten und dynamischen Bereiche der KI zu beschaffen. Der Grund ist struktureller Natur: Im Gegensatz zu Fremdkapital müssen Unternehmen ihren Aktionären das eingesammelte Kapital nicht zurückzahlen. Sollte es länger dauern, mit KI profitabel zu werden – oder sollte dies gar nicht gelingen –, kann ein durch Eigenkapital finanziertes Unternehmen die Situation aussitzen, ohne in eine Schuldenkrise zu geraten.

Alphabet gehört zu den wenigen Unternehmen weltweit, die in der Lage sind, eine solche Summe aufzunehmen, ohne den eigenen Aktienkurs massiv unter Druck zu setzen. Das Unternehmen verdankt dies seinem Fast-Monopol bei der Online-Suche sowie seiner langjährigen Glaubwürdigkeit an der Wall Street. Obwohl 80 Milliarden US-Dollar eine gewaltige Summe darstellen, entspricht sie weniger als 2 Prozent des Marktwerts des Unternehmens, das mit 4,5 Billionen US-Dollar bewertet wird. Die Aktie notierte im vorbörslichen Handel lediglich 2,6 Prozent im Minus – ein Zeichen dafür, wie groß das Vertrauen der Investoren in Alphabet nach wie vor ist.

Alphabet AktieKapitalerhöhungKi InvestitionenBörsengang IpoGoogle MutterkonzernHyperscalerKünstliche Intelligenz Finanzierung

Disclaimer