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Alphabet will australischen Newsseiten keine Kommission zahlen

Google News müßte die Originalseiten laut Gerichtsurteil für Inhalte bezahlen.

Alphabet will australischen Newsseiten keine Kommission zahlen

Die Google-Tochtergesellschaft von Alphabet Inc (NASDAQ:GOOGL) hat die Forderung des australischen Gesetzgebers abgelehnt, jährlich etwa 600 Millionen AU$ an lokale Verleger für ihre Inhalte zu zahlen, die in der Nachrichtenrubrik erscheinen und in ihrer Suchmaschine gesucht werden. Google lehnte die Forderung ab und erklärte sogar, wie seine Suchmaschine funktioniert. Das Unternehmen räumte ein, dass Nachrichten einen sozialen Wert haben, aber es forderte Australien auch wegen der falschen Behauptungen bezüglich der wirtschaftlichen Aspekte seiner Funktionsweise auf. Das Unternehmen wies darauf hin, dass die Zahlungsaufforderung davon ausgeht, dass es sich um etwa 10 Prozent der Einnahmen handelt, die Google dank der Nachrichten in Australien erzielt. Das Unternehmen behauptet, dass die Annahme falsch ist. "Das Argument des 'indirekten Wertes' überschätzt auch die Relevanz eines kleinen Bruchteils der schwer zu monetarisierenden Anfragen", wies Google darauf hin. Google gab weiter an, dass es Einnahmen aus Anzeigen erzielt und keine Anzeigen in die Such- oder Nachrichten-Registerkarten aufnimmt. Australien forderte, dass Unternehmen wie Google Verleger für die in der Suche erscheinenden Nachrichteninhalte bezahlen sollten, damit Google Einnahmen generieren kann. Der Vorstoß erfolgt im Zuge der zunehmenden Besorgnis über die sinkenden Einnahmen, die australische Verlage aufgrund der digitalen Umstellung verzeichnen. Australien beabsichtigte, die Forderung ähnlich wie andere Länder zu nutzen. Beispielsweise wollen einige Länder in Europa, dass Google zahlt, damit sie für Lizenzen für die Anzeige der Inhalte in der Suchmaschine zahlen können. Google brachte auch das Argument vor, dass es für Nachrichten-Websites enorme Vorteile bietet, weil es eine Plattform bietet, auf der ihre Inhalte präsentiert und für die Leser sichtbar gemacht werden. Das Unternehmen wies auch darauf hin, dass die meisten Suchanfragen aus der ganzen Welt kommen und dass Google es für Verleger kostenlos macht, an der Google-Suchmaschine teilzunehmen. Google wies auch darauf hin, dass es mit der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherkommission bei der Erstellung eines verbindlichen Codes zusammengearbeitet hat, der für den nächsten Monat vorgesehen ist. Es besteht die Möglichkeit, dass dies zu einem kollektiven Lizenzabkommen führen könnte, das Medienunternehmen zugute kommen wird.

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