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Amazon enttäuscht mit Cloud-Wachstum und streicht 16.000 Stellen

AWS wächst nur noch 24 Prozent – deutlich langsamer als Microsoft Azure und Google Cloud

Amazon enttäuscht mit Cloud-Wachstum und streicht 16.000 Stellen

Amazon hat seine Quartalszahlen vorgelegt und dabei vor allem im wichtigen Cloud-Geschäft enttäuscht. Der Umsatz von Amazon Web Services (AWS) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 35,6 Milliarden Dollar. Das klingt zunächst beeindruckend, liegt aber deutlich hinter der Konkurrenz zurück.

Microsoft meldete für sein Cloud-Geschäft Azure ein Wachstum von 39 Prozent im vierten Quartal. Noch dynamischer entwickelte sich Google Cloud mit einem Umsatzplus von 48 Prozent auf fast 18 Milliarden Dollar. Die schwächere Performance von AWS nährt Sorgen, dass der KI-Boom möglicherweise an Schwung verliert und sich zu einer Blase entwickeln könnte.

Der Nettogewinn von Amazon belief sich auf 21,2 Milliarden Dollar und entsprach damit den Analystenerwartungen von 21,1 Milliarden Dollar laut FactSet. Trotz der soliden Profitabilität setzt das Unternehmen seinen Sparkurs fort und baut weitere 16.000 Arbeitsplätze ab. Zudem werden defizitäre Geschäftsbereiche geschlossen.

Ausblick mit breiter Spanne

Für das erste Quartal prognostiziert Amazon einen Umsatz zwischen 173,5 und 178,5 Milliarden Dollar. Die Umsatzprognose zeigt mit einer Spanne von fünf Milliarden Dollar eine gewisse Unsicherheit des Managements. Beim Betriebsgewinn rechnet das Unternehmen mit 16,5 bis 21,5 Milliarden Dollar – eine noch größere Bandbreite, die auf volatile Marktbedingungen hindeutet.

Die Zahlen verdeutlichen, dass Amazon trotz seiner Marktführerschaft im Cloud-Geschäft zunehmend unter Druck gerät. Während die Konkurrenten Microsoft und Google mit ihren KI-Initiativen punkten, muss AWS seine Wachstumsstrategie überdenken, um nicht weiter an Boden zu verlieren.

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