Amazons Zoox und Uber starten Robotaxi-Partnerschaft in Las Vegas
Ab diesem Sommer können Uber-Nutzer in Las Vegas selbstfahrende Zoox-Fahrzeuge buchen.

Amazon-Tochter Zoox und Uber haben eine mehrjährige Partnerschaft angekündigt, die den Robotaxi-Markt in den USA weiter aufmischt. Ab Sommer 2025 werden die charakteristischen, toasterförmigen autonomen Fahrzeuge von Zoox über die Uber-App in Las Vegas buchbar sein. Die Kooperation markiert einen wichtigen Schritt für Zoox, das bislang hinter dem Marktführer Waymo zurückliegt.
Im Rahmen der Vereinbarung planen beide Unternehmen, das Angebot im nächsten Jahr auf Los Angeles auszuweiten. Zoox-Fahrten werden dabei weiterhin auch über die eigene App des Unternehmens verfügbar bleiben. Die Partnerschaft gibt Zoox Zugang zu Ubers riesiger Nutzerbasis und könnte die Skalierung des Dienstleistungsangebots deutlich beschleunigen.
Zoox kämpft um Anschluss an Waymo
Amazon hatte Zoox im Jahr 2020 übernommen, doch das Unternehmen konnte seitdem nicht mit Alphabet-Tochter Waymo mithalten. Waymo gilt als klarer Marktführer im US-amerikanischen Robotaxi-Segment und vermeldete im Februar, die Marke von vier Millionen kommerziellen Fahrten überschritten zu haben. Zoox muss sich also deutlich strecken, um im hart umkämpften Markt für autonomes Fahren relevant zu bleiben.
Die Zusammenarbeit mit Uber folgt einem Trend im Robotaxi-Sektor: Auch Waymo arbeitet mit dem Fahrdienstvermittler zusammen, was zeigt, dass Uber zunehmend als wichtiger Vertriebskanal für autonome Mobilitätsanbieter gilt. Für Uber selbst ist die Strategie ebenfalls attraktiv – das Unternehmen kann sein Angebot erweitern, ohne eigene autonome Fahrzeuge entwickeln zu müssen.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseDer Robotaxi-Markt in den USA befindet sich in einer dynamischen Wachstumsphase. Neben Waymo und Zoox drängen weitere Anbieter in den Markt, darunter Teslas geplanter Robotaxi-Dienst. Für deutsche Anleger und Beobachter ist diese Entwicklung besonders relevant, da europäische Automobilhersteller und Technologieunternehmen zunehmend unter Druck geraten, eigene Lösungen für autonomes Fahren zu entwickeln.


