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Apple scheitert bei US-Monopolklage

Richter erlaubt Fortsetzung der Klage gegen Marktbeherrschung im Smartphone-Sektor

Apple scheitert bei US-Monopolklage

Apple ist mit dem Versuch gescheitert, eine Monopolklage des US-Justizministeriums abzuwehren, die dem Konzern unrechtmäßige Marktbeherrschung im Smartphone-Sektor vorwirft. Ein Bundesrichter im US-Bundesstaat New Jersey lehnte den Antrag von Apple ab, der das Verfahren stoppen sollte. Damit kann die Klage weiterverfolgt werden, was Apple einen jahrelangen Rechtsstreit mit den US-Wettbewerbsbehörden bevorstehen lässt.

Das Justizministerium wirft Apple vor, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen, um von verschiedenen Akteuren, darunter Verbraucher, Software-Entwickler, Inhalteanbieter und kleinere Unternehmen, zusätzliche finanzielle Vorteile zu erzwingen. Dabei stehen vor allem technische Beschränkungen im Fokus, etwa bei Smartwatches, digitalen Geldbörsen und Messaging-Diensten. Diese Hürden sollen Nutzer daran hindern, zu Konkurrenzprodukten zu wechseln. Apple verteidigt sein Vorgehen mit der Begründung, dass die Beschränkungen notwendig seien, um die eigene Technologie zu schützen und die Innovation nicht durch eine erzwungene Öffnung für Wettbewerber zu behindern.

Die Klage gegen Apple ist Teil einer Reihe von Kartellrechtsverfahren in den USA, die sich gegen große Technologiekonzerne richten. Neben Apple stehen auch andere US-Tech-Riesen wie Meta, Amazon und Alphabet im Visier der Wettbewerbshüter. Diese werfen den Unternehmen vor, ihre dominanten Marktpositionen illegal zu sichern und so den Wettbewerb zu beschränken.

Die Aktien von Apple reagierten auf die Nachricht mit moderaten Schwankungen. Nach anfänglichen Kursverlusten stiegen die Papiere im Tagesverlauf um 1,8 Prozent auf ein Tageshoch von 204,80 US-Dollar. Das Verfahren gegen Apple wird mit Spannung verfolgt, da es weitreichende Auswirkungen auf die Wettbewerbsregulierung im US-Technologiemarkt haben könnte.

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