Arbeitgeber bieten 5% Lohnerhöhung - Gewerkschaften lehnen ab
Forderung nach 10,5% mehr Gehalt wird nicht erfüllt - Streiks und Proteste geplant

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben die Arbeitgeber ihr erstes Angebot vorgelegt. Das Angebot beinhaltet eine lineare Lohnerhöhung in Höhe von fünf Prozent in zwei Schritten sowie Einmalzahlungen von insgesamt 2500 Euro, die über zwei Jahre verteilt werden sollen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser bezeichnete das Angebot als "Ausdruck des Respekts". Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Deutsche Beamtenbund (DBB) lehnten das Angebot jedoch umgehend ab.
Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent, monatlich jedoch mindestens 500 Euro mehr Gehalt. Das Arbeitgeberangebot wird von beiden Gewerkschaften als "Mogelpackung" bezeichnet. Ver.di-Bundeschef Frank Werneke sagte, dass das Angebot keine Akzeptanz finden werde. Die angebotene lineare Erhöhung entspreche einem Volumen von lediglich fünf Prozent, was für einen Inflationsausgleich nicht ausreichend sei.
Die Gewerkschaften beklagten auch, dass die Arbeitgeber sich weigern, auf ihre Forderungen einzugehen. Die zurückliegenden Aktionen und Proteste haben die Arbeitgeber nicht zum Umdenken bewegt. Ver.di-Bundeschef Frank Werneke betonte, dass man "eine Schippe drauflegen" werde, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Auch DBB-Chef Ulrich Silberbach kündigte eine klare Antwort der Arbeitnehmer an und betonte, dass der Unmut groß sei.
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Zur AktienanalyseDie Arbeitgeber hingegen sehen ihr Angebot als angemessen an und bewegen sich laut Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände bereits an der "Grenze des Machbaren". Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Deutsche Beamtenbund (DBB) planen jedoch weitere Aktionen und Proteste. Die dritte Tarifrunde ist für den 27. bis 29. März erneut in Potsdam geplant.


