Arbeitsmarktbericht und Iran-Krieg: Das erwartet Anleger diese Woche
Das zweite Quartal startet mit wichtigen US-Konjunkturdaten, Fed-Reden und geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten.

Der Auftakt ins zweite Quartal 2025 bringt eine ereignisreiche Woche für Anleger. Im Mittelpunkt steht der US-Arbeitsmarktbericht für März, der wichtige Hinweise auf die Verfassung der weltgrößten Volkswirtschaft liefern wird. Gleichzeitig sorgen die Entwicklungen im Iran-Krieg für geopolitische Unsicherheit an den Märkten.
Das US-Arbeitsministerium veröffentlicht seinen monatlichen JOLTS-Bericht (Job Openings and Labor Turnover Survey) zu offenen Stellen und der Personalfluktuation. Dieser Datenpunkt gilt als wichtiger Frühindikator für den Zustand des amerikanischen Arbeitsmarkts. Ergänzend dazu gibt das Conference Board seine März-Umfrage zum Verbrauchervertrauen heraus – ein Stimmungsbarometer für die US-Konsumenten.
S&P Global veröffentlicht zudem den Case-Shiller-Hauspreisindex für Januar, der die Entwicklung der Immobilienpreise in den 20 größten US-Metropolregionen abbildet. Steigende Benzinpreise stehen unterdessen im Fokus einer Automobilkonferenz in New York, bei der sich führende Manager der Branche versammeln.
Fed-Vertreter äußern sich zu Geldpolitik und Stablecoins
Mehrere hochrangige Vertreter der US-Notenbank Federal Reserve treten diese Woche öffentlich in Erscheinung. Austan Goolsbee, Präsident der Federal Reserve Bank of Chicago, hält die Eröffnungsrede bei einer virtuellen Veranstaltung seiner Bank. Für deutsche Anleger ist dies besonders relevant, da Fed-Aussagen regelmäßig die Kurse an den europäischen Börsen beeinflussen.
Fed-Gouverneur Michael Barr nimmt um 15:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr MEZ) zu Stablecoins Stellung – einem zunehmend regulatorisch relevanten Thema im Kryptobereich. Fed-Vizechefin Michelle Bowman spricht auf einer Konferenz der Consumer Bankers Association über die Lage im Bankensektor.
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Zur AktienanalysePressekonferenz zum Iran-Krieg am Morgen
Verteidigungsminister Pete Hegseth und General Dan Caine, Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff, halten um 8:00 Uhr ET (14:00 Uhr MEZ) eine Pressekonferenz zur Lage im Iran-Krieg ab. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten wirken sich traditionell auf Ölpreise und damit auf Energie- und Industrieaktien aus. Anleger sollten die Entwicklungen in dieser Region genau im Blick behalten, da sie kurzfristig für erhöhte Volatilität an den internationalen Märkten sorgen können.

