ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Asiatische Devisen stabil – Dollar nahe Siebenwochentief

Anleger warten auf US-Arbeitsmarktdaten und beobachten Iran-Gespräche – Richtungswetten bleiben aus.

Asiatische Devisen stabil – Dollar nahe Siebenwochentief

Asiatische Währungen zeigten sich am Donnerstag kaum verändert, während der US-Dollar nahe einem Sieben-Wochen-Tief verharrte. Der US-Dollar-Index notierte stabil bei 99,7, nachdem er in der vorangegangenen Sitzung auf den schwächsten Stand seit Mitte Juni gefallen war. Die Marktteilnehmer verhielten sich vorsichtig und warteten auf richtungsweisende Impulse aus den USA.

Im Fokus standen dabei zwei zentrale Themen: die laufenden Friedensverhandlungen im Nahen Osten sowie bevorstehende US-Arbeitsmarktdaten, die Hinweise auf den künftigen Zinspfad der Federal Reserve liefern sollen. Große Richtungswetten blieben die Anleger unter diesen Umständen schuldig.

Japanischer Yen und chinesischer Yuan kaum bewegt

Das Währungspaar USD/JPY des japanischen Yen notierte unverändert bei 157,7. Zuletzt hatte die Währung durch Interventionen gestützte Gewinne verbucht, doch fiel es ihr schwer, die Rallye auszubauen. Händler blieben hinsichtlich der geldpolitischen Aussichten der Bank of Japan (BOJ) vorsichtig. Die BOJ-Entscheidungsträger signalisierten weiterhin einen steigenden inländischen Inflationsdruck, der im Laufe der Zeit weitere Zinserhöhungen rechtfertigen könnte.

Die Onshore- (USD/CNY) und Offshore-Paare (USD/CNH) des chinesischen Yuan zeigten sich ebenfalls kaum verändert. Der südkoreanische Won legte leicht zu – das Paar USD/KRW gab um 0,1 Prozent nach, was einer minimalen Won-Aufwertung entspricht.

Iran-Gespräche sorgen für Zurückhaltung

Die Stimmung der Anleger blieb trotz Anzeichen für diplomatische Fortschritte im Nahen Osten gedämpft. Der Iran erklärte, er habe mit dem Oman eine vorläufige Einigung über eine geplante Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus erzielt – eine strategisch bedeutsame Wasserstraße, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen transportiert wird. Mehrere strittige Fragen sind jedoch noch ungelöst.

US-Präsident Donald Trump erklärte, ein Abkommen stehe unmittelbar bevor. Der Iran hielt jedoch daran fest, dass er nur mit dem Oman und nicht direkt mit Washington verhandle – was die Fragilität der Gespräche unterstreicht. Diese Unsicherheit hielt die Devisenhändler in Schach. Auch die Ölpreise bewegten sich am Donnerstag in einer engen Spanne und hielten die deutlichen Verluste von Anfang der Woche.

Australischer Dollar und indische Rupie im Blick

Daten vom Donnerstag zeigten, dass die australische Handelsbilanz im Juni wieder einen Überschuss auswies. Die Exporte erholten sich aufgrund stärkerer Lieferungen von nicht-monetärem Gold, während die Importe leicht zurückgingen. Das Paar AUD/USD des australischen Dollars gab dennoch um 0,1 Prozent nach.

Die indische Rupie zählte zu den stärksten asiatischen Währungen und legte in fünf der letzten sieben Handelssitzungen zu. Unterstützt wurde sie durch sinkende Rohölpreise – für Indien als großen Ölimporteur ein bedeutender Faktor. Das Paar USD/INR fiel in der vorangegangenen Sitzung um 0,3 Prozent, nachdem die Reserve Bank of India ihren Leitzins (Repo-Satz) wie allgemein erwartet unverändert bei 5,25 Prozent belassen hatte. Der Singapur-Dollar (USD/SGD) zeigte sich ebenfalls weitgehend verhalten.

Nonfarm Payrolls als nächster großer Kurstreiber

Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf die wichtigen US-Arbeitsmarktdaten. Am Donnerstag standen zunächst die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an, bevor am Freitag der viel beachtete Bericht über die Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft – die sogenannten Nonfarm Payrolls – veröffentlicht wird. Anleger wollen damit beurteilen, ob die jüngste Abkühlung am US-Arbeitsmarkt an Fahrt gewinnt. Die Daten gelten als entscheidender Indikator dafür, ob die Federal Reserve ihren Zinssenkungskurs beschleunigen oder beibehalten wird.

Us-DollarAsiatische WährungenNonfarm PayrollsFederal ReserveJapanischer YenIndische RupieIran Gespräche

Disclaimer