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Asiatische Währungen stabil – Dollar erholt sich nach schwachen US-Erzeugerpreisen

Devisenmärkte in Asien warten auf Signale zu US-Iran-Waffenstillstandsgesprächen, während schwache US-Inflationsdaten den Dollar belasten.

Asiatische Währungen stabil – Dollar erholt sich nach schwachen US-Erzeugerpreisen

Asiatische Währungen bewegten sich am Mittwoch in einer engen Spanne. Die Märkte warteten auf weitere Signale zu den verlängerten Waffenstillstandsgesprächen zwischen den USA und dem Iran, während schwache US-Erzeugerpreisdaten vom Vorabend für eine gewisse Entlastung sorgten. Der Dollar legte im asiatischen Handel geringfügig zu, nachdem er zuvor sieben Handelstage in Folge gefallen war.

Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand im Iran entzog dem Greenback einen Teil der Nachfrage nach sicheren Häfen. Hinzu kamen nachlassende Inflationssorgen nach den jüngsten US-Daten. Der Dollar-Index und die Dollar-Index-Futures stiegen am Mittwoch um jeweils weniger als 0,1 Prozent.

Schwache Erzeugerpreise geben Fed Spielraum

Der Greenback war am Dienstag gefallen, nachdem die US-Erzeugerpreisdaten für März schwächer als erwartet ausgefallen waren. Zwar zeigte der Bericht aufgrund des Iran-Krieges eine höhere Energieinflation, doch die Kernraten deuteten auf vergleichsweise geringere Preisanstiege hin. Die Daten schürten die Hoffnung, dass die inflationären Auswirkungen des Iran-Krieges nicht so gravierend ausfallen werden wie befürchtet – was der US-Notenbank Federal Reserve mehr Spielraum für Zinssenkungen in diesem Jahr gibt.

Unabhängig davon erklärte die ehemalige Fed-Vorsitzende und Finanzministerin Janet Yellen am Mittwoch, dass sie trotz der Inflation und der wirtschaftlichen Unsicherheit durch den Iran-Krieg in diesem Jahr mindestens eine Zinssenkung der Fed erwarte. Diese Aussage stützte die Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik in den USA und belastete den Dollar zusätzlich.

Yen nahe 1,5-Jahres-Tief, Yuan vor BIP-Daten stabil

Der japanische Yen gab leicht nach und blieb in der Nähe seiner jüngsten 1,5-Jahres-Tiefs. Das Währungspaar USD/JPY stieg um 0,1 Prozent. Der chinesische Yuan notierte vor den am Donnerstag anstehenden wichtigen BIP-Daten für das erste Quartal stabil, das Paar USD/CNY bewegte sich kaum. Für das chinesische Wachstum wird erwartet, dass es nach einem schwachen Dezemberquartal wieder anzieht.

Das Paar USD/KRW notierte unverändert, nachdem der künftige Gouverneur der Bank of Korea, Shin Hyun-song, während seiner parlamentarischen Bestätigungsanhörung falkenhafte Töne anschlug. Shin warnte, dass die inflationären Auswirkungen des Iran-Krieges und ein schwacher Won in den kommenden Monaten eine restriktive Haltung der Notenbank erzwingen könnten. Die südkoreanischen Handelsdaten für März fielen zudem deutlich stärker aus als erwartet, da die wichtigen Chip-Exporte des Landes eine überdurchschnittliche Nachfrage aus der KI-Branche verzeichneten.

Australischer Dollar legt zu – Singapur strafft Geldpolitik

Das Paar AUD/USD stieg um 0,3 Prozent und spiegelte damit eine gewisse Verbesserung der Risikobereitschaft an den Märkten wider. Das Paar USD/INR legte um 0,1 Prozent zu, nachdem die indischen Verbraucherpreisdaten für März schwächer als erwartet ausgefallen waren. Das Paar USD/SGD notierte unverändert und bewegte sich kaum, nachdem die Monetary Authority of Singapore am Dienstag die Geldpolitik leicht gestrafft hatte.

Auf geopolitischer Ebene teilte das US-Militär am Dienstagabend mit, dass seine Seeblockade gegen den Iran vollständig in Kraft getreten sei und der gesamte Wirtschaftsverkehr von und nach dem Land nun unterbunden werde. Dieser Schritt könnte die laufenden Friedensgespräche mit den USA erschweren, obwohl ein fragiler Waffenstillstand am Mittwochmorgen offenbar noch Bestand hatte. US-Präsident Donald Trump erklärte am Dienstag, dass weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran in den nächsten zwei Tagen wahrscheinlich seien und er ein Ende des Krieges in greifbarer Nähe sehe.

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