Asiatische Währungen unter Druck: Dollar stabilisiert sich vor US-Inflationsdaten
Regionale Währungen geben nach, während Händler auf wichtige US-Verbraucherpreisdaten warten.

Die meisten asiatischen Währungen verzeichneten am Freitag leichte Verluste, während sich der US-Dollar vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten stabilisierte. Im Fokus der Märkte stehen die US-Verbraucherpreisdaten für Januar, die noch am selben Tag erwartet werden. Trotz der Tagesverluste steuern die Regionalwährungen auf Wochengewinne zu, während der Dollar mit Verlusten von rund 0,7 Prozent kämpft.
Die Unsicherheit über die künftige Geldpolitik der US-Notenbank belastet weiterhin die amerikanische Währung. Besonders die Nominierung von Kevin Warsh als möglicher neuer Fed-Vorsitzender sorgt an den Märkten für Zurückhaltung. Händler bleiben vorsichtig, da der Verbraucherpreisindex in den vergangenen vier Jahren im Januar stets über den Erwartungen lag.
Japanischer Yen mit stärkster Performance
Der japanische Yen gehört in dieser Woche zu den Top-Performern unter den asiatischen Währungen. Das Währungspaar USD/JPY notierte rund 2,6 Prozent niedriger – die beste Wochenperformance seit November 2024. Spekulationen über mögliche staatliche Interventionen am Devisenmarkt stützten die japanische Währung erheblich.
Restriktive Äußerungen japanischer Regierungsvertreter zu möglichen Marktinterventionen halfen dem Yen, sich gegen Bedenken über steigende Staatsausgaben unter Premierministerin Sanae Takaichi zu behaupten. Am Freitag legte das Paar USD/JPY zwar um 0,2 Prozent zu, konnte die Wochengewinne des Yen jedoch nicht gefährden.
Australischer Dollar erreicht Dreijahreshoch
Auch der australische Dollar zeigte sich in dieser Woche stark und legte um ein Prozent zu. Nach restriktiven Kommentaren der Reserve Bank of Australia erreichte das Paar AUD/USD ein Dreijahreshoch. Die Zentralbank signalisierte damit ihre Bereitschaft, die Zinsen länger auf hohem Niveau zu halten.
Der südkoreanische Won profitierte von verstärkten Kapitalzuflüssen in lokale Aktienmärkte. Das Paar USD/KRW verlor in dieser Woche 1,4 Prozent. Investoren zeigen besonders großes Interesse an koreanischen Chip-Aktien mit Bezug zum Sektor der künstlichen Intelligenz.
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Zur AktienanalyseChinesischer Yuan nahe Dreijahreshoch
Der chinesische Yuan behauptete sich ebenfalls gut und notierte nahe seinem Anfang der Woche erreichten Dreijahreshoch. Das Paar USD/CNY fiel auf Wochensicht um 0,4 Prozent, nachdem die People's Bank of China mehrere starke Referenzkurse festgesetzt hatte. Die indische Rupie blieb auf Wochensicht unverändert, während der Singapur-Dollar um 0,6 Prozent zulegte.
Die stärker als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten für Januar hatten dem Dollar zu Wochenbeginn noch Unterstützung gegeben. Die Unsicherheit über die weitere Zinspolitik der Federal Reserve überwiegt jedoch weiterhin und belastet die US-Währung nachhaltig.


