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Asiens Börsen trotzen schwachen US-Daten – China kämpft mit Deflation

Kospi und Hang Seng im Plus, während chinesische Inflation enttäuscht und US-Einzelhandel stagniert

Asiens Börsen trotzen schwachen US-Daten – China kämpft mit Deflation

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Mittwoch mehrheitlich robust und setzten ihre Aufwärtsbewegung fort, obwohl schwache Konjunkturdaten aus den USA und China für Verunsicherung sorgten. Der südkoreanische Kospi legte um 0,6 Prozent zu und steuert damit auf den dritten Gewinntag in Folge zu. Der Hongkonger Hang Seng Index gewann 0,13 Prozent hinzu.

Der chinesische CSI 300 gab hingegen 0,26 Prozent nach, nachdem neue Inflationsdaten enttäuschten. Der Verbraucherpreisindex Chinas stieg im Januar im Jahresvergleich lediglich um 0,2 Prozent – deutlich unter der von Reuters prognostizierten Zunahme von 0,4 Prozent. Die schwachen Zahlen deuten auf anhaltenden deflationären Druck hin und nähren Zweifel an der Wirksamkeit der bisherigen Konjunkturmaßnahmen Pekings.

Auch aus den USA kamen keine ermutigenden Signale. Der Einzelhandelsumsatz für Dezember stagnierte und verfehlte damit die Erwartungen der von Dow Jones befragten Ökonomen, die ein Plus von 0,4 Prozent vorhergesagt hatten. Die Daten lassen Zweifel an der Konsumfreude amerikanischer Verbraucher aufkommen, die als wichtige Stütze der US-Wirtschaft gelten.

Gemischte Signale aus den USA

An der Wall Street dominierten am Dienstagabend Sorgen rund um künstliche Intelligenz das Geschehen. Der technologielastige Nasdaq Composite verlor 0,59 Prozent, während der S&P 500 um 0,33 Prozent nachgab. Der Dow Jones Industrial Average bildete jedoch eine Ausnahme: Er kletterte um 0,1 Prozent und markierte mit 50.188,14 Punkten ein neues Rekordhoch zum Handelsschluss.

Der japanische Markt blieb aufgrund eines Feiertags geschlossen. Anleger in der Region beobachten weiterhin aufmerksam die wirtschaftliche Entwicklung in China, da diese erhebliche Auswirkungen auf die gesamte asiatisch-pazifische Region hat. Die schwachen Inflationsdaten könnten den Druck auf die chinesische Regierung erhöhen, zusätzliche Stimulierungsmaßnahmen einzuleiten, um die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt anzukurbeln.

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