ATHA Energy startet größtes Bohrprogramm auf Uranprojekt Angilak
Vollständig finanziert mit 63 Millionen CAD beginnt ATHA Energy das bislang umfangreichste Explorationsprogramm auf dem Angilak-Uranprojekt in Kanada.

ATHA Energy Corp. (TSXV: SASK, FRA: X5U, OTCQB: SASKF) hat die Mobilisierung zum Uranprojekt Angilak in Nunavut, Kanada, abgeschlossen und am 1. Mai 2026 mit den Diamantbohrungen begonnen. Das Explorationsprogramm 2026 ist das bislang größte auf dem zu 100 Prozent unternehmenseigenen Projekt und umfasst zwei Hauptkomponenten: Diamantbohrungen sowie eine luftgestützte geophysikalische Vermessung.
Die Finanzierungsbasis für das Programm ist solide: Im Februar 2026 schloss ATHA eine Finanzierungsrunde über 63 Millionen CAD ab. Damit zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den am besten kapitalisierten Uranexplorationsunternehmen weltweit.
Drei Bohrgeräte, 20.000 Meter Bohrstrecke
Für die Diamantbohrungen setzt ATHA drei Bohrgeräte ein, die bis Ende September rund 20.000 Meter abschließen sollen. Das dritte Bohrgerät traf Ende April auf dem Projektgelände ein, womit die Mobilisierungsphase abgeschlossen wurde. Die Bohrungen konzentrieren sich auf drei mineralisierte Korridore innerhalb des Angikuni-Beckens.
Der erste Schwerpunkt liegt auf dem mineralisierten RIB-Korridor. Hier erzielte ATHA im Programm 2025 vier neue Entdeckungen von Uranmineralisierungen. Besonders hervorzuheben ist RIB North, wo das erste Bohrloch in einer Teufe von 34,7 Metern eine zusammengesetzte Uranmineralisierung mit Gehalten von bis zu 8,16 % U3O8 über 0,5 Meter durchteufte. Das Programm 2026 soll das Entdeckungspotenzial in diesem Korridor weiter ausschöpfen und die bekannte Mineralisierung erweitern.
Der zweite Fokusbereich ist der Korridor der Lagerstätte Lac 50. Hier plant ATHA die Erprobung kürzlich identifizierter, hochgradig aussichtsreicher 3D-Inversionsziele entlang der Streichrichtung des Hauptgebiets der Lagerstätte. Die Mineralisierungsfläche der Lagerstätte Lac 50 ist weiterhin offen und nicht abgegrenzt – ein Hinweis auf erhebliches weiteres Potenzial.
Als dritter Korridor steht der KU-Nine Iron Korridor im Fokus. Dort werden Ziele erprobt, die direkt von der Uranmineralisierung der KU-Entdeckung 2025 sowie den historischen Nine Iron-Entdeckungen abgeleitet wurden.
Geophysikalische Vermessung ab Ende Juni
Parallel zu den Bohrarbeiten plant ATHA eine luftgestützte MMT-Vermessung (elektromagnetische Methode) durch das Unternehmen Expert Geophysics. Diese soll Ende Juni beginnen und das gesamte im Besitz von ATHA befindliche Angikuni-Becken zu 100 Prozent abdecken. Die daraus resultierenden Daten werden zur Entwicklung eines 3D-Inversionsmodells des gesamten Beckens genutzt, das bis zum vierten Quartal 2026 fertiggestellt sein soll.
Dieser systematische Ansatz entspricht der Methodik, die ATHA bereits in der Kampagne 2025 erfolgreich anwandte. Damals ergänzten die Vermessungsdaten das Portfolio an regionalen Zielen erheblich und legten die Grundlage für die fünf neuen regionalen Entdeckungen des Jahres.
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Zur AktienanalyseMakellose Erfolgsquote aus Vorjahren
Die Erwartungen an das Programm 2026 sind hoch – und das aus gutem Grund. In den beiden vorangegangenen Explorationskampagnen 2024 und 2025 verzeichnete ATHA eine Trefferquote von 100 Prozent: Bei jedem untersuchten Ziel stieß das Unternehmen auf Uranmineralisierungen. Allein in der Kampagne 2025, die sich auf regionale Ziele außerhalb des Explorationszielgebiets der Lagerstätte Lac 50 konzentrierte, gelangen fünf neue regionale Entdeckungen, darunter der mineralisierte RIB-Korridor mit vier neuen Vorkommen.
Für deutsche Anleger ist ATHA Energy über die Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel X5U handelbar. Das Unternehmen ist im Bereich der Uranexploration tätig – einem Sektor, der angesichts der globalen Debatte über CO2-arme Energiequellen und die Renaissance der Kernkraft zunehmend in den Fokus von Investoren rückt. Das Angilak-Projekt in Nunavut, Kanada, gilt als eines der vielversprechendsten Uranexplorationsprojekte Nordamerikas.


