Bahnstreik der GDL: Auswirkungen und Notfahrplan
Der geplante Streik und die Reaktion der Deutschen Bahn auf die massive Beeinträchtigung des Zugverkehrs

Die Lokführergewerkschaft GDL hat angekündigt, von Mittwoch bis Freitag dieser Woche in einen Streik zu treten, der Millionen von Bahnreisenden in Deutschland betreffen wird. In Reaktion darauf hat die Deutsche Bahn einen Notfahrplan für diesen Zeitraum angekündigt und ruft ihre Fahrgäste dazu auf, Reisen möglichst zu verschieben. Gleichzeitig hat das Unternehmen einen Eilantrag eingereicht, um den Streik zu verhindern.
Der geplante Streik wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Deutschland haben. Die Deutsche Bahn plant, während des Streiks einen Notfahrplan umzusetzen, der ein stark eingeschränktes Angebot beinhaltet. Trotz der Verwendung längerer Züge mit mehr Sitzplätzen kann die Mitfahrt nicht garantiert werden. Dies wird zweifellos zu erheblichen Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste führen.
Um die Auswirkungen des Streiks abzumildern, fordert die Deutsche Bahn ihre Kunden auf, nicht unbedingt notwendige Bahnreisen während dieser Zeit zu vermeiden oder zu verschieben. Die Verfügbarkeit von Regionalzügen wird deutschlandweit stark variieren, und es wird erwartet, dass es auch im Schienengüterverkehr erhebliche Einschränkungen geben wird.
Die GDL hatte bereits vor Weihnachten das grüne Licht für unbefristete Streiks von ihren Mitgliedern erhalten. Infolgedessen werden die Auswirkungen des Streiks voraussichtlich beträchtlich sein. In der Vergangenheit führten ähnliche Warnstreiks der GDL dazu, dass rund 80 Prozent des Fernverkehrsangebots gestrichen wurden, und die Auswirkungen im Regionalverkehr variierten je nach Region.
Die Deutsche Bahn hat heute Morgen beim Arbeitsgericht Frankfurt am Main einen Eilantrag auf einstweilige Verfügung eingereicht, um den Streik zu verhindern. Das Gericht wird voraussichtlich im Laufe des Tages eine Entscheidung treffen. Die Bahn argumentiert, dass der geplante Streik keine rechtliche Grundlage habe, da die GDL ihre Tariffähigkeit durch die Gründung einer Leiharbeiter-Genossenschaft verloren habe.
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Zur AktienanalyseDie GDL wiederum bezeichnete das neue Angebot der Deutschen Bahn als substanzlos und vergiftet und warf dem Bahnvorstand vor, sich von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der eigenen Mitarbeiter entfernt zu haben. Der Tarifstreit zwischen der GDL und der Deutschen Bahn dreht sich hauptsächlich um die geforderte Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 35 Stunden pro Woche für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich. Die Deutsche Bahn hält dies angesichts des Fachkräftemangels für nicht umsetzbar.


