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Barclays steigert Gewinn und erhöht Prognose

Investmentbanking treibt Eigenkapitalrendite auf 10,5 Prozent im Jahr 2024

Barclays steigert Gewinn und erhöht Prognose

Die britische Großbank Barclays hat im vergangenen Geschäftsjahr ihren Vorsteuergewinn deutlich gesteigert und infolgedessen ihre Prognose für das Jahr 2025 angehoben. Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich um 25 Prozent und erreichte 8,1 Milliarden Pfund. Maßgeblich verantwortlich für diese Entwicklung waren florierende Geschäfte im Bereich Investmentbanking. Insbesondere das Aktiengeschäft und der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren trugen maßgeblich zu dem Anstieg bei.

Die Erträge der Investmentsparte summierten sich im Berichtsjahr auf insgesamt 11,8 Milliarden Pfund. Innerhalb dieses Geschäftsbereichs verzeichnete das Aktiengeschäft ein Plus von 40 Prozent. Der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren legte um 29 Prozent zu. Diese Wachstumsraten trugen erheblich zur positiven Geschäftsentwicklung der Bank bei und stärkten die Profitabilität des Instituts.

Die Eigenkapitalrendite, eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Rentabilität eines Finanzinstituts, lag im Jahr 2024 bei 10,5 Prozent. Diese Entwicklung veranlasste Barclays, ihre Ziele für die kommenden Jahre anzupassen. Für 2025 wird nun eine Eigenkapitalrendite von rund elf Prozent angestrebt. Bis zum Jahr 2026 plant das Finanzinstitut, eine Eigenkapitalrendite von mehr als zwölf Prozent zu erreichen. Bankchef C.S. Venkatakrishnan bezeichnete die neue Prognose als einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Erreichung der mittelfristigen Ziele des Unternehmens.

Die Bankführung begründete die Erhöhung der Prognose insbesondere mit den starken Ergebnissen im Investmentbanking, das sich als treibende Kraft hinter dem Gewinnanstieg erwiesen habe. Vor allem die positive Entwicklung in den Handelsbereichen für Aktien und festverzinsliche Wertpapiere habe die Erträge deutlich steigen lassen. Diese Sparten gelten als volatil, doch im vergangenen Jahr profitierte die Bank offenbar von günstigen Marktbedingungen und einer starken Nachfrage nach diesen Finanzprodukten.

Mit der Anhebung der Renditeziele unterstreicht Barclays ihren Anspruch, die Profitabilität weiter zu steigern und sich im internationalen Wettbewerb als führendes Finanzinstitut zu behaupten. Die Eigenkapitalrendite gilt in der Branche als zentraler Indikator für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und misst den Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Die Steigerung dieser Kennzahl wird von Investoren häufig als positives Signal gewertet, da sie auf eine effiziente Kapitalnutzung hinweist.

Das Management sieht die Bank auf einem guten Weg, die gesetzten Ziele für die kommenden Jahre zu erreichen. Der Fokus soll dabei weiterhin auf der Stärkung des Investmentbankings liegen, das sich im vergangenen Jahr als tragende Säule der Ertragskraft erwiesen hat.

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