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Barclays stuft CubeSmart hoch und Public Storage herab

Die britische Großbank begründet den Schritt mit verschobenen relativen Bewertungen im US-Self-Storage-Sektor nach schwacher Jahresperformance.

Barclays stuft CubeSmart hoch und Public Storage herab

Die Investmentbank Barclays hat ihre Einschätzungen im US-amerikanischen Self-Storage-Sektor neu justiert: CubeSmart wird von „Equal Weight" auf „Overweight" hochgestuft, während Public Storage gleichzeitig von „Overweight" auf „Equal Weight" herabgestuft wird. Als zentralen Grund nennt Barclays die verschobenen relativen Bewertungen, nachdem CubeSmart seit Jahresbeginn eine schwächere Kursentwicklung verzeichnet hat. Die Einstufung „Overweight" für Extra Space Storage bleibt unverändert bestehen.

Hinter den Rating-Änderungen steckt eine übergeordnete Sektoreinschätzung: Barclays sieht den US-Self-Storage-Markt in den frühen Phasen einer Erholung. Das nachlassende Neuangebot soll schrittweise Verbesserungen bei der Auslastung, der Mietpreisgestaltung und beim Wachstum der Funds from Operations (FFO) – einer zentralen Kennzahl für Immobilienunternehmen – ermöglichen. Das Brokerhaus erwartet, dass alle großen Betreiber von dieser Entwicklung profitieren werden.

Allerdings mahnt Barclays zur Vorsicht: Die anhaltend hohen Hypothekenzinsen in den USA dürften die Erholung bremsen. Hohe Zinsen schränken die Fluktuation auf dem Wohnungsmarkt ein – und damit auch die Nachfrage nach Self-Storage-Einheiten, die typischerweise bei Umzügen entsteht.

CubeSmart: Urbanes Portfolio und steigende Preismacht überzeugen

Für CubeSmart hebt Barclays das Kursziel von 45 auf 46 US-Dollar an. Die Bank verweist dabei auf das stark urban geprägte Portfolio des Unternehmens, das eine höhere Preismacht ermöglicht. Hinzu kommen sich verbessernde Trends bei den Neuzugängen sowie angehobene Gewinnschätzungen, die auf besseren operativen Kennzahlen im zweiten Quartal basieren. Barclays hebt zudem hervor, dass die jüngste Konsolidierung in der Branche die Bewertung von CubeSmart nach unten absichere.

Bei Public Storage hingegen lässt Barclays das Kursziel unverändert bei 349 US-Dollar. Die Herabstufung auf „Equal Weight" begründet die Bank mit der starken Outperformance der Aktie seit Jahresbeginn, die das Aufwärtspotenzial deutlich verringert habe. Trotz anhaltend positiver Erwartungen für das Wachstum durch Akquisitionen und operative Initiativen sieht Barclays das Chance-Risiko-Verhältnis bei Public Storage derzeit als ausgewogen an.

Extra Space Storage: Kursziel leicht angehoben

Für Extra Space Storage erhöht Barclays das Kursziel leicht von 170 auf 172 US-Dollar. Als Treiber nennt die Bank stärkere Einzugsraten und nachlassenden Gegenwind bei der Preisgestaltung. Zusätzlich hebt Barclays die Drittanbieter-Managementplattform sowie die Nebengeschäfte des Unternehmens hervor, die ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum im Vergleich zur Konkurrenz antreiben sollen.

Der US-Self-Storage-Sektor ist für deutsche Anleger vor allem über Real Estate Investment Trusts (REITs) zugänglich. Diese Unternehmen verwalten Lagereinrichtungen, in denen Privat- und Geschäftskunden Gegenstände einlagern können. Der Sektor gilt als vergleichsweise konjunkturresistent, ist jedoch stark von Wohnungsmarktdynamiken und Zinsentwicklungen abhängig – Faktoren, die Barclays in seiner aktuellen Analyse explizit berücksichtigt.

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