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Bayer erwartet 2026 bereinigtes EBITDA von bis zu 10,1 Milliarden Euro

Der Leverkusener Konzern gibt erstmals konkrete Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr bekannt.

Bayer erwartet 2026 bereinigtes EBITDA von bis zu 10,1 Milliarden Euro

Bayer hat am Mittwoch seine Ergebnisprognose für das Jahr 2026 veröffentlicht. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern aus Leverkusen rechnet mit einem bereinigten EBITDA – also dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen vor Sondereinflüssen – von 9,6 bis 10,1 Milliarden Euro. Grundlage der Prognose sind die durchschnittlichen Wechselkurse des Jahres 2025.

Damit peilt Bayer im Optimalszenario einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr an. Im Jahr 2025 hatte der Konzern ein bereinigtes EBITDA von 9,67 Milliarden Euro erzielt. Die Zielspanne für 2026 entspricht umgerechnet einem Wert von bis zu 11,7 Milliarden US-Dollar.

Währungseffekte als entscheidender Faktor

Bayer betont ausdrücklich, dass die Prognose auf konstanten Wechselkursen basiert. Schwankungen am Devisenmarkt – insbesondere beim Euro-Dollar-Kurs – könnten das tatsächlich ausgewiesene Ergebnis merklich beeinflussen. Für international aufgestellte Konzerne wie Bayer spielen Währungseffekte bei der Jahresprognose traditionell eine bedeutende Rolle.

Der Konzern steht seit Jahren unter erheblichem Druck, unter anderem durch milliardenschwere Rechtsstreitigkeiten rund um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat aus dem Monsanto-Erbe. Gleichzeitig kämpft die Pharmasparte mit auslaufenden Patenten wichtiger Medikamente. Die neue Prognose signalisiert dennoch eine gewisse operative Stabilisierung.

Die Bandbreite der Prognose von 9,6 bis 10,1 Milliarden Euro lässt Spielraum für unterschiedliche Szenarien. Analysten und Investoren werden nun genau beobachten, ob Bayer die obere Zielmarke erreichen kann – und welchen Einfluss die tatsächlichen Wechselkurse auf das Jahresergebnis haben werden.

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