BEL 20 schließt fester: Belgische Börse legt um 0,29% zu
Anheuser-Busch InBev und D'Ieteren führen die Gewinner an, während Melexis und Umicore unter Druck geraten.

Die belgischen Aktienmärkte haben den Handel am Dienstag mit moderaten Gewinnen beendet. Der Leitindex BEL 20 stieg um 0,29%, getragen von Zuwächsen in den Sektoren Konsumdienstleistungen, Konsumgüter und Versorger. Damit zeigte die Brüsseler Börse trotz eines insgesamt gemischten Marktbildes eine leicht positive Tendenz.
Stärkster Wert des Tages war Anheuser-Busch InBev (EBR: ABI), der weltgrößte Brauereikonzern, der um 2,95% oder 2,00 Punkte auf 69,88 zulegte. Ebenfalls stark präsentierte sich D'Ieteren NV (EBR: IETB) mit einem Plus von 1,83% oder 2,90 Punkten auf einen Schlusskurs von 161,80. Lotus Bakeries (EBR: LOTB) rundete die Top-Performer ab und gewann 1,45% oder 160,00 Punkte auf 11.220,00.
Bemerkenswert: Die Aktie von Lotus Bakeries erreichte dabei ein neues 52-Wochen-Hoch. Der belgische Kekshersteller, bekannt für seine Spekulatius-Marke Biscoff, setzt damit seinen langfristigen Aufwärtstrend fort und markiert einen bedeutenden Meilenstein im bisherigen Jahresverlauf.
Verlierer des Tages: Melexis und Umicore unter Druck
Auf der Verliererseite stand der Halbleiterhersteller Melexis NV (EBR: MLXS) mit einem Rückgang von 3,30% oder 2,70 Punkten auf einen Schlusskurs von 79,20. Aperam SA (AS: APAM), der Edelstahlproduzent, verlor 2,82% oder 1,45 Punkte und schloss bei 50,05. Umicore SA (EBR: UMI), der Werkstofftechnologie- und Recyclingkonzern, büßte 2,52% oder 0,58 Punkte ein und notierte zum Handelsschluss bei 22,48.
Das Marktbild an der Brüsseler Börse war insgesamt gespalten: 49 fallende Aktien standen 47 steigenden gegenüber, während 11 Titel unverändert aus dem Handel gingen. Dies unterstreicht, dass der Indexgewinn vor allem auf die starke Performance einzelner Schwergewichte zurückzuführen war.
Rohstoffmärkte und Währungen im Überblick
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Zur AktienanalyseAn den Rohstoffmärkten gab es deutliche Bewegungen. Gold-Futures für die August-Lieferung fielen um 1,49% oder 64,81 auf 4.298,59 US-Dollar pro Feinunze. Noch stärker unter Druck stand das Öl: Rohöl der Sorte WTI zur Juli-Lieferung brach um 5,31% oder 4,85 auf 86,45 US-Dollar pro Barrel ein. Der Brent-Ölkontrakt für August verlor 4,45% oder 4,19 und schloss bei 90,06 US-Dollar pro Barrel.
Im Devisenmarkt zeigte sich der Euro stabil. Das Währungspaar EUR/USD notierte nahezu unverändert bei 1,16, ein Plus von lediglich 0,16%. EUR/GBP bewegte sich ebenfalls kaum und schloss bei 0,86 mit einem minimalen Zuwachs von 0,17%. Der US-Dollar-Index-Future gab leicht um 0,18% auf 99,85 nach.

