BHP verkauft Kupferanlagen in Brasilien an CoreX
Verkauf bringt bis zu 465 Millionen Dollar und soll Anfang 2026 abgeschlossen werden

Der Bergbaukonzern BHP hat den Verkauf von Kupfervermögenswerten in Brasilien an CoreX Holding vereinbart. Der Kaufpreis beläuft sich auf bis zu 465 Millionen US-Dollar. Das Geschäft wurde im Zuge der Veröffentlichung der aktuellen Geschäftszahlen bekannt gegeben. Beide Seiten haben nach Angaben von BHP eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnet, die den sogenannten Carajás-Bestand betrifft. Der Abschluss der Transaktion ist für Anfang 2026 vorgesehen.
Die Vereinbarung sieht vor, dass BHP beim Vollzug des Geschäfts zunächst 240 Millionen US-Dollar erhält. Weitere Zahlungen in Höhe von bis zu 225 Millionen US-Dollar könnten ab dem Jahr 2027 hinzukommen. Diese sind an bestimmte Bedingungen geknüpft, etwa an Produktionsziele und projektspezifische Vorgaben. CoreX äußerte sich zunächst nicht zu dem geplanten Erwerb.
BHP erklärte, der Schritt gehe auf eine strategische Überprüfung im Jahr 2024 zurück. Diese habe ergeben, dass die Carajás-Vermögenswerte stärker von einem Eigentümer profitieren würden, der die Entwicklung und den Betrieb dieser Anlagen priorisiere und ihr Wachstumspotenzial ausschöpfe. Im Zwölfmonatszeitraum bis Juni dieses Jahres produzierten die Carajás-Bestände nach Angaben des Unternehmens rund 9.400 Tonnen Kupfer.
Das Geschäft fällt in eine Zeit, in der große Bergbauunternehmen ihre Portfolios neu ausrichten und prüfen, welche Bereiche langfristig die größten Wachstumsaussichten bieten. Mit der Veräußerung der brasilianischen Kupferaktivitäten trennt sich BHP von einem Teil seines Bestands, der künftig von einem neuen Eigentümer betrieben werden soll. CoreX wird mit der Übernahme die Möglichkeit erhalten, die Produktion weiterzuentwickeln und die Anlagen den eigenen strategischen Zielen anzupassen.
Für BHP bedeutet der geplante Abschluss nicht nur den Zufluss eines signifikanten Betrags, sondern auch eine stärkere Fokussierung auf andere Kernaktivitäten. Das Unternehmen betonte, dass die Carajás-Anlagen in der neuen Eigentümerstruktur eine bessere Ausgangslage für künftige Investitionen und mögliche Erweiterungen hätten. Die Übertragung an CoreX soll im Verlauf des kommenden Jahres vorbereitet werden, damit der Abschluss Anfang 2026 erfolgen kann.
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Zur AktienanalyseDie vertraglich vereinbarten Zusatzleistungen, die ab 2027 fällig werden können, verdeutlichen, dass der endgültige Wert des Geschäfts von der weiteren Entwicklung der Produktion abhängt. Damit bleibt ein Teil des finanziellen Ergebnisses für BHP von der künftigen Performance der Carajás-Anlagen abhängig.


