ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Bitcoin fällt deutlich nach Rekordhoch

Gewinnmitnahmen und Zinsunsicherheit setzen der Kryptowährung spürbar zu

Bitcoin fällt deutlich nach Rekordhoch

Der Höhenflug der ältesten Digitalwährung hat nur kurz angehalten. Nachdem der Bitcoin in der vergangenen Woche erstmals die Marke von 124.000 Dollar überschritten hatte, fiel er in den darauffolgenden Tagen deutlich zurück. Aktuell liegt der Kurs bei rund 114.200 Dollar und damit etwa acht Prozent unter seinem jüngsten Rekordwert. Auch andere Kryptowährungen wie Ether, die zuvor stark zugelegt hatten, verzeichneten spürbare Verluste.

Analysten verweisen auf die anstehenden geldpolitischen Signale aus den USA als möglichen Grund für die Korrektur. Vor allem das bevorstehende Notenbankertreffen in Jackson Hole sorgt für Unsicherheit. Investoren befürchten, dass Fed-Chef Jerome Powell eine restriktive Tonlage anschlägt und damit Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen dämpft. Für Kryptowährungen, die als spekulative Anlageklassen gelten, spielen sinkende Zinsen eine wichtige Rolle, da sie im Vergleich zu klassischen Investments dann an Attraktivität gewinnen.

Neben makroökonomischen Faktoren wirkt auch der Markt selbst belastend. Beobachter verweisen auf die Serie von Gewinnmitnahmen, die nach den starken Kursgewinnen einsetzte. Solche Korrekturen traten bereits in der Vergangenheit regelmäßig nach neuen Rekordständen auf. Im Januar etwa hatte der Bitcoin bei 109.000 Dollar ein Hoch erreicht, bevor er bis April auf 75.000 Dollar zurückfiel. Ein ähnliches Muster zeigte sich nach Rekorden im Mai und Juli, als der Kurs jeweils binnen weniger Wochen um mehrere Prozentpunkte nachgab.

Aus charttechnischer Sicht ergeben sich daraus gewisse Anhaltspunkte. Bei den vergangenen Rücksetzern bewegte sich das Minus zwischen neun und knapp 30 Prozent. Übertragen auf die aktuelle Situation läge der mögliche Korrekturbereich zwischen rund 112.800 Dollar und 86.700 Dollar. Mehrere Widerstände in diesem Korridor könnten jedoch die Entwicklung beeinflussen. Kurzfristig steht dabei die 50-Tage-Linie im Fokus, die den Durchschnittskurs der vergangenen 50 Handelstage darstellt. Mit dem jüngsten Rückgang ist der Bitcoin darunter gefallen, was Charttechniker als Signal für eine mögliche Trendwende deuten.

Langfristig gilt der Aufwärtstrend allerdings weiterhin als intakt. Der Bitcoin notiert noch oberhalb der 200-Tage-Linie, die aktuell bei etwa 100.000 Dollar verläuft und als wichtige Unterstützung betrachtet wird. Der geringere Abstand zwischen Kurs und dieser Marke verringert zudem das Risiko eines starken Einbruchs. Auch der sogenannte „Fear and Greed“-Index liefert Hinweise auf eine eher ausgeglichene Lage am Markt. Mit einem Wert von 44 von maximal 100 liegt er derzeit im neutralen Bereich. Noch vor einer Woche hatte er über 70 Punkte erreicht, was auf deutlich höhere Gewinnmitnahme-Bereitschaft schließen ließ.

BlockchainKryptowährungenBitcoin

Disclaimer