BMW i3 Weltpremiere: Was Zipses Auftritt über den Konzern verrät
Mit einer spektakulären Show in der Bayern-Basketballhalle feierte BMW-Chef Oliver Zipse den neuen i3.

BMW-Vorstandschef Oliver Zipse ließ sich von der Stadionatmosphäre mitreißen. Zur Weltpremiere des neuen BMW i3 lud der Münchner Konzern am Mittwoch in die Basketballhalle des FC Bayern München ein – und inszenierte das Ereignis wie einen Meistertitel.
Eine aufwendige Lichtshow mit DJ-Begleitung, Tausende jubelnde BMW-Mitarbeiter als Publikum: Die Kulisse erinnerte mehr an ein Sportfinal als an eine klassische Automobilpräsentation. Als der neue 3er schließlich auf das Parkett rollte, animierte Zipse die Menge mit rudernden Handzeichen zu noch lautererem Applaus.
Selbstbewusstes Signal an den Markt
Der Auftritt des BMW-Chefs war dabei alles andere als zurückhaltend. Mit einem lässigen Klopfen auf die Brust inszenierte sich Zipse als Anführer eines siegreichen Teams – eine Geste, die symbolisch für das Selbstverständnis des Konzerns steht: BMW sieht sich im hart umkämpften Elektrofahrzeugmarkt klar in der Siegerposition.
Für Anleger ist diese Inszenierung durchaus aufschlussreich. BMW kommuniziert mit solchen Auftritten nicht nur an Kunden, sondern auch an den Kapitalmarkt: Der Konzern will zeigen, dass er im globalen Wettbewerb mit Tesla, chinesischen Herstellern und der eigenen Konkurrenz aus Stuttgart und Wolfsburg selbstbewusst agiert.
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Zur AktienanalyseOb der neue i3 diesem Anspruch gerecht wird, wird sich an den Verkaufszahlen und der Marktresonanz zeigen – Faktoren, die Investoren in den kommenden Quartalsberichten genau im Blick behalten sollten.


