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Börsenwoche: Intuitive Surgical, Barratt Redrow und SSE im Fokus

Nächste Woche stehen zahlreiche Unternehmensberichte an – mit spannenden Updates von Intuitive Surgical, Barratt Redrow und weiteren Schwergewichten.

Börsenwoche: Intuitive Surgical, Barratt Redrow und SSE im Fokus

Die kommende Börsenwoche bringt eine Vielzahl an Unternehmensberichten und Handels-Updates. Anleger können sich auf Quartalszahlen, operative Updates und Halbjahresberichte von zahlreichen Unternehmen freuen – darunter ME Group International, Oxford Nanopore Technologies, Atalaya Mining Copper und Watches of Switzerland Group. Der Blick richtet sich dabei besonders auf drei Unternehmen, die besonderes Interesse wecken.

Zu den erwarteten Veröffentlichungen zählen unter anderem Handels-Updates zum ersten, zweiten und dritten Quartal sowie Halbjahresberichte und operative Updates zum vierten Quartal. Auch Berichte zum verwalteten Vermögen stehen auf der Agenda. Die Berichtssaison gibt Anlegern wichtige Hinweise auf die aktuelle Geschäftslage und den Ausblick der Unternehmen.

Intuitive Surgical: Weitere Prognoseanhebung möglich?

Intuitive Surgical startet mit starkem Rückenwind in das zweite Quartal. Im ersten Quartal hatte das Unternehmen die Erwartungen übertroffen und die Ganzjahresprognose angehoben – nun stellt sich die Frage, ob diese positive Serie fortgesetzt werden kann.

Analysten erwarten für das zweite Quartal ein Umsatzwachstum von 16 Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn soll laut Prognosen mit einem etwas langsameren Tempo von 14 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar gestiegen sein. Eine Garantie für eine erneute positive Überraschung gibt es jedoch nicht.

Die Anlegerstimmung war in diesem Jahr bisher verhalten. Als Grund gilt die erwartete Verlangsamung des Gewinnwachstums sowie die als vorsichtig eingestufte Ganzjahresprognose. Im ersten Quartal hatte das Unternehmen die Prognose für das Wachstum der da-Vinci-Eingriffe auf 13,5 bis 15,5 Prozent angehoben – angesichts eines tatsächlichen Verfahrenswachstums von 17 Prozent im Quartal erschien dies eher konservativ. Ein weiteres starkes Update könnte dem Management den nötigen Spielraum geben, die Prognose erneut anzuheben.

Barratt Redrow: Blick auf Ausblick und Baukosten

Der britische Wohnungsbaukonzern Barratt Redrow hatte bereits im April ein robustes Update zum dritten Quartal vorgelegt. Die Reservierungsraten tendierten nach oben, und der Auftragsbestand wurde durch eine wachsende Zahl von Fertigstellungen sowie höhere durchschnittliche Verkaufspreise gestärkt.

Für das Handels-Update zum Gesamtjahr in der kommenden Woche bestätigte die Gruppe ihre Prognose: Die Zahl der fertiggestellten Eigenheime soll im Bereich von 17.200 bis 17.800 liegen. Die Märkte erwarten darauf aufbauend einen bereinigten Vorsteuergewinn von rund 541 Millionen Britischen Pfund – ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Weit wichtiger als die Zahlen selbst dürfte jedoch der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr sein. Der US-Iran-Konflikt hat die Erwartungen geweckt, dass die britischen Zinssätze im kommenden Jahr steigen könnten. Höhere Zinsen belasten die Erschwinglichkeit für Käufer und setzen die Bewertung von Barratt unter Druck – ein Trend, der seit Beginn des Konflikts zu beobachten ist. Besonderes Augenmerk gilt zudem der Frage, ob die gestiegene Baukosteninflation den Gewinnausblick der Gruppe belastet.

SSE: Infrastrukturausbau als strategisches Ziel

Auch der britische Energieversorger SSE steht in der kommenden Woche im Rampenlicht. Das Unternehmen will den Ausbau seiner Infrastruktur weiter vorantreiben. Details zu den konkreten Plänen und Zahlen werden mit dem anstehenden Update erwartet.

Für Anleger bleibt die kommende Börsenwoche damit ereignisreich. Die Berichte liefern wichtige Signale für die Entwicklung der jeweiligen Branchen – von Medizintechnik über Wohnungsbau bis hin zur Energieversorgung. Wie immer gilt: Der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen, und Anleger sollten im Zweifel professionellen Rat einholen.

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