Bradda Head Lithium: Starke Ergebnisse bei Whistlejacket-Projekt in Arizona
Neue Oberflächenproben belegen hohes Lithiumpotenzial in mehreren Zielgebieten – Spitzenwerte von 3,03 % Lithiumoxid erreicht.

Das am AIM notierte Unternehmen Bradda Head Lithium hat neue Untersuchungsergebnisse von Oberflächenproben beim Lithiumprojekt Whistlejacket im US-Bundesstaat Arizona veröffentlicht. Die Ergebnisse belegen eine starke Lithium-Prospektivität in mehreren Zielgebieten und kommen kurz nach Erhalt einer Explorations- und Bohr-Genehmigung Ende Mai. Das Unternehmen sieht sich durch die Resultate in seiner Explorationsstrategie bestätigt.
Die Probenanalysen liefern bemerkenswerte Werte: Der Spitzenwert liegt bei 3,03 % Lithiumoxid. Von insgesamt 60 entnommenen Proben wiesen 18 Gehalte von über 0,59 % Lithiumoxid auf. Die Ergebnisse bestätigen eine weit verbreitete Lithiummineralisierung im Zusammenhang mit spodumenhaltigen Pegmatiten, die an der Oberfläche aufgeschlossen sind. Spodumen ist ein Lithium-Aluminium-Silikat-Mineral und gilt als eine der wichtigsten wirtschaftlichen Quellen für Lithium weltweit.
Ian Stalker, Chairman von Bradda Head, zeigte sich optimistisch: „Das Programm hat unsere Explorationsziele präzisiert und verbessert und unterstreicht zudem das starke Lithiumpotenzial des Projekts. Die nächsten Ergebnisse werden die Wissensbasis weiter ausbauen und hoffentlich weitere neue Zielgebiete erschließen."
Weiteres Probenahmeprogramm und Bohrkampagne geplant
Bradda Head wird die Probenahmen fortsetzen und plant die Entnahme von weiteren 290 Splitterproben. Das laufende Probenahmeprogramm ist darauf ausgelegt, sowohl bereits identifizierte als auch neu generierte Bohrziele weiter zu verfeinern und zu verbessern. Parallel dazu ist eine Schlitzprobenkampagne geplant, um die Lithiummineralisierung in vorrangigen Zielgebieten detaillierter zu bewerten und zu definieren. Die Durchführung dieser Kampagne wird nach Abschluss der bevorstehenden Bohrkampagne erwartet.
Zusammenarbeit mit Rio-Tinto-Tochter Kennecott
Ein weiteres bedeutendes Ereignis war die erste technische Sitzung im Rahmen des technischen Ausschusses für das Whistlejacket-Projekt. Diese fand gemeinsam mit der Rio-Tinto-Tochter Kennecott Exploration Company statt. Dabei wurden die aktuellen Explorationsprogramme, technischen Prioritäten sowie die im gesamten Projektgebiet identifizierten bevorstehenden Bohrziele gemeinsam überprüft.
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Zur AktienanalyseDer technische Ausschuss besteht aus jeweils zwei Vertretern beider Parteien. Seine Aufgabe ist es, die Explorationsaktivitäten im Projektgebiet in beratender Funktion zu überwachen und zu steuern. Die Einbindung von Kennecott, einer Tochtergesellschaft des Bergbauriesen Rio Tinto, unterstreicht die strategische Bedeutung des Whistlejacket-Projekts für die Lithiumexploration in Nordamerika.
Lithium ist ein zentraler Rohstoff für die Energiewende und wird vor allem für die Herstellung von Batterien in Elektrofahrzeugen und stationären Energiespeichern benötigt. Die Nachfrage nach dem Leichtmetall ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was Explorationsunternehmen wie Bradda Head in den Fokus von Investoren rückt. Arizona gilt aufgrund seiner geologischen Gegebenheiten als vielversprechende Region für Lithiumvorkommen in pegmatitischen Gesteinsformationen.


