ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Bristol Myers Squibb investiert 2,3 Milliarden Dollar in Houston

Der US-Pharmakonzern errichtet einen neuen Produktionscampus in Texas und schafft dabei fast 500 dauerhafte Arbeitsplätze.

Bristol Myers Squibb investiert 2,3 Milliarden Dollar in Houston

Bristol Myers Squibb investiert rund 2,3 Milliarden US-Dollar in den Bau einer neuen Produktionsstätte in Houston, Texas. Das gab der in New Jersey ansässige Pharmakonzern am Montag bekannt. Die Investition ist Teil einer bereits früher angekündigten Gesamtzusage von 40 Milliarden Dollar für die Vereinigten Staaten.

Der neue Standort soll fast 500 qualifizierte Dauerarbeitsplätze schaffen. Darüber hinaus rechnet Bristol Myers Squibb damit, dass zwischen 2027 und 2030 rund 2.000 weitere Arbeitsplätze im Baugewerbe und in verwandten Bereichen entstehen werden, während der Campus errichtet und in Betrieb genommen wird.

Ein Campus für moderne Arzneimittelproduktion

Bei dem geplanten Standort handelt es sich um einen rund 600.000 Quadratfuß großen Campus – das entspricht etwa 55.700 Quadratmetern. Die Anlage ist für die Herstellung niedermolekularer Medikamente sowie komplexerer Arzneimittel wie Biologika und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate konzipiert. Letztere gelten als besonders innovative Wirkstoffklasse in der modernen Onkologie.

Das Unternehmen betonte, dass die Anlage je nach Bedarf der Produktpipeline erweitert oder umkonfiguriert werden könne. Zudem erwartet Bristol Myers Squibb eine künftige Erweiterung des Standorts über die ursprüngliche Fläche hinaus. „Diese Investition spiegelt unser Vertrauen in die anhaltende Führungsrolle Amerikas bei biopharmazeutischen Innovationen wider", erklärte Chief Executive Christopher Boerner in einer Mitteilung.

Branchentrend: Pharmariesen investieren in US-Produktion

Die Ankündigung reiht sich in einen breiteren Trend ein. Globale Pharmahersteller haben zuletzt Milliarden von US-Dollar zugesagt, um ihre Produktionskapazitäten in den USA auszuweiten. Viele Unternehmen haben dabei Vereinbarungen mit der Trump-Regierung getroffen, um drohende Zölle zu vermeiden. Auch Eli Lilly, Johnson & Johnson, Roche und Pfizer haben umfangreiche US-Investitionspläne angekündigt, da die Branche auf den Druck der Regierung reagiert, mehr Medikamente in den Vereinigten Staaten zu produzieren.

Der Staat Texas unterstützt das Projekt aktiv. Gouverneur Greg Abbott teilte mit, dass Bristol Myers Squibb ein Zuschuss aus dem Texas Enterprise Fund in Höhe von 4,89 Millionen Dollar angeboten wurde. Darüber hinaus qualifiziere sich das Projekt für Vergünstigungen im Rahmen des staatlichen Programms für Arbeitsplätze, Energie, Technologie und Innovation. Solche staatlichen Förderprogramme sind in den USA ein gängiges Instrument, um Großinvestitionen in einzelne Bundesstaaten zu lenken.

Für deutsche Anleger und Beobachter des Pharmesektors ist die Entwicklung ein weiteres Signal dafür, dass die geopolitischen Rahmenbedingungen die globale Produktionslandschaft der Branche nachhaltig verändern. Der Druck aus Washington, Lieferketten in die USA zu verlagern, zeigt bei den großen Konzernen zunehmend Wirkung – mit erheblichen Konsequenzen für Standortentscheidungen weltweit.

Bristol Myers SquibbPharmainvestition UsaProduktionsstandort HoustonPharma Zölle TrumpBiologika ProduktionUs-PharmaindustrieTexas Enterprise Fund

Disclaimer