Brixton Metals startet Bohrprogramm auf Atlin Goldfields Projekt
Das kanadische Explorationsunternehmen beginnt erste Testbohrungen auf neu identifizierten Zielen im historischen Goldrevier Atlin.

Die Brixton Metals Corporation (TSX-V: BBB, OTCQX: BBBXF) hat den offiziellen Start der Bohrarbeiten auf ihrem Projekt Atlin Goldfields im Nordwesten von British Columbia bekannt gegeben. Das Programm konzentriert sich auf neu identifizierte, strukturfokussierte Ziele im Gebiet Yellowjacket – außerhalb der bisher durch Bohrungen getesteten Bereiche bei Pine Creek.
Hintergrund der Bohrarbeiten ist eine Earn-in-Optionsvereinbarung mit der Eldorado Gold Corporation, die einen Pfad zum Erwerb einer 100-prozentigen Beteiligung am Projekt vorsieht. Eldorado hatte diese Vereinbarung bereits im Juli 2024 bekanntgegeben. Grundlage für die aktuellen Bohrziele ist eine grundstücksweite Bewertung geologischer, geophysikalischer und geochemischer Datensätze, die zwischen 2024 und 2026 erstellt und erweitert wurden.
Bohrprogramm mit bis zu 3.000 Metern geplant
Der aktuelle Bohrplan sieht etwa 6 bis 10 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 2.500 bis 3.000 Metern vor. Dabei kommt ein neues geologisches Modell zur Anwendung, das die Kontrollen der Mineralisierung neu bewertet. Chairman und CEO Gary R. Thompson zeigte sich optimistisch: „Es ist erfreulich zu sehen, dass das Projekt Atlin Goldfields nun durch Bohrungen untersucht wird. Wir freuen uns auf die Ergebnisse dieses ersten Bohrprogramms."
Thompson verwies zudem auf das historisch bedeutsame Umfeld des Projekts: „Während in den Goldfeldern von Atlin seit 1898 Seifengold gefördert wird, fand in diesem Bergbaurevier bisher nur sehr begrenzte Hartgesteinsexploration statt." Genau hier sieht Brixton Metals das größte Potenzial – die Lokalisierung der Hartgesteinsquelle des weit verbreiteten Seifengoldes.
Ein historisch bedeutendes Goldrevier
Das Projekt Atlin Goldfields liegt nahe der Stadt Atlin in British Columbia und ist etwa zwei Autostunden von Whitehorse im Yukon entfernt. Seit 2016 konsolidierte Brixton über drei Jahre hinweg eine 579 Quadratkilometer große Claim-Gruppe. Das Revier gilt als zweitgrößter Seifengoldproduzent in British Columbia: Zwischen 1898 und 1945 wurden dort rund 600.000 Unzen Gold gefördert. Schätzungsweise weitere 400.000 Unzen Gold wurden produziert, seit die offiziellen Aufzeichnungen im Jahr 1946 eingestellt wurden.
Das Goldrevier Atlin hält zudem den Provinzrekord für den größten jemals gefundenen Goldnugget: Er wog 2,6 Kilogramm (85 Unzen) und wurde am Spruce Creek entdeckt. Die beiden wichtigsten seifengoldführenden Bäche – Pine Creek und Spruce Creek – sowie viele weitere produktive Bäche befinden sich innerhalb des Projektgebiets.
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Zur AktienanalyseBeeindruckende historische Bohrergebnisse
Die bisherigen Explorationsergebnisse im Zielgebiet Yellowjacket sind vielversprechend. Historische Diamantbohrungen ergaben dort bis zu 509,96 g/t Gold auf 5,57 Metern. Die Bohrungen von Brixton im Jahr 2023 lieferten 35 Meter mit 0,77 g/t Gold, darunter 19 Meter mit 1,34 g/t Gold – und innerhalb dieser Strecke 0,45 Meter mit bemerkenswerten 38,10 g/t Gold.
Auch Gesteinsproben aus grobkörnigen Quarzadern zeigen das Potenzial des Projekts: Im Vorkommen LD wurden Werte von bis zu 293 g/t und 518 g/t Gold gemessen. Im Vorkommen Union Mountain lagen die Werte bei 53,60 g/t und 45 g/t Gold. Das Projekt umfasst mehrere orogene und intrusionsgebundene Goldziele, was auf eine vielfältige Mineralisierung hindeutet.


