Bundesregierung signalisiert Bereitschaft für Staatshilfen an Siemens Energy
Verhandlungen um Garantien für Großprojekte in entscheidender Phase

Inmitten der Verhandlungen um staatliche Unterstützung für Siemens Energy bleibt die Rolle des Hauptaktionärs Siemens noch unbestimmt. Trotz des offensichtlichen Willens zur Einigung auf beiden Seiten, bleibt die Frage der Beteiligung der Konzernmutter an den Hilfen offen.
Die Gespräche zwischen der Bundesregierung und Siemens Energy nähern sich zwar einer Lösung, doch die genaue Beteiligung von Siemens, dem Großaktionär, ist noch nicht festgelegt. Während die Regierung eine substanzielle Beteiligung des Mutterkonzerns fordert, schlägt Siemens vor, Siemens Energy Anteile an einem gemeinsamen Unternehmen in Indien zu verkaufen, um die Kapitalbasis zu stärken.
Die Bundesregierung signalisiert grundsätzliche Bereitschaft zu staatlichen Hilfen, trotz begrenzter Mittel im Bundeshaushalt. Die vorgeschlagenen Garantien könnten im Haushaltsplan abgebildet werden, wobei die Regierung eine Beteiligung von Siemens als Zeichen der gemeinsamen Verantwortung erwartet.
Siemens Energy, konfrontiert mit operativen Verlusten im Bereich der erneuerbaren Energien, sucht nach staatlicher Unterstützung, um Garantien für Großprojekte zu erhalten. Die Verhandlungen drehen sich um ein Paket von 15 Milliarden Euro, das etwa ein Drittel des Auftragsbestands des Konzerns abdecken könnte.
Die Finanzmärkte beobachten die Entwicklungen mit Interesse, da eine baldige Lösung erwartet wird. Die Aktienkurse von Siemens Energy zeigen bereits positive Reaktionen auf die Nachrichten über die laufenden Gespräche.
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Zur AktienanalyseTrotz der hausgemachten Probleme und Managementfehler bei Siemens Energy, insbesondere in der Windkraftsparte, steht CEO Christian Bruch kurzfristig nicht zur Disposition. Die Regierung betrachtet Siemens Energy als systemrelevant und sucht nach Wegen, den Sektor zu stabilisieren und Innovationen nicht zu behindern.


