BuzzFeed schließt Nachrichtensparte und entlässt Mitarbeiter
Das US-Medienunternehmen begründet die Entscheidung mit Corona-Pandemie und rückläufigem Aktienmarkt

BuzzFeed kündigte kürzlich an, seine Nachrichtensparte "BuzzFeed News" zu schließen. Diese Entscheidung ist Teil einer Entlassungswelle, die 15 Prozent der Belegschaft des Unternehmens betrifft. Die Entscheidung wird auf eine interne Mitteilung des CEO Jonah Peretti zurückgeführt, in der er angab, dass der Mutterkonzern BuzzFeed die Finanzierung von "BuzzFeed News" nicht mehr aufrechterhalten könne.
Die Corona-Pandemie, der rückläufige Aktienmarkt und eine Rezession im Technologiebereich seien Gründe für den Schritt. Laut der "New York Times" werden insgesamt 180 Mitarbeiter entlassen, von denen etwa 60 aufgrund der Schließung von "BuzzFeed News" betroffen sein werden. Den betroffenen Mitarbeitern sollen Jobs beim Mutterkonzern angeboten werden.
BuzzFeed wurde 2006 gegründet und war für seine Auflistungen und Quiz-Spiele auf BuzzFeed.com bekannt. "BuzzFeed News" wurde 2011 gegründet und hat über die Jahre Ableger in mehreren Ländern gegründet, darunter auch in Deutschland. Der deutsche Ableger gehört inzwischen zur Mediengruppe Ippen.
BuzzFeed wird nunmehr mit dem Nachrichtenportal "HuffPost" nur noch "eine einzige Nachrichtenmarke" betreiben. Laut Peretti sollen einigen Mitarbeitern von "BuzzFeed News" Arbeitsstellen bei "HuffPost" und BuzzFeed.com angeboten werden. Peretti räumte ein, zu viel Geld in BuzzFeed News investiert zu haben, da er die Arbeit der Nachrichtensparte so sehr gemocht habe. Jedoch habe er zu spät erkannt, dass die sozialen Medien nicht genügend finanzielle Unterstützung bieten könnten, um BuzzFeed News profitabel zu machen.
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Zur AktienanalyseDie Schließung von "BuzzFeed News" ist ein herber Verlust für die Medienlandschaft. Das Nachrichtenportal war zu einem Symbol für eine neue Welle von Internet-Medienunternehmen geworden und hatte in den letzten Jahren zahlreiche Preise gewonnen. Die Mitarbeiter von "BuzzFeed News" haben dazu beigetragen, einige der wichtigsten Nachrichtenereignisse der Welt zu berichten und ein Publikum zu erreichen, das traditionelle Nachrichtenquellen nicht erreicht haben. Es bleibt abzuwarten, ob "HuffPost" in der Lage sein wird, die Lücke zu füllen, die durch die Schließung von "BuzzFeed News" entsteht.


