BYD meldet ersten Jahresgewinnrückgang seit vier Jahren
Der chinesische Elektroautobauer enttäuscht mit schwachen Zahlen für 2025 – Nettogewinn bricht um 19 Prozent ein.

BYD hat für das Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Der Nettogewinn des chinesischen Elektrofahrzeugherstellers sank um 19 Prozent auf 32,62 Milliarden Yuan – der erste jährliche Rückgang seit vier Jahren. Die Ergebnisse blieben damit deutlich hinter den Erwartungen der Analysten zurück.
Der Umsatz legte im gleichen Zeitraum noch um 3,5 Prozent auf 803,96 Milliarden Yuan zu. Das zeigt: BYD wächst zwar beim Absatz, kämpft aber mit sinkenden Margen. Der starke Preisdruck im chinesischen Elektroautomarkt macht dem Unternehmen spürbar zu schaffen.
Schwaches Schlussquartal belastet das Gesamtbild
Besonders das vierte Quartal 2025 fiel enttäuschend aus. Der Quartalsumsatz brach um 14 Prozent auf 237,7 Milliarden Yuan ein, der Nettogewinn lag bei lediglich 9,29 Milliarden Yuan. Analysten von Visible Alpha hatten hingegen mit 12,29 Milliarden Yuan gerechnet – eine Verfehlung von rund 24 Prozent.
An den Börsen reagierten Anleger verhalten auf die Zahlen, die am späten Freitag veröffentlicht wurden. Die in Hongkong notierten BYD-Aktien gaben am frühen Montag um 0,5 Prozent auf 105,90 Hongkong-Dollar nach. Die in Shenzhen gehandelten Papiere blieben dagegen nahezu unverändert bei 105,28 Yuan.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Investoren, die BYD als Wachstumswert im Depot halten, sind die Zahlen ein Warnsignal. Der weltgrößte Elektroautobauer steht unter wachsendem Wettbewerbsdruck – sowohl in China als auch auf internationalen Märkten. Ob das Unternehmen 2026 wieder auf den Wachstumspfad zurückfindet, bleibt abzuwarten.

