CAC 40 schließt schwächer – Pariser Börse verliert 0,55 Prozent
Verluste in Grundstoffen, Konsumgütern und Industrie belasten den französischen Leitindex am Freitag deutlich.

Die französischen Aktienmärkte haben den Freitag im Minus beendet. Der CAC 40, der wichtigste Leitindex der Pariser Börse, gab um 0,55 Prozent nach. Auch der breitere SBF 120-Index verlor 0,52 Prozent. Belastet wurde die Sitzung vor allem durch Schwäche in den Sektoren Grundstoffe, Konsumgüter und Industrie.
An der Pariser Börse überwogen die Verlierer gegenüber den Gewinnern deutlich: 240 Aktien schlossen im Minus, 218 im Plus, während 89 Titel unverändert aus dem Handel gingen. Der CAC 40 VIX, der die implizite Volatilität von CAC 40-Optionen misst, blieb mit 0,00 Prozent unverändert bei 18,96 – einem neuen 52-Wochen-Hoch.
Gewinner im CAC 40: Renault und TotalEnergies vorne
Zu den stärksten Werten im CAC 40 zählte Renault SA, die um 3,88 Prozent oder 1,05 Punkte auf 28,08 stiegen und damit die Tagesgewinnerliste anführten. Sanofi SA legte um 1,09 Prozent oder 0,80 Punkte auf 74,14 zu. TotalEnergies SE gewann im späten Handel 1,04 Prozent oder 0,73 Punkte und schloss bei 71,07.
Auf der Verliererseite im CAC 40 stand Hermès International SCA ganz oben – der Luxusgüterkonzern verlor 2,35 Prozent oder 41,50 Punkte und notierte zum Schluss bei 1.721,50. EssilorLuxottica SA sank um 2,28 Prozent oder 4,05 Punkte auf 173,55. L'Oréal SA verlor 1,91 Prozent oder 7,40 Punkte und schloss bei 380,10.
SBF 120: Emeis und Ubisoft mit starken Gewinnen
Im breiteren SBF 120 setzte sich Emeis SA mit einem Plus von 5,49 Prozent auf 14,40 an die Spitze der Gewinner. Renault SA folgte erneut mit einem Zuwachs von 3,88 Prozent auf 28,08. Ubisoft Entertainment legte um 3,75 Prozent auf 5,26 zu.
Die größten Verlierer im SBF 120 waren X Fab Silicon Foundries EV mit einem Minus von 7,21 Prozent auf 9,20. Vusiongroup SA verlor 3,58 Prozent auf 121,20, und Aéroports de Paris SA sank zum Handelsschluss um 2,91 Prozent auf 110,20.
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Auch an den Rohstoffmärkten gab es Bewegung. Gold-Futures für die Lieferung im August fielen um 1,89 Prozent oder 80,18 auf 4.165,72 US-Dollar pro Feinunze. Rohöl der Sorte WTI für die Juli-Lieferung blieb mit einem Minus von 0,01 Prozent nahezu unverändert bei 76,59 US-Dollar pro Barrel. Der August-Kontrakt für Brent-Öl stieg hingegen um 0,94 Prozent oder 0,75 auf 80,60 US-Dollar pro Barrel.
Im Devisenhandel notierte EUR/USD nahezu unverändert bei 1,15, während EUR/GBP bei 0,87 verblieb. Der US-Dollar-Index-Future sank leicht um 0,03 Prozent auf 100,59.


