Canary Gold entdeckt riesiges Paläorinnensystem beim Madeira-River-Goldprojekt
Das kanadische Explorationsunternehmen identifiziert ein 7 mal 5 Kilometer großes Paläorinnensystem und engagiert eine Spezialistin für alluviales Gold.

Canary Gold Corp. (CSE: BRAZ; OTCQB: CNYGF; Frankfurt: K5D) hat beim Goldprojekt Madeira River im brasilianischen Bundesstaat Rondônia bedeutende Fortschritte erzielt. Jüngste tiefere Bohrungen haben vertikale Abschnitte mit einer Mächtigkeit von bis zu 20 Metern durchteuft, die aus reifen Grobsedimenten wie Kies und Sand bestehen. Das Unternehmen interpretiert diese Befunde als Hinweis auf ein großflächiges Paläorinnensystem, das mit dem Madeira River in Verbindung steht.
Basierend auf den bisher abgeschlossenen Bohrungen erstreckt sich die Paläorinne nach Unternehmensinterpretation über ein Gebiet von etwa 7 Kilometern mal 5 Kilometern. Das System verläuft vom heutigen Madeira-River-System nach Osten. Tiefere Bohrungen drangen dabei bis in vertikale Tiefen von 75 Metern vor.
Sedimentologie und geologische Merkmale
Das Paläorinnensystem umfasst reife Sedimenthorizonte mit einer Mächtigkeit von bis zu 20 Metern. Diese bestehen aus gerundetem Quarzpebble-Kies und Sanden in einer eisenhaltigen Matrix, die Ilmenit und organisches Material – darunter verkohlte Holzfragmente – enthält. Zudem wurden härtere, verfestigte eisenhaltige Horizonte angetroffen, die als mögliche Überreste von sogenanntem Mocururu interpretiert werden.
Bis dato hat das Unternehmen etwa 21 Reverse-Circulation-Bohrungen (RC-Bohrungen) in einem Raster von rund 1 Kilometer Abstand abgeschlossen. Zusätzlich wurden 14 Bohrungen mit PQ-Durchmesser in Infill-Abschnitten mit etwa 250 Metern Abstand innerhalb ausgewählter Zielgebiete fertiggestellt. Die Analyseergebnisse des aktuellen Bohrprogramms stehen noch aus und werden nach Eingang, Zusammenstellung und Überprüfung gemeldet.
Spezialistin für alluviales Gold engagiert
Zur Stärkung des technischen Teams hat Canary Gold die international anerkannte Geologin und Ingenieurin Clara Maria Lamus Molina engagiert. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre spezialisierte Expertise in der Probenahme, geologischen Bewertung und Ressourcenschätzung von alluvialen Goldsystemen gemäß den internationalen Standards von NI 43-101. Frau Molina bringt umfassende Erfahrung aus großflächigen produzierenden Seifen- und Alluvialbetrieben in Südamerika mit, darunter Projekte von Mineros S.A. in Kolumbien.
Mark Tommasi, Präsident von Canary Gold, kommentierte das Engagement: „Die Verpflichtung einer Spezialistin für alluviales Gold ist eine direkte Reaktion auf die technischen Fortschritte, die wir bei Madeira sehen. Da unsere Bohrungen weiterhin das definieren, was wir als ein großflächiges Paläorinnensystem interpretieren, ist es wichtig, dass wir den Rahmen für die Probenahme, QA/QC und die geologische Bewertung von Anfang an korrekt aufbauen."
Tommasi ergänzte: „Alluviale und in Paläorinnen beheimatete Goldsysteme erfordern sorgfältige Aufmerksamkeit hinsichtlich der Repräsentativität der Proben, der Goldpartikelgrößenverteilung, der Sedimentarchitektur und der Ablagerungskontrollen. Dieses Engagement stärkt unser technisches Team und unterstützt unser Ziel, Madeira in einer disziplinierten Weise in Richtung der Standards voranzutreiben, die für künftige Ressourcenbewertungsarbeiten erforderlich sind."
Aufgaben der neuen Beraterin
Frau Molina wird mit dem technischen Team von Canary Gold in mehreren Bereichen zusammenarbeiten:
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Zur Aktienanalyse- Überprüfung der aktuellen Bohr-, Probenahme- und Konzentrataufbereitungsmethoden
- Gestaltung repräsentativer Probenahmeprotokolle für Grobgold- und alluviale Ablagerungsumgebungen
- Bewertung sedimentologischer und ablagerungsbedingter Kontrollen der Goldkonzentration
- Verfeinerung der QA/QC- und Chain-of-Custody-Verfahren gemäß bewährten Branchenpraktiken
- Unterstützung bei der geologischen Modellierung und künftigen Ressourcenbewertungsarbeiten
- Positionierung des Projekts für eine potenzielle zukünftige Mineralressourcenschätzung gemäß National Instrument 43-101
Analysemethoden und Projektrahmen
Für die Probenaufbereitung betreibt Canary Gold eine eigene Anlage in Porto Velho, Rondônia, wo Konzentratproben mittels Zentrifugenkonzentration aufbereitet werden. Die resultierenden Konzentrate werden an das SGS-Labor in Vespasiano, Belo Horizonte, Minas Gerais, für eine Fire-Assay-Analyse mit niedriger Nachweisgrenze übermittelt. Das Unternehmen fügt in regelmäßigen Abständen zertifiziertes Referenzmaterial, Leerproben und Feldduplikate ein, um die analytische Genauigkeit zu überwachen.
Das Projekt Madeira River umfasst insgesamt etwa 80 Kilometer an aussichtsreichen Konzessionsgebieten östlich des Madeira River. Das Gebiet weist eine lange Geschichte historischer und aktiver handwerklicher Goldbaggerarbeiten auf. Die aktuellen Explorationsaktivitäten haben bislang nur einen begrenzten Teil des größeren Landpakets getestet.
Das Unternehmen weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Exploration bei Madeira noch in einem frühen Stadium befindet. Es wurde noch keine Mineralressource definiert, und es kann keine Gewähr dafür gegeben werden, dass die fortgesetzte Exploration zur Abgrenzung einer wirtschaftlichen Minerallagerstätte führen wird.


