Cascade Copper meldet Kupfersulfid-Funde bei Centrefire-Bohrprogramm
Alle fünf Bohrlöcher des ersten Programms zeigen Sulfidmineralisierung – Laborergebnisse werden für Mitte September erwartet.

Cascade Copper Corp. (CSE: CASC / FRA: 91O) hat ein erstes Update zu seinem laufenden Bohrprogramm auf dem Kupfer-Gold-Projekt Centrefire veröffentlicht. Das Projekt liegt rund 40 Kilometer nordöstlich von Dryden im Nordwesten Ontarios. Das Unternehmen hat die Prioritätsprobenahme aller Bohrlöcher abgeschlossen und alle Proben zur Analyse eingereicht.
Alle fünf gebohrten Löcher durchteuften eine Sulfidmineralisierung, die auf ein vulkanogenes Massivsulfid-Umfeld (VMS) hindeutet. Besonders die Löcher CF-26-03, CF-26-04 und CF-26-05 weisen nach der abschließenden Protokollierung eine signifikante Kupfermineralisierung in Form von Chalkopyrit auf. Chalkopyrit ist das wichtigste wirtschaftlich relevante Kupfererz und ein klassisches Indikatormineral für VMS-Lagerstätten.
„Die Probenahme an allen Prioritätslöchern bei Centrefire wurde abgeschlossen, wobei die Löcher CF-26-03, -04 und -05 in der Abfolge priorisiert wurden", erklärte Jeffrey Ackert, President und CEO von Cascade Copper. „Alle Proben wurden dem Analyselabor übergeben, und wir erwarten die ersten Ergebnisse bis Mitte oder Ende September."
Das Projekt Centrefire im Überblick
Das 2.500 Hektar große Projekt Centrefire befindet sich im Wabigoon-Grünsteingürtel im Nordwesten Ontarios – einer geologisch bedeutsamen Region, die für ihre Mineralvorkommen bekannt ist. Das Grundstück liegt etwa 35 Kilometer südwestlich von Sioux Lookout und wurde historisch nur minimal exploriert. Frühere Arbeiten umfassten lediglich zehn kurze Bohrlöcher mit weniger als 75 Metern vertikaler Tiefe, fünf Oberflächengräben sowie geophysikalische Vermessungen.
Bereits zwischen 1968 und 1970 erkundete der Bergbaukonzern Phelps Dodge das Gebiet und entdeckte in der Mehrzahl der Bohrlöcher mehrere übereinander liegende Intervalle mit Kupfer-, Gold- und Nickelmineralisierungen. Jüngste Oberflächenproben von Cascade haben Werte von bis zu 2,86 % Kupfer, 2,84 g/t Gold und 23,5 g/t Silber ergeben – Werte, die das Potenzial des Projekts unterstreichen.
Die aktuellen Bohrarbeiten basieren auf modernen Explorationsmethoden. Cascade hat die elektromagnetische (EM) und magnetische Geophysik neu interpretiert und modelliert sowie daraus vorrangige Bohrziele definiert. Das Unternehmen setzt dabei auf 3D-Inversionsmodellierung, LiDAR-Höhenmodelle und KI-gestützte prädiktive Modellierung.
Analysemethoden und nächste Schritte
Die Proben wurden an Activation Laboratories übergeben. Die Analysemethoden umfassen einen 4-Säuren-Aufschluss mit Ultra-Spurenelement-ICP-MS- und ICP-OES-Technik. Kupferwerte über 10.000 ppm (1,0 %) werden mit dem Standard-4-Säuren-ICP-OES-Protokoll analysiert. Die Goldanalyse erfolgt mittels 30-Gramm-Brandprobe mit Atomabsorptionsabschluss.
Abhängig von den Laborergebnissen zieht Cascade eine elektromagnetische Bohrlochvermessung (BHEM) in Betracht. Diese Methode dient dazu, verborgene Leiter im VMS-Stil in der Nähe der aktuellen Bohrungen aufzuspüren. Im Erfolgsfall würde ein Phase-2-Folgebohrprogramm folgen, das auf die Streichrichtung und die Tiefe der besten Abschnitte abzielt.
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Zur AktienanalyseDas Gesamtpotenzial des Projekts erstreckt sich über 10 Kilometer in Streichrichtung. Eine weitere Erschließung dieses Potenzials wäre laut Unternehmen gerechtfertigt – beginnend mit einer elektromagnetischen Vermessung aus der Luft, gefolgt von Nachuntersuchungen an der Oberfläche und der Festlegung neuer Bohrziele.
Cascade Copper ist ein kanadisches Rohstoffexplorationsunternehmen mit Sitz in Vancouver, das sich auf kupferbasierte Mineralressourcenprojekte in British Columbia und Ontario konzentriert. Neben Centrefire verfügt das Unternehmen über vier weitere Projekte: das Kupfer-Molybdän-Projekt Copper Plateau, das Kupfer-Gold-Projekt Rogers Creek, das Kupfer-Gold-Projekt Fire Mountain sowie das Gold-Wolfram-Projekt Bendor. Bohrungen auf mehreren dieser Ziele sind für das laufende Jahr geplant.
Die technischen Informationen der Pressemitteilung wurden von Shannon Baird, P.Geo., als qualifizierter Person gemäß National Instrument 43-101 erstellt und genehmigt. Baird ist Vice President Exploration bei Cascade Copper Corp. Das Unternehmen weist darauf hin, dass visuelle Kernbeobachtungen naturgemäß selektiv sind und die Analyseergebnisse noch ausstehen. Die visuelle Identifizierung von Mineralien garantiert keine wirtschaftlichen Gehalte.


