Cascade Copper schließt erstes Bohrprogramm auf Centrefire-Projekt ab
Fünf Bohrlöcher über 607 Meter zeigen signifikante Kupfersulfidmineralisierung nahe Dryden in Nordwest-Ontario.

Cascade Copper Corp. (CSE: CASC / FRA: 91O) hat sein erstes Bohrprogramm auf dem Kupfer-Gold-Projekt Centrefire erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen bohrte fünf Löcher über insgesamt 607 Meter auf dem 2.500 Hektar großen Projekt, das rund 40 Kilometer nordöstlich von Dryden im Nordwesten Ontarios liegt. Alle fünf Bohrlöcher wiesen eine Sulfidmineralisierung auf, die auf eine vulkanogene Massivsulfid-Umgebung (VMS) hindeutet.
Besonders vielversprechend zeigen sich die Bohrlöcher CF-26-03 bis CF-26-05, die eine signifikante Kupfersulfidmineralisierung in Form von Chalkopyrit aufweisen. Chalkopyrit ist das wichtigste wirtschaftlich relevante Kupfererz und ein zentraler Indikator für potenzielle Lagerstätten. Die Bohrkerne zeigen zudem Pyrrhotit sowie Quarz- und Karbonatmineralisierung.
„Nachdem ich die Bohrkerne aller fünf Löcher auf dem Projekt Centrefire gesehen habe, bin ich sehr ermutigt hinsichtlich des gesamten Kupferpotenzials des hydrothermalen Systems", erklärte Shannon Baird, Vice-President of Exploration von Cascade Copper. „Die Menge an Chalkopyrit in mehreren Zonen innerhalb der Löcher, insbesondere in den Löchern 03, 04 und 05, hat meine Erwartungen übertroffen. Dies war ein exzellenter erster Durchgang, und ich freue mich darauf, die Ergebnisse der Analysen zu sehen."
Historisch unterexploriertes Gebiet mit starken Oberflächenwerten
Das Projekt Centrefire befindet sich im Wabigoon-Grünsteingürtel, einem geologisch bedeutsamen Gebiet im Nordwesten Ontarios, etwa 35 Kilometer südwestlich von Sioux Lookout. Das Gebiet wurde bislang nur minimal erkundet. Historische Bohrungen umfassten lediglich 10 kurze Löcher mit weniger als 75 Metern vertikaler Tiefe sowie fünf Oberflächenschürfgräben und geophysikalische Vermessungen.
Bereits zwischen 1968 und 1970 explorierte der Bergbaukonzern Phelps Dodge das Gebiet und entdeckte in der Mehrzahl der Bohrlöcher mehrere übereinander liegende Intervalle mit Kupfer-, Gold- und Nickelmineralisierungen. Jüngste Oberflächenproben von Cascade bestätigten das Potenzial mit Werten von bis zu 2,86 % Cu, 2,84 g/t Au und 23,5 g/t Ag. Diese Werte stammen aus Oberflächenproben und sind nicht repräsentativ für das gesamte Projekt.
Cascade hat in jüngster Zeit moderne Explorationsmethoden eingesetzt, darunter die Neuinterpretation und Modellierung der elektromagnetischen (EM) und Magnetgeophysik sowie die Definition vorrangiger Bohrziele auf dieser Grundlage.
Nächste Schritte: Laborergebnisse und mögliche Phase-2-Bohrungen
Die Protokollierung und Probenahme der Bohrkerne vor Ort läuft weiterhin unter der Aufsicht von VP of Exploration Shannon Baird. Die Proben werden lochweise nach Priorität im Labor eingereicht. Erste Analyseergebnisse werden in sechs bis acht Wochen erwartet.
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Zur AktienanalyseAbhängig von den Laborergebnissen zieht Cascade Copper eine elektromagnetische Bohrlochvermessung (BHEM) in Betracht. Diese Methode dient dazu, verborgene Leiter im VMS-Stil in der Nähe der aktuellen Bohrungen aufzuspüren. Ein anschließendes Phase-2-Bohrprogramm soll dann auf die Streichrichtung und die Tiefe der besten Abschnitte abzielen.
Cascade Copper ist ein Explorationsunternehmen im Frühstadium mit insgesamt fünf Projekten, darunter das Copper-Plateau-Projekt (Kupfer-Molybdän), Rogers Creek, Fire Mountain (beide Kupfer-Gold) sowie das Gold-Wolfram-Projekt Bendor. Das Unternehmen setzt bei der Exploration auf moderne Technologien wie 3D-Inversionsmodellierung, LiDAR-Höhenmodelle und KI-gestützte prädiktive Modellierung. Bohrungen auf mehreren weiteren Kupfer-Gold-Zielen sind für das laufende Jahr geplant.
Anleger sollten beachten, dass visuelle Kernuntersuchungen und Stichproben selektiver Natur sind und nicht repräsentativ für das gesamte Projekt stehen. Die Analyseergebnisse stehen noch aus, und die visuelle Identifizierung von Mineralien garantiert keine wirtschaftlichen Gehalte.


