[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"$fOFoOke-74-cdi-w115A03GM0h3qigU3TiJbunPfgrwk":3},{"data":4,"meta":748,"parent_category":755,"category":943},[5,125,215,266,356,445,535,592,650,700],{"newsDate":6,"id":7,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":10,"slug":11,"body":12,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":14,"updatedAt":14,"Subtitle":15,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":17,"publishedAt":18,"image":19,"categories":70,"sites":71,"author":84},"2026-08-12",45308,false,true,"Gesco steigert Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 4,8 Prozent","gesco-steigert-umsatz-im-ersten-halbjahr-2026-um-48-prozent","Der deutsche Industriekonzern Gesco hat für das erste Halbjahr 2026 solide Zahlen vorgelegt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent auf 249 Millionen Euro. Damit zeigt das Unternehmen trotz eines herausfordernden makroökonomischen Umfelds eine stabile Wachstumsdynamik.\n\nBesonders beeindruckend fällt die Entwicklung beim operativen Ergebnis aus. Das EBIT legte im Jahresvergleich um starke 52,9 Prozent auf 12,69 Millionen Euro zu. Das EBITDA erreichte im selben Zeitraum 21,82 Millionen Euro, während der Vorsteuergewinn bei 11,4 Millionen Euro lag. Das Ergebnis je Aktie belief sich für das erste Halbjahr auf 0,75 Euro.\n\n**Starker Auftragseingang stützt den Ausblick**\n\nNeben den Ertragskennzahlen lieferte Gesco auch beim Auftragseingang eine starke Botschaft. Dieser kletterte im Jahresvergleich um 13,2 Prozent auf 272 Millionen Euro und trug damit zu einer soliden Book-to-Bill-Ratio bei. Eine Book-to-Bill-Ratio über 1,0 signalisiert, dass mehr Aufträge eingehen als Umsatz erzielt wird – ein positives Signal für die künftige Geschäftsentwicklung.\n\nDie verbesserten Margen führt Gesco auf zwei wesentliche Faktoren zurück: eine niedrigere Materialaufwandsquote sowie reduzierte sonstige betriebliche Aufwendungen. Diese Effizienzgewinne unterstreichen, dass das Unternehmen nicht nur beim Umsatz, sondern auch bei der Profitabilität Fortschritte erzielt.\n\nGesco ist als Industriekonzern breit über verschiedene Branchen und Endmärkte diversifiziert. Das Unternehmen erklärte, dass genau diese breite Aufstellung dazu beigetragen habe, Herausforderungen in spezifischen Endmärkten auszugleichen. Diese Strategie erweist sich in einem wirtschaftlich unsicheren Umfeld als wichtiger Stabilitätsfaktor.\n\n**Jahresprognose 2026 bestätigt**\n\nGesco hält trotz makroökonomischer Herausforderungen an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2026 fest. Der Konzern erwartet einen Jahresumsatz zwischen 515 Millionen Euro und 530 Millionen Euro. Beim Konzernergebnis nach Minderheitsanteilen rechnet das Unternehmen mit einem Wert zwischen 15 Millionen Euro und 20 Millionen Euro.\n\nLaut Gesco stützen die starke Auftragsdynamik und die verbesserten Margen den positiven Ausblick für das Gesamtjahr. Das Unternehmen sieht sich damit trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen. Für Anleger liefert die Kombination aus Umsatzwachstum, deutlich gestiegenem EBIT und einem kräftigen Auftragseingang ein insgesamt ermutigend es Bild für das laufende Geschäftsjahr.",null,"2026-08-12T07:42:14.107Z","Der deutsche Industriekonzern Gesco überzeugt mit starkem Umsatz- und Gewinnwachstum sowie einem kräftigen Auftragseingang im ersten Halbjahr 2026.","german","eegstsdzays1pvzsuk14p0w4","2026-08-12T07:42:14.067Z",[20],{"id":21,"name":22,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":25,"hash":63,"ext":27,"mime":31,"size":64,"url":65,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":67,"updatedAt":67,"documentId":68,"publishedAt":69,"focalPoint":13},41291,"18067b5b-aa9d-49ff-a30d-bd8df8a5ba38.png",1248,832,{"large":26,"small":37,"medium":46,"thumbnail":54},{"ext":27,"url":28,"etag":29,"hash":30,"mime":31,"name":32,"path":13,"size":33,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":36},".png","https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884.png","99087df5cc6f972a25db722d877405d9","large_18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884","image\u002Fpng","large_18067b5b-aa9d-49ff-a30d-bd8df8a5ba38.png",1323.47,1000,667,1323470,{"ext":27,"url":38,"etag":39,"hash":40,"mime":31,"name":41,"path":13,"size":42,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":45},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884.png","04995ecb902237949e41806288b3d04d","small_18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884","small_18067b5b-aa9d-49ff-a30d-bd8df8a5ba38.png",362.82,500,333,362819,{"ext":27,"url":47,"etag":48,"hash":49,"mime":31,"name":50,"path":13,"size":51,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":53},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884.png","07e08c5f2534414132e6a4b4302f6302","medium_18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884","medium_18067b5b-aa9d-49ff-a30d-bd8df8a5ba38.png",774.66,750,774658,{"ext":27,"url":55,"etag":56,"hash":57,"mime":31,"name":58,"path":13,"size":59,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":62},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884.png","ef3daa556737897a243a2c1788b0ea03","thumbnail_18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884","thumbnail_18067b5b-aa9d-49ff-a30d-bd8df8a5ba38.png",90.82,234,156,90824,"18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884",467.15,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F18067b5b_aa9d_49ff_a30d_bd8df8a5ba38_75b3498884.png","aws-s3","2026-08-12T07:42:14.005Z","h5u727cuzx9fq4vnl5t13wn1","2026-08-12T07:42:14.006Z",[],[72],{"id":73,"name":74,"shortname":75,"url":76,"createdAt":77,"updatedAt":78,"olduuid":79,"language":80,"siteid":81,"documentId":82,"publishedAt":83},5,"Aktien.news","aktiennews","https:\u002F\u002Fwww.aktien.news","2023-05-24T03:46:16.337Z","2025-01-22T16:57:41.165Z","60704812e17689004beca5da","de","an","k38sgt87lgz3a1rxk6n8j5gv","2026-07-31T15:19:31.766Z",{"id":85,"name":86,"bio":87,"slug":88,"createdAt":89,"updatedAt":90,"olduuid":91,"documentId":92,"publishedAt":93,"image":94},21,"Leonhard 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auf dem Rhein höhere Gewalt erklärt. Betroffen sind ausgewählte Produkte und Lieferverpflichtungen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben die betroffenen Kunden bereits informiert.\n\nIm Mittelpunkt der aktuellen Situation steht der PET-Betrieb am Standort Dormagen. Dort produziert Covestro Polyether-Polyole – wichtige Vorprodukte für die chemische Weiterverarbeitung. Diese Rohstoffe werden als Komponenten in Polyurethan-Hart- und Weichschaumstoffen eingesetzt.\n\nDie Anwendungsgebiete der betroffenen Produkte sind dabei breit gefächert und für den Alltag vieler Verbraucher relevant. Polyurethan-Schaumstoffe finden sich unter anderem in Matratzen sowie in der Isolierung von Kühlschränken. Ein Produktionsausfall in Dormagen kann daher Auswirkungen auf nachgelagerte Industrien haben.\n\n**Rhein-Niedrigwasser als wiederkehrendes Risiko**\n\nDer Rhein ist eine der wichtigsten Wasserstraßen Deutschlands und für die chemische Industrie von zentraler Bedeutung. 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Dormagen.","cp3voozghw14ybx0ko0rhgbi","2026-08-11T14:40:06.080Z",[136],{"id":137,"name":138,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":139,"hash":168,"ext":27,"mime":31,"size":169,"url":170,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":171,"updatedAt":171,"documentId":172,"publishedAt":173,"focalPoint":13},41203,"2d334699-946d-4f1c-a935-b1335ca08a32.png",{"large":140,"small":147,"medium":154,"thumbnail":161},{"ext":27,"url":141,"etag":142,"hash":143,"mime":31,"name":144,"path":13,"size":145,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":146},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d.png","6d277152da552b7799ac9a8ab654c9cb","large_2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d","large_2d334699-946d-4f1c-a935-b1335ca08a32.png",1400.16,1400162,{"ext":27,"url":148,"etag":149,"hash":150,"mime":31,"name":151,"path":13,"size":152,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":153},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d.png","5f25c6ba9c2069c66a57f128b88f5f61","small_2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d","small_2d334699-946d-4f1c-a935-b1335ca08a32.png",345.22,345217,{"ext":27,"url":155,"etag":156,"hash":157,"mime":31,"name":158,"path":13,"size":159,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":160},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d.png","faa0b576aad0c0e4b126f604fde66a77","medium_2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d","medium_2d334699-946d-4f1c-a935-b1335ca08a32.png",782.73,782734,{"ext":27,"url":162,"etag":163,"hash":164,"mime":31,"name":165,"path":13,"size":166,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":167},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d.png","3bfb78ff2d604c5aab896e42cad69311","thumbnail_2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d","thumbnail_2d334699-946d-4f1c-a935-b1335ca08a32.png",80.38,80384,"2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d",551.32,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F2d334699_946d_4f1c_a935_b1335ca08a32_1263fefb4d.png","2026-08-11T14:40:06.008Z","vrdmbh6zxkyjww6ohqap15y3","2026-08-11T14:40:06.009Z",[],[176],{"id":73,"name":74,"shortname":75,"url":76,"createdAt":77,"updatedAt":78,"olduuid":79,"language":80,"siteid":81,"documentId":82,"publishedAt":83},{"id":178,"name":179,"bio":180,"slug":181,"createdAt":182,"updatedAt":183,"olduuid":184,"documentId":185,"publishedAt":93,"image":186},19,"Steffen Boehm","Steffen Boehm ist unser Chartexperte und überzeugt mit präzisen und sorgfältig erarbeiteten Chartanalysen. \n\nDarüber hinaus verfügt er über ausgeprägte Kenntnisse im Immobiliensektor. \n\nIn seiner Arbeit wertet er kontinuierlich führende Finanzportale aus, um relevante Informationen aufzubereiten und unseren Leserinnen und Lesern verständlich und fundiert zugänglich zu machen.","steffen-boehm","2023-06-05T02:56:47.589Z","2026-06-16T10:19:50.190Z","60bfbf24c3480352af3fd968","q57dqde4cs9lwpulymwv88m8",{"id":187,"name":188,"alternativeText":13,"caption":13,"width":97,"height":97,"formats":189,"hash":210,"ext":27,"mime":31,"size":211,"url":212,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":213,"updatedAt":213,"documentId":214,"publishedAt":124,"focalPoint":13},6922,"Steffen 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Während der Exportsektor mit einem Rekordergebnis von 139,3 Milliarden Euro im Juni 2026 – dem fünften Wachstumsmonat in Folge – seine Stärke unter Beweis stellt, kämpfen die großen Industriekonzerne des Landes mit tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen. Automobilriesen, Energieversorger und Logistikunternehmen stehen gleichermaßen unter Druck, sich neu zu erfinden.\n\nDer Exportboom wird jedoch durch ein wachsendes Handelsungleichgewicht mit China getrübt, wo die deutschen Importe die Exporte deutlich übersteigen. Gleichzeitig sorgen geopolitische Spannungen – darunter Bedrohungen der Straße von Hormus und ein neues trilaterales Verteidigungsbündnis zwischen Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan – für zusätzliche Unsicherheit in der globalen Lieferkette.\n\n**Volkswagen vor radikalem Umbau**\n\nIm Zentrum der industriellen Krise steht Volkswagen. Der Großaktionär Porsche SE hat öffentlich einen radikalen Konzernumbau gefordert, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber chinesischen Rivalen zu sichern. Berichten zufolge erwägt VW einen Stellenabbau von bis zu 100.000 Arbeitsplätzen – doppelt so viele wie bisher kommuniziert. Hintergrund sind ein erheblicher Gewinneinbruch sowie hohe Zollkosten.\n\nVorstandschef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz haben die Dringlichkeit der Lage anerkannt. Der Konzern prüft verschiedene Optionen: von neuen, auf den US-Markt ausgerichteten Produktlinien wie einem Pickup-Truck bis hin zur möglichen Auslagerung von Werkskapazitäten an die Rüstungsindustrie. Porsche SE selbst meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro, der maßgeblich durch eine Abschreibung von 3 Milliarden Euro auf die Volkswagen-Beteiligung verursacht wurde.\n\nFür die Porsche AG sehen Analysten von Berenberg das Kurspotenzial als begrenzt an – solange das Unternehmen keine nachhaltigen Margen zwischen 10 und 15 Prozent nachweisen kann, trotz eines soliden ersten Halbjahres.\n\n**RWE zieht sich aus US-Windkraft zurück**\n\nAuch im Energiesektor vollzieht sich ein bedeutender Strategiewechsel. RWE hat sich mit dem US-Innenministerium auf eine Zahlung von 1,2 Milliarden US-Dollar geeinigt, um seine Offshore-Windprojekte in den Vereinigten Staaten zu beenden. Die Trump-Administration, die Windenergie grundsätzlich ablehnt, setzt stattdessen auf konventionelle fossile Energieprojekte.\n\nRWE plant, seine US-Strategie neu auszurichten: Ein LNG-Exportterminal in Louisiana mit einem Investitionsvolumen von 900 Millionen US-Dollar sowie der Ausbau von Gaskraftwerkskapazitäten stehen im Mittelpunkt. Insgesamt hält RWE an einem umfassenden Investitionsplan von 17 Milliarden Euro für die USA über die nächsten sechs Jahre fest.\n\n**Elektro-Lkw: Potenzial trifft auf Netzengpässe**\n\nIn der Logistikbranche gewinnt die Elektrifizierung der Flotten an Fahrt. Praxisbeispiele wie die Spedition Nanno Janssen in Ostfriesland zeigen, dass batteriebetriebene Lkw durch intelligentes Energiemanagement und depotbasiertes Laden wirtschaftlich betrieben werden können. Dennoch bleibt der Ausbau stockend.\n\nLogistikunternehmen berichten, dass unzureichende Netzkapazitäten und lange Wartezeiten für Netzanschlüsse die größten Hürden darstellen. Forscher des Fraunhofer-Instituts weisen darauf hin, dass intelligente Lastmanagementsoftware den erforderlichen Netzanschlussbedarf um bis zu 60 Prozent reduzieren kann. Allerdings erschwert das Fehlen standardisierter Prozesse bei Deutschlands 851 Verteilnetzbetreibern den flächendeckenden Infrastrukturausbau erheblich.\n\n**Finanzmärkte und Kreditrating unter Beobachtung**\n\nAn den europäischen Finanzmärkten sorgte Anfang August 2026 eine Abkühlung des US-Arbeitsmarktes für Erleichterung. Sinkende Erwartungen an baldige Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed beflügelten europäische Aktien – darunter starke Kursgewinne bei Unternehmen wie Kingspan Group und Merck KGaA, das seine Jahresprognose anhob.\n\nIm Bankensektor navigiert die Commerzbank durch schwieriges Fahrwasser: UniCredit hat sich aggressiv eine Beteiligung von 47,6 Prozent gesichert und sorgt damit für strategische Unsicherheit. Zudem steht Deutschlands AAA-Kreditrating unter wachsendem Druck. Analysten von S&P Global betonen, dass die Bewertung maßgeblich davon abhängen wird, ob Deutschland strukturelle Wirtschaftsreformen zur Förderung des Langzeitwachstums umsetzen kann – und nicht von kurzfristigen Schwankungen beim Schuldenstand.\n\nDer Konsens unter Analysten ist klar: Deutschlands industrielle Zukunft hängt davon ab, ob es gelingt, die hohen Energie- und Arbeitskosten mit der Notwendigkeit rascher digitaler und grüner Innovation in Einklang zu bringen. Ob durch die Elektrifizierung der Logistik oder den schmerzhaften, aber notwendigen Umbau der Automobilindustrie – der Weg nach vorne erfordert eine sorgfältige Balance zwischen Haushaltsdisziplin und strategischen Investitionen.","2026-08-08T00:02:11.549Z","Exportrekorde treffen auf Stellenabbau, Energiewende und geopolitische Risiken – Deutschland steht vor einem industriellen Scheideweg.","gfl5gf9d1of4f9rih45fdfqm","2026-08-08T00:02:11.511Z",[226],{"id":227,"name":228,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":229,"hash":258,"ext":27,"mime":31,"size":259,"url":260,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":261,"updatedAt":261,"documentId":262,"publishedAt":261,"focalPoint":13},40761,"5a2d3381-4514-44aa-b627-70d07c88ddba.png",{"large":230,"small":237,"medium":244,"thumbnail":251},{"ext":27,"url":231,"etag":232,"hash":233,"mime":31,"name":234,"path":13,"size":235,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":236},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27.png","25d47c0610c6a7402cfba92b54adaa1d","large_5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27","large_5a2d3381-4514-44aa-b627-70d07c88ddba.png",1357.72,1357724,{"ext":27,"url":238,"etag":239,"hash":240,"mime":31,"name":241,"path":13,"size":242,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":243},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27.png","8bee8709aef770dd6753ef5a1185f5a2","small_5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27","small_5a2d3381-4514-44aa-b627-70d07c88ddba.png",368.5,368496,{"ext":27,"url":245,"etag":246,"hash":247,"mime":31,"name":248,"path":13,"size":249,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":250},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27.png","5e988d96ad76d4cf99c424c9f3145a45","medium_5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27","medium_5a2d3381-4514-44aa-b627-70d07c88ddba.png",791.13,791126,{"ext":27,"url":252,"etag":253,"hash":254,"mime":31,"name":255,"path":13,"size":256,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":257},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27.png","8585c79aae3d1c4df1b63a8bb456ab46","thumbnail_5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27","thumbnail_5a2d3381-4514-44aa-b627-70d07c88ddba.png",91.84,91844,"5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27",482.3,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F5a2d3381_4514_44aa_b627_70d07c88ddba_7ca2a30f27.png","2026-08-08T00:02:11.447Z","xhcbmgycnxlavur5xn27xta0",[],[265],{"id":73,"name":74,"shortname":75,"url":76,"createdAt":77,"updatedAt":78,"olduuid":79,"language":80,"siteid":81,"documentId":82,"publishedAt":83},{"newsDate":267,"id":268,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":269,"slug":270,"body":271,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":272,"updatedAt":272,"Subtitle":273,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":274,"publishedAt":275,"image":276,"categories":315,"sites":316,"author":318},"2026-08-07",44672,"Innovationschampions 2026: Lenze und Uzin Utz führen Mittelstands-Ranking an","innovationschampions-2026-lenze-und-uzin-utz-fuhren-mittelstands-ranking-an","Der Antriebstechnikhersteller Lenze aus dem niedersächsischen Aerzen hat das diesjährige WirtschaftsWoche-Ranking der Innovationschampions 2026 gewonnen. Die Beratungsgesellschaft Munich Strategy analysierte für die 16. Auflage der Rangliste Produkte, Dienstleistungen und Entwicklungskraft von insgesamt 4.000 Unternehmen. Auf Platz zwei landete der Ulmer Bauchemiehersteller Uzin Utz – ein börsennotierter Hidden Champion mit rund einer halben Milliarde Euro Umsatz.\n\nMunich-Strategy-Chef Sebastian Theopold warnt angesichts der aktuellen Lage im deutschen Maschinenbau vor falschen Sparmaßnahmen: „Wer Forschung und Entwicklung zusammenstreicht, wird die Folgen in fünf Jahren spüren, weil er dann technisch und im Wettbewerb den Anschluss verliert.\" Maschinenbauer hätten Krisen bisher kaum gekannt und müssten Gegenmaßnahmen nun erstmals entwickeln und anwenden.\n\n**Lenze: Innovation trotz Umsatzeinbruch**\n\nLenze-CEO Marc Wucherer übernahm das Unternehmen Anfang 2025 in einer schwierigen Phase. Der Umsatz brach im Geschäftsjahr 2024\u002F25 um 18 Prozent auf 678 Millionen Euro ein, das Unternehmen schrieb rote Zahlen. Ursache war ein klassischer Lagerabbau-Effekt: Kunden hatten während der Corona-Lieferengpässe ihre Vorräte massiv aufgestockt und bestellten nach der Normalisierung zunächst keinen Nachschub. „Aber aus dem Gröbsten sind wir nun raus\", sagt Wucherer.\n\nDas Unternehmen reagierte mit einschneidenden Maßnahmen: Zwei Vorstandsmitglieder schieden aus, rund 400 Stellen wurden abgebaut. Die verbleibende Belegschaft umfasst noch 3.200 Mitarbeitende, davon 1.800 in Deutschland. Kurzarbeit und Gehaltsverzicht – auch Wucherer selbst verzichtete auf 15 Prozent seines Gehalts – dauern bis Jahresende an. Besonders hebt der CEO die konstruktive Zusammenarbeit mit den Betriebsräten hervor: „Die haben pragmatisch mit an diesem Strang gezogen, um das Unternehmen neu aufzustellen.\"\n\nTrotz der Sparmaßnahmen hielt Lenze die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei 8,5 Prozent des Umsatzes – und plant, diese Quote im laufenden Geschäftsjahr 2025\u002F26 sogar auf knapp zehn Prozent zu erhöhen. Wucherers Credo dabei: „Wir brauchen keine Innovationen um ihrer selbst willen, an denen sich Technikfans begeistern, sondern die Kunden echten Nutzen bringen und ihre Probleme lösen.\"\n\nSichtbares Ergebnis dieser Philosophie ist der Motor Driven Roller o450: ein getriebeloser Motor, der unsichtbar in eine Förderrolle integriert ist und sich einfach herausnehmen und warten lässt. Externe Motoren unter Transportanlagen werden damit überflüssig. Lenze verspricht leiseren Betrieb, besseren Materialfluss sowie schnellere Beschleunigungs- und Bremsvorgänge für Logistikzentren und Lagerhallen. Ergänzt wird das Portfolio durch den Servo-Umrichter i950 DC-Link, der mehrere Antriebe über ein gemeinsames Energiesystem verbindet und so Kabel, Platz, Zeit und Kosten spart.\n\nLangfristig verfolgt Lenze das Transformationsprojekt P85: Zum 85-jährigen Bestehen im Jahr 2032 soll das Unternehmen effizienter aufgestellt sein und für das perfekte Zusammenspiel von Mechatronik, Elektronik, Software, KI und Services stehen. Auch Zukäufe zieht Wucherer in Betracht. Seit 2025 sind zudem zwei Mitglieder der Eigentümerfamilie Belling wieder im Unternehmen aktiv – nach 20 Jahren Abwesenheit aus dem Management.\n\n**Uzin Utz: Vom Bodenkleber zum Roboterhersteller**\n\nDer Zweitplatzierte Uzin Utz aus Ulm zeigt, wie ein Mittelständler durch konsequente Kundenorientierung in völlig neue Technologiefelder vordringen kann. Das börsennotierte Unternehmen wuchs 2025 mit rund einer halben Milliarde Euro Umsatz und 1.500 Beschäftigten um etwa acht Prozent – stärker als die Branche. Bislang bekannt für Kleber, Chemikalien und Pflegeprodukte für Böden, entwickelt Uzin Utz nun einen autonomen Schleifroboter für Parkettböden.\n\nDas Gerät erinnert optisch an einen miniaturisierten Zamboni – das Reinigungsfahrzeug aus Eishockeystadien. Per Tablet markiert der Anwender den Arbeitsbereich, dann schleift der Roboter nahezu selbstständig über das Parkett. Radare sorgen für Orientierung, der Roboter ist modular zerlegbar, damit Handwerker ihn auch über Treppenhäuser transportieren können. Aktuell läuft die Testphase in Schulen und Sporthallen, die Markteinführung ist für das kommende Jahr geplant.\n\nDie Führung liegt in den Händen von Drillingen: Philipp Utz verantwortet den Vertrieb, Julian die Produktion und Entwicklung, Schwester Amelie Klußmann sitzt im Aufsichtsrat. Die vierte Generation übernahm 2018 die Leitung. „Innovation beginnt mit dem Kundenbedürfnis\", betont Julian Utz. 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Mit dem Programm „Grow Bigger\" wollen die Geschwister nun mehr Marktanteile in Europa und den USA gewinnen, neue Zielgruppen erschließen und die Technologievarianz ausbauen. „Die Anbieter von Baumaterialien konsolidieren sich. Wir müssen wachsen, damit wir den Anschluss an größere Player nicht verlieren\", erklärt Philipp Utz.","2026-08-07T07:44:16.137Z","Das WirtschaftsWoche-Ranking kürt die innovativsten Mittelständler Deutschlands – mit klarem Fokus auf echten Kundennutzen statt Technologie um ihrer selbst willen.","i91ibme7f71u1f47u0fbgyq7","2026-08-07T07:44:16.072Z",[277],{"id":278,"name":279,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":280,"hash":309,"ext":27,"mime":31,"size":310,"url":311,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":312,"updatedAt":312,"documentId":313,"publishedAt":314,"focalPoint":13},40655,"3b3744b3-8934-4a3d-b3de-9a0471040c28.png",{"large":281,"small":288,"medium":295,"thumbnail":302},{"ext":27,"url":282,"etag":283,"hash":284,"mime":31,"name":285,"path":13,"size":286,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":287},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612.png","8f19bc7c87310d1763d98c772f51fc2c","large_3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612","large_3b3744b3-8934-4a3d-b3de-9a0471040c28.png",1241,1241004,{"ext":27,"url":289,"etag":290,"hash":291,"mime":31,"name":292,"path":13,"size":293,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":294},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612.png","a30babc795d2480ca4d4762453c4de09","small_3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612","small_3b3744b3-8934-4a3d-b3de-9a0471040c28.png",340.52,340521,{"ext":27,"url":296,"etag":297,"hash":298,"mime":31,"name":299,"path":13,"size":300,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":301},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612.png","6bf596545fc6b3186925791c725a2ee6","medium_3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612","medium_3b3744b3-8934-4a3d-b3de-9a0471040c28.png",727.74,727735,{"ext":27,"url":303,"etag":304,"hash":305,"mime":31,"name":306,"path":13,"size":307,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":308},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612.png","bf942d61b6064d9e171a7ef5c3e9743f","thumbnail_3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612","thumbnail_3b3744b3-8934-4a3d-b3de-9a0471040c28.png",85.9,85902,"3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612",417.63,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F3b3744b3_8934_4a3d_b3de_9a0471040c28_74f7c24612.png","2026-08-07T07:44:15.997Z","fjikkbwucxvfgf4wifct0izq","2026-08-07T07:44:15.998Z",[],[317],{"id":73,"name":74,"shortname":75,"url":76,"createdAt":77,"updatedAt":78,"olduuid":79,"language":80,"siteid":81,"documentId":82,"publishedAt":83},{"id":319,"name":320,"bio":321,"slug":322,"createdAt":323,"updatedAt":324,"olduuid":325,"documentId":326,"publishedAt":93,"image":327},6,"Dirk W. 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Das Statistische Bundesamt meldete ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vormonat – weit mehr als die von Reuters befragten Ökonomen erwartet hatten. Diese hatten lediglich mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent gerechnet. Es ist bereits der zweite Anstieg in Folge.\n\nBesonders stark zogen die Bestellungen im Maschinenbau an, der ein Plus von 12,7 Prozent verzeichnete. Noch deutlicher fiel der Zuwachs bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen aus: Hier stiegen die Aufträge um 22,7 Prozent. Die Statistiker erklärten, dass in beiden Bereichen eine Reihe von Betrieben Großaufträge gemeldet habe. Auch die Automobilindustrie leistete mit einem Zuwachs von 3,8 Prozent einen positiven Beitrag.\n\n**Inlandsaufträge als wichtigster Wachstumstreiber**\n\nAusschlaggebend für das Gesamtergebnis war laut Bundeswirtschaftsministerium vor allem die Binnennachfrage: Die inländischen Aufträge stiegen um 7,8 Prozent. Das Ministerium führte dies auf starke Zuwächse bei den Investitionsgüterproduzenten zurück – vermutlich im Zusammenhang mit öffentlichen Beschaffungen für die Bundeswehr sowie Aufträgen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität.\n\nDie Auslandsnachfrage zeigte sich trotz geopolitischer Spannungen „bemerkenswert robust\" und legte um 0,2 Prozent zu. Allerdings brachen die Bestellungen aus der Eurozone um 14 Prozent ein, während Aufträge aus dem übrigen Ausland um 10,2 Prozent zulegten. Im sonstigen Fahrzeugbau – dazu zählen Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge – gingen die Bestellungen um 41,7 Prozent zurück, nach einem sehr hohen Niveau im Vormonat.\n\n**Experten mahnen zur Vorsicht**\n\nTrotz der positiven Zahlen warnen Ökonomen vor übertriebener Euphorie. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, sieht in den Daten zwar eine solide Grundlage: „Die guten Auftragseingänge legen die Grundlage für eine mittelfristige Produktionsausweitung. Die deutsche Wirtschaft hat damit die Trendwende vollzogen und dürfte auf Sicht der kommenden Jahre wieder höhere Wachstumszahlen ausweisen.\"\n\nCommerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer bleibt hingegen skeptisch. Er betont, dass die Zahlen ohne Großaufträge sogar geschrumpft wären – und dass der Mai-Zuwachs nachträglich von 1,9 auf 0,3 Prozent nach unten korrigiert wurde. „All das erinnert wieder einmal daran, dass sich die deutsche Wirtschaft selbst dann nur zögerlich erholen dürfte, wenn das Öl wieder durch die Straße von Hormus fließt\", so Krämer. Er verweist zudem auf strukturelle Probleme: „Letztlich leiden die deutschen Unternehmen weiter unter einer schlechten Standortqualität, die die geplanten Reformen der Bundesregierung nicht wesentlich verbessern dürften.\"\n\n**Rhein-Niedrigwasser als neues Risiko**\n\nJens-Oliver Niklasch, Ökonom der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), weist auf ein weiteres Risiko hin: „Freilich schwebt das Ölpreis-Risiko latent über allem, und mit den Pegelständen der großen Flüsse ist ein neues Abwärtsrisiko dazugekommen.\" Das Niedrigwasser auf dem Rhein – Europas wichtigster Wasserstraße – behindert seit Tagen die Binnenschifffahrt und könnte Lieferketten unterbrechen.\n\nSimon Gerards Iglesias vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) verdeutlichte im ZDF-Morgenmagazin die Tragweite des Problems: „Für ein Unternehmen wie BASF ist es lebensnotwendig, dass der Rhein als Wasserstraße funktioniert, wenn es 40 Prozent seiner Produkte hierüber abfertigt.\" Gerade in den Rhein-Anrainerländern seien viele Unternehmen auf die Wasserstraße für Güter, Rohstoffe und Vorprodukte angewiesen.\n\nFür Privatanleger bleibt das Bild damit gemischt: Die Auftragsdaten signalisieren kurzfristig Erholung, doch strukturelle Schwächen und externe Risiken wie Niedrigwasser, Geopolitik und Standortprobleme dämpfen die Erwartungen an einen nachhaltigen Aufschwung der deutschen Industrie.","2026-08-06T14:50:14.806Z","Auftragseingang steigt um 3,1 Prozent – Maschinenbau und Elektronikhersteller treiben das Wachstum maßgeblich 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gemischtes Ergebnis vorgelegt. 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Als Hauptgründe nannte das Unternehmen Logistikverzögerungen im Wassergeschäft im Nahen Osten sowie geringere Währungsvorteile.\n\n**DuPont: Optimismus trotz Gegenwind**\n\nDas Management zeigt sich dennoch zuversichtlich. Die Projekte im Nahen Osten sollen im vierten Quartal in die Ausführungsphase übergehen. CFO Antonella Franzen betonte, dass Stärke in den Bereichen Gesundheitswesen, Industriewasser und Luft- und Raumfahrt ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich in der zweiten Jahreshälfte stützen sollte.\n\nAnalysten bleiben jedoch vorsichtig. J.P. Morgan warnte, dass die Unsicherheit rund um das Wassergeschäft voraussichtlich bis in die zweite Jahreshälfte 2026 anhalten werde. Morningstar-Analyst Seth Goldstein hob zudem hervor, dass DuPonts Strategie, Preiserhöhungen zur Inflationsbekämpfung einzusetzen, die Nachfrage in zyklischen Märkten wie dem Bausektor unbeabsichtigt dämpfen könnte.\n\nUm diesen Gegenwind zu navigieren, setzt DuPont auf Produktivitätssteigerungen, Schuldenabbau, Aktienrückkäufe sowie den laufenden Spin-off des Elektronikgeschäfts. Diese strategischen Maßnahmen sollen mittelfristig die Widerstandsfähigkeit des Konzerns stärken.\n\n**Globale Märkte: Tech-Rally trägt Indizes auf Rekordhöhen**\n\nWährend DuPont mit spezifischen Herausforderungen kämpft, zeigt sich das globale Marktumfeld bemerkenswert robust. Der S&P 500 nähert sich Allzeithochs, und Futures für den Index erreichten Rekordniveaus – ein Signal für starkes Anlegervertrauen nach einem Monat erhöhter Volatilität. 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verzeichnet. Mehrere Großaufträge aus Übersee sorgten dafür, dass der preisbereinigte Gesamtwert aller Bestellungen den Vorjahresmonat um satte 21 Prozent übertraf. Das meldet der Branchenverband VDMA mit Sitz in Frankfurt.\n\nFür das gesamte erste Halbjahr ergibt sich damit ein Auftragsplus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das klingt solide – doch der Blick auf die Einzelkomponenten zeigt ein deutlich differenzierteres Bild.\n\n**Starkes Auslandsgeschäft, schwaches Heimatmarkt**\n\nDas Auslandsgeschäft mit Kunden aus Nicht-Euro-Ländern legte im ersten Halbjahr um beachtliche 16 Prozent zu und war damit der entscheidende Wachstumstreiber der Branche. Ohne diese Impulse aus Übersee wäre die Gesamtbilanz deutlich trüber ausgefallen.\n\nDenn im Inland und im Euroraum lief es für die deutschen Maschinenbauer alles andere als rund. Heimische Kunden orderten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwei Prozent weniger. Noch deutlicher fiel der Rückgang im gemeinsamen Währungsraum aus: Dort sanken die Bestellungen sogar um acht Prozent.\n\nDieses Auseinanderdriften von starkem Nicht-Euro-Ausland und schwachem Inland sowie Euroraum ist ein strukturelles Signal, das Anleger im Blick behalten sollten. Es zeigt, dass die Nachfrage nach deutschen Industriegütern global durchaus vorhanden ist – die Schwäche liegt vor allem vor der eigenen Haustür.\n\n**VDMA-Expertin mahnt Reformen an**\n\nVDMA-Konjunkturexpertin Anke Uhlig benennt die Ursachen klar: „Die Verunsicherung und Investitionszurückhaltung durch globale Krisen bleibt hoch, am Standort Deutschland und Europa kommt grundlegender Reformbedarf für bessere Rahmenbedingungen der Unternehmen hinzu.\"\n\nDie Aussage trifft den Kern der aktuellen Lage. Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück, solange politische und wirtschaftliche Unsicherheiten anhalten. Für den Maschinenbau – eine der tragenden Säulen der deutschen Exportwirtschaft – ist das eine ernste Warnung.\n\nFür Privatanleger, die in Maschinenbau-Aktien oder entsprechende ETFs investiert sind, liefert die aktuelle Datenlage gemischte Signale. Das globale Wachstum der Auftragseingänge spricht grundsätzlich für eine anhaltende internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die strukturelle Schwäche im Heimatmarkt und im Euroraum hingegen bleibt ein Risikofaktor, der die mittelfristige Entwicklung belasten könnte – insbesondere wenn die erhoffte Belebung der europäischen Konjunktur weiter auf sich warten lässt.","2026-08-05T14:24:22.529Z","Dank starker Bestellungen aus Nicht-Euro-Ländern stieg der Auftragseingang im Juni um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.","te3r9nqmd08srgrvsj9cp64h","2026-08-05T14:24:22.494Z",[545],{"id":546,"name":547,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":548,"hash":577,"ext":27,"mime":31,"size":578,"url":579,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":580,"updatedAt":580,"documentId":581,"publishedAt":580,"focalPoint":13},40380,"56526c1e-fc93-4b78-b45a-cfeda15f5aea.png",{"large":549,"small":556,"medium":563,"thumbnail":570},{"ext":27,"url":550,"etag":551,"hash":552,"mime":31,"name":553,"path":13,"size":554,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":555},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0.png","b2df2a9a1612e615b5bfd8c0a56244e1","large_56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0","large_56526c1e-fc93-4b78-b45a-cfeda15f5aea.png",1547.8,1547801,{"ext":27,"url":557,"etag":558,"hash":559,"mime":31,"name":560,"path":13,"size":561,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":562},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0.png","04352fe2754a8d9f6efaf553b724cfc0","small_56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0","small_56526c1e-fc93-4b78-b45a-cfeda15f5aea.png",410.3,410302,{"ext":27,"url":564,"etag":565,"hash":566,"mime":31,"name":567,"path":13,"size":568,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":569},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0.png","23ac5fadd9306482fafd825b9987f022","medium_56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0","medium_56526c1e-fc93-4b78-b45a-cfeda15f5aea.png",893.4,893402,{"ext":27,"url":571,"etag":572,"hash":573,"mime":31,"name":574,"path":13,"size":575,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":576},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0.png","dbde7787467fee7415c47938432b3ec1","thumbnail_56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0","thumbnail_56526c1e-fc93-4b78-b45a-cfeda15f5aea.png",96.63,96629,"56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0",609.19,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F56526c1e_fc93_4b78_b45a_cfeda15f5aea_31773d78d0.png","2026-08-05T14:24:22.437Z","zggrg486hir3iwa2pv88bbly",[],[584],{"id":73,"name":74,"shortname":75,"url":76,"createdAt":77,"updatedAt":78,"olduuid":79,"language":80,"siteid":81,"documentId":82,"publishedAt":83},{"id":319,"name":320,"bio":321,"slug":322,"createdAt":323,"updatedAt":324,"olduuid":325,"documentId":326,"publishedAt":93,"image":586},{"id":328,"name":329,"alternativeText":13,"caption":13,"width":97,"height":97,"formats":587,"hash":351,"ext":27,"mime":31,"size":352,"url":353,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":354,"updatedAt":354,"documentId":355,"publishedAt":124,"focalPoint":13},{"large":588,"small":589,"medium":590,"thumbnail":591},{"ext":27,"url":332,"hash":333,"mime":31,"name":334,"path":13,"size":335,"width":34,"height":34},{"ext":27,"url":337,"hash":338,"mime":31,"name":339,"path":13,"size":340,"width":43,"height":43},{"ext":27,"url":342,"hash":343,"mime":31,"name":344,"path":13,"size":345,"width":52,"height":52},{"ext":27,"url":347,"hash":348,"mime":31,"name":349,"path":13,"size":350,"width":61,"height":61},{"newsDate":593,"id":594,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":595,"slug":596,"body":597,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":598,"updatedAt":598,"Subtitle":599,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":600,"publishedAt":601,"image":602,"categories":640,"sites":641,"author":643},"2026-08-04",44176,"Synthomer hebt Jahresprognose 2026 nach starkem Umsatzwachstum an","synthomer-hebt-jahresprognose-2026-nach-starkem-umsatzwachstum-an","Der britische Spezialchemie-Anbieter Synthomer hat am Dienstag starke Halbjahreszahlen vorgelegt und seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2026 angehoben. 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Der Umsatz des britischen Spezialchemiekonzerns kletterte auf 318,2 Millionen US-Dollar und übertraf damit sowohl die Jefferies-Schätzung von 317,8 Millionen Dollar als auch den Konsens der Analysten von 314,4 Millionen Dollar.\n\nBesonders bemerkenswert ist das organische Wachstum: Auf organischer Basis und bei konstanten Wechselkursen legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent zu. Dies stellt eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem Wachstum von lediglich 2 Prozent im ersten Quartal dar und signalisiert eine zunehmende Dynamik im Geschäftsverlauf.\n\nAuch beim bereinigten Betriebsergebnis (EBIT) lieferte Elementis eine Überraschung: Das bereinigte EBIT belief sich auf 73,2 Millionen Dollar und lag damit über den Prognosen von Jefferies sowie dem Konsens, die beide bei 70,6 Millionen Dollar lagen. Der verwässerte bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 8,5 Cent und übertraf die Jefferies-Schätzung von 7,8 Cent ebenfalls deutlich.\n\n**Beide Geschäftsbereiche mit solidem Wachstum**\n\nDas Segment Personal Care erzielte einen Umsatz von 109,2 Millionen Dollar, was einem organischen Wachstum von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das bereinigte EBITA der Sparte lag bei 41,6 Millionen Dollar, während sich die Margen um 30 Basispunkte auf 38,1 Prozent verbesserten. Dieser Bereich umfasst Spezialadditive für Kosmetik- und Pflegeprodukte und gilt als stabiler Ertragspfeiler des Konzerns.\n\nNoch stärker entwickelte sich der Bereich Coatings, der Beschichtungsadditive für Farben, Lacke und industrielle Anwendungen herstellt. Hier stieg der Umsatz auf 209,0 Millionen Dollar – ein organisches Plus von 5,6 Prozent. 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Die Geschäftsführung verwies dabei auf einen starken Auftragsbestand im dritten Quartal als stützenden Faktor für diese Prognose.\n\nGleichzeitig mahnte das Management zur Vorsicht: Man beobachte aufmerksam die potenziellen Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf die weltweite Nachfrage, die Inputkosten sowie mögliche Lieferunterbrechungen. Diese geopolitische Unsicherheit bleibt ein Risikofaktor, den Anleger im Blick behalten sollten.","2026-07-30T07:40:11.971Z","Der Spezialchemiekonzern Elementis PLC übertrifft im ersten Halbjahr 2026 alle Kennzahlen und beschleunigt sein organisches Wachstum deutlich.","lheinfha63fyfmqgk6qc2v6l","2026-07-31T15:19:30.486Z",[661],{"id":662,"name":663,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":664,"hash":685,"ext":27,"mime":31,"size":686,"url":687,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":688,"updatedAt":688,"documentId":689,"publishedAt":124,"focalPoint":13},39509,"c91bb145-a69a-46f5-ae96-9bf2366178d1.png",{"large":665,"small":670,"medium":675,"thumbnail":680},{"ext":27,"url":666,"hash":667,"mime":31,"name":668,"path":13,"size":669,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d.png","large_c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d","large_c91bb145-a69a-46f5-ae96-9bf2366178d1.png",1140.88,{"ext":27,"url":671,"hash":672,"mime":31,"name":673,"path":13,"size":674,"width":43,"height":44},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d.png","small_c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d","small_c91bb145-a69a-46f5-ae96-9bf2366178d1.png",307.45,{"ext":27,"url":676,"hash":677,"mime":31,"name":678,"path":13,"size":679,"width":52,"height":43},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d.png","medium_c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d","medium_c91bb145-a69a-46f5-ae96-9bf2366178d1.png",664.96,{"ext":27,"url":681,"hash":682,"mime":31,"name":683,"path":13,"size":684,"width":60,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d.png","thumbnail_c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d","thumbnail_c91bb145-a69a-46f5-ae96-9bf2366178d1.png",75.68,"c91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d",383.47,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fc91bb145_a69a_46f5_ae96_9bf2366178d1_620fba040d.png","2026-07-30T07:40:13.262Z","po5j7lh99f5kf9uc4w2ktvss",[],[692],{"id":73,"name":74,"shortname":75,"url":76,"createdAt":77,"updatedAt":78,"olduuid":79,"language":80,"siteid":81,"documentId":82,"publishedAt":83},{"id":85,"name":86,"bio":87,"slug":88,"createdAt":89,"updatedAt":90,"olduuid":91,"documentId":92,"publishedAt":93,"image":694},{"id":95,"name":96,"alternativeText":13,"caption":13,"width":97,"height":97,"formats":695,"hash":119,"ext":27,"mime":31,"size":120,"url":121,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":122,"updatedAt":122,"documentId":123,"publishedAt":124,"focalPoint":13},{"large":696,"small":697,"medium":698,"thumbnail":699},{"ext":27,"url":100,"hash":101,"mime":31,"name":102,"path":13,"size":103,"width":34,"height":34},{"ext":27,"url":105,"hash":106,"mime":31,"name":107,"path":13,"size":108,"width":43,"height":43},{"ext":27,"url":110,"hash":111,"mime":31,"name":112,"path":13,"size":113,"width":52,"height":52},{"ext":27,"url":115,"hash":116,"mime":31,"name":117,"path":13,"size":118,"width":61,"height":61},{"newsDate":651,"id":701,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":702,"slug":703,"body":704,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":705,"updatedAt":705,"Subtitle":706,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":707,"publishedAt":659,"image":708,"categories":738,"sites":739,"author":741},43518,"Wacker Chemie hebt EBITDA-Prognose für 2026 um 10% an","wacker-chemie-hebt-ebitda-prognose-fur-2026-um-10-an","Die Wacker Chemie AG (ETR: WCH) hat im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten klar übertroffen und im Zuge dessen ihre EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2026 um rund 10% angehoben. Gleichzeitig senkte der Münchner Chemiekonzern seinen Umsatzausblick leicht – ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen trotz eines schwierigeren Marktumfelds an der Profitabilität arbeitet.\n\nDas EBITDA im zweiten Quartal belief sich auf 211 Millionen Euro und lag damit 24% über den Schätzungen der Investmentbank Jefferies, die lediglich 171 Millionen Euro erwartet hatte. Auch gegenüber dem Marktkonsens von 172 Millionen Euro erzielte Wacker Chemie eine Überperformance von 23%. Bereinigt um Pensionssondereffekte erreichte das EBITDA 174 Millionen Euro – immer noch 2% über den Jefferies-Schätzungen und 1% über dem Konsens.\n\nDer Quartalsumsatz summierte sich auf insgesamt 1,518 Milliarden Euro. Dabei stiegen die Preise um 2% und der Volumen-Mix um 6%, während Wechselkurseffekte einen negativen Einfluss von 1% hatten.\n\n**Angepasster Jahresausblick: Mehr Gewinn, weniger Umsatz**\n\nFür das Geschäftsjahr 2026 passte Wacker Chemie seinen Ausblick in beide Richtungen an. Die EBITDA-Prognosespanne wurde von zuvor 550 bis 700 Millionen Euro auf nun 625 bis 750 Millionen Euro angehoben. Die Schätzungen von Jefferies liegen bei 644 Millionen Euro, der Marktkonsens geht von 659 Millionen Euro aus – beide Werte befinden sich damit innerhalb der neuen Zielspanne. Beim Umsatz hingegen senkte das Unternehmen seine Wachstumserwartung von einem hohen einstelligen auf einen mittleren einstelligen Prozentsatz im Jahresvergleich. Wichtig zu beachten: Der Ausblick enthält keine potenziellen Auswirkungen durch mögliche Änderungen in der Handelspolitik für Polysilizium.\n\n**Blick auf die einzelnen Geschäftsbereiche**\n\nDer Bereich Silicones erwies sich als starker Wachstumstreiber. Mit einem EBITDA von 123 Millionen Euro bei einem Umsatz von 757 Millionen Euro profitierte das Segment von verbesserter Preisgestaltung und höheren Volumina. Wacker Chemie hob die Umsatzwachstumsprognose für dieses Segment von einem niedrigen auf einen mittleren einstelligen Prozentsatz an.\n\nDie Sparte Polymers erzielte ein EBITDA von 69 Millionen Euro bei einem Umsatz von 406 Millionen Euro. Die Preise konnten dabei die Rohstoffinflation ausgleichen. Die Umsatzwachstumsprognose für das Segment wurde von einem niedrigen zweistelligen auf einen mittleren einstelligen Prozentsatz gesenkt, während die EBITDA-Margenprognose angehoben wurde.\n\nDer Bereich Biosolutions verzeichnete ein EBITDA von 7 Millionen Euro bei einem Umsatz von 99 Millionen Euro. Verbesserte Preisgestaltung half dabei, höhere Rohstoffkosten zu kompensieren. Der Ausblick für dieses Segment wurde für 2026 bestätigt.\n\nDas Segment Polysilicon erzielte ein EBITDA von 11 Millionen Euro bei einem Umsatz von 226 Millionen Euro. Die Performance wurde durch den Lagerabbau im Solarbereich belastet. Wacker Chemie senkte die Umsatzwachstumsprognose für diesen Bereich von einem niedrigen zweistelligen auf einen hohen einstelligen Prozentsatz.\n\n**Deutliche Verbesserung beim Cashflow**\n\nBesonders auffällig ist die Entwicklung beim Netto-Cashflow: Im zweiten Quartal erzielte Wacker Chemie einen positiven Netto-Cashflow von 243 Millionen Euro – im Vergleich zu minus 137 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum eine erhebliche Verbesserung. Die Investitionen sanken auf 59 Millionen Euro, nach 105 Millionen Euro im Vorjahresquartal. 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