[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"$flpVt6_cuKMIO-biJ3bu41foKdOJymuJ7XDfhvCN6yq4":3},{"data":4,"meta":811,"parent_category":818,"category":919},[5,83,175,262,320,408,497,547,635,723],{"newsDate":6,"id":7,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":10,"slug":11,"body":12,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":14,"updatedAt":14,"Subtitle":15,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":17,"publishedAt":18,"image":19,"categories":69,"sites":70,"author":13},"2026-08-15",45746,false,true,"Deutschlands Wirtschaft 2026: Strukturkrise trotz Rekordgewinnen im DAX","deutschlands-wirtschaft-2026-strukturkrise-trotz-rekordgewinnen-im-dax","Deutschland navigiert im Jahr 2026 durch ein wirtschaftliches Umfeld voller Widersprüche. Während DAX-Konzerne Rekordquartalsumsätze und -gewinne melden, offenbaren sich gleichzeitig tiefgreifende strukturelle Schwächen. Die starken Zahlen stammen vor allem aus den Bereichen Rüstung und Künstliche Intelligenz – und verdecken damit einen breiten industriellen Abschwung, der besonders die Automobilbranche hart trifft.\n\nDie Schere zwischen Gewinnern und Verlierern innerhalb der deutschen Wirtschaft öffnet sich weiter. Geopolitische Spannungen, der Klimawandel und der globale Strukturwandel setzen traditionelle Industrien unter enormen Druck, während neue Wachstumssektoren noch nicht ausreichend kompensieren können.\n\n**Automobilindustrie in der Krise**\n\nDie deutsche Automobilindustrie, seit Jahrzehnten ein Fundament der Volkswirtschaft, erlebt einen historischen Einbruch. Die Beschäftigung im Sektor ist auf den niedrigsten Stand seit 2005 gefallen – allein im vergangenen Jahr gingen 42.300 Arbeitsplätze verloren, womit die Gesamtzahl auf 691.500 Beschäftigte gesunken ist.\n\nAnalysten machen dafür ein Bündel an Faktoren verantwortlich: den harten Wettbewerb chinesischer Hersteller, eine nachlassende Nachfrage aus China sowie eine schleppende Umstellung auf bezahlbare Elektrofahrzeuge. BMW steht dabei besonders im Fokus. Trotz niedriger Bewertungsmultiplikatoren warnen Analysten vor einer sogenannten „Value Trap\": Seit 2022 sind die Gewinne des Konzerns um 59 Prozent eingebrochen, der freie Cashflow ist negativ.\n\nIm Gegensatz dazu zeigt der Sektor der erneuerbaren Energien Widerstandsfähigkeit. Die Aktie von Vestas legte nach einem Umsatzanstieg über den Erwartungen um 17 Prozent zu. Allerdings bleibt die Branche angesichts geopolitischer Spannungen und chinesischer Konkurrenz volatil.\n\n**Klimawandel stört Lieferketten und Landwirtschaft**\n\nDie wirtschaftliche Stabilität Deutschlands wird zunehmend durch klimabedingte Faktoren gefährdet. Extreme Hitze und anhaltende Dürre haben zu kritisch niedrigen Wasserständen auf dem Rhein geführt, was Logistik und Lieferketten erheblich beeinträchtigt. Ein Mangel von über 100.000 Lkw-Fahrern verhindert dabei eine reibungslose Verlagerung auf den Straßentransport.\n\nBesonders hart trifft es die Landwirtschaft. Der Deutsche Bauernverband (DBV) warnt vor möglichen Totalernteausfällen in südlichen Regionen. Landwirte fordern staatliche Eingriffe, darunter Steuererleichterungen und die Einführung einer sogenannten Risikoausgleichsrücklage, um künftige klimabedingte Verluste abzufedern.\n\nAuf kommunaler Ebene fehlen vielerorts die Mittel für Klimaanpassungsmaßnahmen. Lediglich 12 Prozent der deutschen Kommunen verfügen über dediziertes Personal für diesen Zweck – ein alarmierender Befund angesichts der wachsenden Herausforderungen.\n\n**Finanzmarkt und Regulierung unter Druck**\n\nIm Finanzsektor ist das Bild gemischt. Die Bundesnetzagentur hat die Vorsteuer-Eigenkapitalrendite für den Gassektor auf 5,76 Prozent festgesetzt, um Investorenattraktivität und Verbraucherschutz in Einklang zu bringen. Gleichzeitig gerät das Versorgungswerk der Zahnärzte (VZB) in eine schwere Finanzkrise: Die Insolvenz seiner Hotelprojekt-Tochtergesellschaft 12.18. Investment Management bedroht potenziell die Hälfte des zwei Milliarden Euro schweren Portfolios.\n\nEuropäische Aktien kämpfen zudem mit Skepsis internationaler Investoren, die die höhere Eigenkapitalrendite (ROE) des US-Markts bevorzugen – über 30 Prozent in den USA gegenüber rund 19 Prozent in Europa. Geopolitische Spannungen, insbesondere der US-Iran-Konflikt, haben die Ölpreise angetrieben und die Hypothekenzinsen in der Eurozone steigen lassen. In Deutschland liegen die 10-jährigen Festzinsen inzwischen bei rund 3,7 Prozent.\n\n**Elektromobilität: Regionale Divergenz wächst**\n\nDer globale Elektrofahrzeugmarkt entwickelt sich regional sehr unterschiedlich. In Europa stiegen die Verkäufe im Juli um 33 Prozent, angetrieben durch erneuerte staatliche Subventionen und Steueranreize. Im US-Markt hingegen brachen die Verkäufe um 27 Prozent ein, nachdem Bundessteuergutschriften ausgelaufen waren. China verzeichnete einen Rückgang von 5 Prozent, bedingt durch den Wegfall von Steuerbefreiungen für Hybridfahrzeuge.\n\nAnalysten empfehlen Investoren, selektiv vorzugehen und Unternehmen mit Premium-Positionierung zu bevorzugen. Gegenüber Teslas Schwenk in unerprobte Segmente wie Robotik wird hingegen zur Vorsicht geraten.\n\n**Gespaltene Analysteneinschätzungen zur Lage**\n\nDie Bewertung der aktuellen Wirtschaftsdaten ist unter Analysten umstritten. Barclays sieht das europäische Makroumfeld als resilient und betrachtet europäische Aktien als überzeugende Alternative zum konzentrierten US-Technologiesektor. Bank of America hingegen warnt, dass die aktuelle Rallye die Aktienrisikoprämie auf ein 25-Jahres-Tief gedrückt hat – der Markt sei damit hochgradig anfällig für steigende Diskontierungssätze und mögliche Energieversorgungsschocks.\n\nFür Deutschland bleibt die entscheidende Frage, ob die Politik wirksame Klimaanpassungsstrategien und Industriepolitiken umsetzen kann, um den Risiken eines sich wandelnden globalen Umfelds und eines zunehmend volatilen Klimas zu begegnen. Die Weichen für die wirtschaftliche Zukunft des Landes werden in den kommenden Monaten gestellt.",null,"2026-08-15T00:02:12.337Z","Rekordgewinne in einzelnen Sektoren täuschen über tiefgreifende Strukturprobleme in der deutschen Wirtschaft hinweg.","german","sowrj90u94kgahffog9zsxc0","2026-08-15T00:02:12.281Z",[20],{"id":21,"name":22,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":25,"hash":63,"ext":27,"mime":31,"size":64,"url":65,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":67,"updatedAt":67,"documentId":68,"publishedAt":67,"focalPoint":13},41728,"68930b6f-2f4d-4a8a-be98-8f53348159cc.png",1248,832,{"large":26,"small":37,"medium":46,"thumbnail":54},{"ext":27,"url":28,"etag":29,"hash":30,"mime":31,"name":32,"path":13,"size":33,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":36},".png","https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582.png","9014772338e42d060fa7f2e6a9f234d7","large_68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582","image\u002Fpng","large_68930b6f-2f4d-4a8a-be98-8f53348159cc.png",1217.89,1000,667,1217888,{"ext":27,"url":38,"etag":39,"hash":40,"mime":31,"name":41,"path":13,"size":42,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":45},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582.png","f925f7faef218d3cedd99e8ab6d3dada","small_68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582","small_68930b6f-2f4d-4a8a-be98-8f53348159cc.png",324.02,500,333,324024,{"ext":27,"url":47,"etag":48,"hash":49,"mime":31,"name":50,"path":13,"size":51,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":53},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582.png","2803d8f9caa6d678b4236fbb97c89342","medium_68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582","medium_68930b6f-2f4d-4a8a-be98-8f53348159cc.png",703.9,750,703900,{"ext":27,"url":55,"etag":56,"hash":57,"mime":31,"name":58,"path":13,"size":59,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":62},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582.png","9bf232a9aaff526b8b0d66716fa8f2ec","thumbnail_68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582","thumbnail_68930b6f-2f4d-4a8a-be98-8f53348159cc.png",79.65,234,156,79651,"68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582",417.84,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F68930b6f_2f4d_4a8a_be98_8f53348159cc_0101061582.png","aws-s3","2026-08-15T00:02:12.189Z","s39pj9g38qyq0pae0aiolw6c",[],[71],{"id":72,"name":73,"shortname":74,"url":75,"createdAt":76,"updatedAt":77,"olduuid":78,"language":79,"siteid":80,"documentId":81,"publishedAt":82},5,"Aktien.news","aktiennews","https:\u002F\u002Fwww.aktien.news","2023-05-24T03:46:16.337Z","2025-01-22T16:57:41.165Z","60704812e17689004beca5da","de","an","k38sgt87lgz3a1rxk6n8j5gv","2026-07-31T15:19:31.766Z",{"newsDate":6,"id":84,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":85,"slug":86,"body":87,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":88,"updatedAt":88,"Subtitle":89,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":90,"publishedAt":91,"image":92,"categories":131,"sites":132,"author":134},45749,"USA bekämpfen „Great Transshipment Scam\": Zollbetrug durch Drittländer","usa-bekampfen-great-transshipment-scam-zollbetrug-durch-drittlander","Das Weiße Haus hat einen umfassenden Bericht veröffentlicht, der eine aggressive neue Strategie gegen den sogenannten „Great Transshipment Scam\" beschreibt. Die US-Regierung wirft mehr als 40 Ländern vor, als Durchgangsstation für chinesische Waren zu fungieren und damit amerikanische Zölle zu umgehen. Zu den beschuldigten Handelspartnern zählen unter anderem Kanada, Mexiko, Japan, Südkorea, Indien sowie Mitglieder der Europäischen Union.\n\nDer Vorwurf ist konkret: Chinesische Hersteller sollen ihre Waren über Drittstaaten umleiten, dort neu verpacken, umetikettieren oder minimal weiterverarbeiten, um den tatsächlichen Ursprung zu verschleiern. Auf diese Weise würden höhere US-Importzölle umgangen, die eigentlich für chinesische Produkte gelten. Die Praxis ist laut Bericht seit der ersten Einführung amerikanischer Strafzölle im Jahr 2018 deutlich ausgefeilter geworden.\n\n**Das Ausmaß des mutmaßlichen Zollbetrugs**\n\nPeter Navarro, Leiter des White House Office of Trade and Manufacturing Policy, hat den Bericht federführend erstellt und bezeichnet die Praxis als „Betrug, getarnt in Papierkram\". Laut der Schätzungen der Regierung werden jährlich Waren im Wert von 34 bis 303 Milliarden US-Dollar durch dieses sogenannte „Shadow Transshipment Network\" bewegt. Der zentrale Schätzwert der Regierung geht von rund 75 Milliarden US-Dollar an jährlich umgeleiteten Waren aus.\n\nDie finanziellen Folgen für den US-Staatshaushalt sind erheblich: Der Bericht beziffert den jährlichen Verlust an Zolleinnahmen auf 19 bis 26 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus schätzt die Regierung, dass durch diese Praxis rund 450.000 amerikanische Arbeitsplätze verdrängt wurden. Navarro warnte zudem, dass nicht nur China diese Methoden anwende – auch Länder wie Indien und Vietnam würden zunehmend ähnliche Modelle nutzen, um US-Handelsbarrieren zu umgehen.\n\n**KI und neue Regulierung als Gegenmaßnahmen**\n\nUm dem Zollbetrug entgegenzuwirken, setzt die US-Zollbehörde CBP (Customs and Border Protection) auf künstliche Intelligenz. Ein System namens „Detective Border\" analysiert Containermarkierungen, Verpackungsmuster und Röntgenaufnahmen, um Unstimmigkeiten zwischen deklarierten und tatsächlichen Waren zu erkennen. Die Regierung erhofft sich davon eine deutlich verbesserte Identifikation von Produktursprüngen.\n\nParallel dazu arbeitet das Büro des US-Handelsbeauftragten (USTR) an einer Verschärfung der sogenannten „Rules of Origin\" – also der Ursprungsregeln, die festlegen, welche Waren als Produkt eines bestimmten Landes gelten. USTR-Chef Jamieson Greer bezeichnete Transshipment als eine Form des „Trittbrettfahrens\", das die Integrität von Handelsabkommen untergrabe. Das Prinzip sei klar: Die Vorteile von Handelsverträgen sollten ausschließlich den Unterzeichnerstaaten zugutekommen.\n\n**Chinas Reaktion und geopolitischer Kontext**\n\nDie chinesische Botschaft in Washington hat die Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Ein Sprecher erklärte, dass „Handelskriege keine Gewinner kennen\", und kritisierte die USA dafür, staatliche Macht einzusetzen, um chinesische Unternehmen zu treffen und globale Lieferketten zu stören. China kündigte an, notwendige Maßnahmen zu ergreifen, sollten die US-Aktionen die eigene Wirtschaft weiter schädigen.\n\nDer Bericht erscheint zu einem heiklen Zeitpunkt in den US-chinesischen Beziehungen. Trotz eines einjährigen Handelswaffenstillstands, der im vergangenen Oktober in Busan, Südkorea, vereinbart wurde, sind die Spannungen weiterhin hoch. Zuletzt haben beide Seiten eine Reihe von Vergeltungsmaßnahmen ergriffen, darunter Exportbeschränkungen für humanoide Roboter in die USA sowie chinesische Einschränkungen bei Drohnenexporten. Zudem haben US-Finanzminister Scott Bessent und USTR-Chef Greer Bedenken geäußert, ob China seine Zusagen zur Lieferung seltener Erden an die USA einhält.\n\n**Handelspolitische Einordnung und Ausblick**\n\nDer Bericht liefert einen Einblick in die anhaltende Protektionismuspolitik der US-Regierung. Während der Supreme Court einige der ursprünglichen weitreichenden Zölle von Präsident Trump für unzulässig erklärt hatte, setzt die Regierung ihre Handelspolitik über alternative rechtliche Instrumente fort. Bemerkenswert ist dabei eine deutliche Verschiebung in den Handelsströmen: Die direkten Importe aus China sind auf ein 16-Jahres-Tief von 308,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 gefallen, während die Importe aus Ländern wie Mexiko und Vietnam stark gestiegen sind – ein Muster, das die Regierung als direktes Ergebnis der Transshipment-Aktivitäten wertet.\n\nMit Blick auf das geplante Treffen zwischen Präsident Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im September in Washington dürfte der „Great Transshipment Scam\"-Bericht ein zentrales Streitthema darstellen. Die Kombination aus KI-gestützter Zollkontrolle und verschärften Ursprungsregeln signalisiert, dass die USA ihre „America First\"-Handelspolitik konsequent weiterverfolgen – auch auf die Gefahr weiterer Handelskonflikte mit Peking hin.","2026-08-15T06:02:16.323Z","Das Weiße Haus beschuldigt über 40 Länder, chinesische Waren umzuleiten, um US-Zölle zu umgehen – mit massiven wirtschaftlichen 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ihre Unternehmensgesetze zu Lieferkettenpflichten und Nachhaltigkeitsberichterstattung zu lockern. US-Botschafter Andrew Puzder argumentierte, die EU habe während der Handelsgespräche im Juli 2025 im schottischen Turnberry zugesagt, dass solche Maßnahmen den transatlantischen Handel nicht behindern würden. Washington sieht diese Zusagen bislang als nicht ausreichend erfüllt an.\n\nPuzder schrieb in einem Beitrag auf X, die EU habe sich im Rahmen des Turnberry-Abkommens verpflichtet, „sicherzustellen\", dass ihre Nachhaltigkeitsrichtlinien „keine unangemessenen Beschränkungen für den transatlantischen Handel darstellen\". „Jetzt ist es an der Zeit, dass die EU liefert\", so Puzder. Er betonte zudem, dass extraterritoriale Bestimmungen nicht nur amerikanischen Unternehmen und Arbeitnehmern schadeten, sondern auch anderen.\n\nEin Sprecher der Europäischen Kommission reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Drei mit den Gesprächen vertraute Quellen erwarten im Herbst gemeinsame Erklärungen zu den nicht-tarifären Elementen des Turnberry-Abkommens.\n\n**Welche EU-Richtlinien stehen im Fokus?**\n\nIm Mittelpunkt des Streits stehen zwei zentrale EU-Regelwerke: die Richtlinie über die Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit (CSDDD) sowie die Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD). Beide Gesetze verpflichten große, in der EU tätige Unternehmen – einschließlich US-Firmen – dazu, ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen offenzulegen, etwa die Arbeitsbedingungen in ihren globalen Lieferketten.\n\nDie EU hatte diese Regeln bereits im vergangenen Jahr nach Widerstand von Unternehmen und Regierungen – darunter die USA und Katar – abgeschwächt. Im Dezember vereinbarte Änderungen begrenzten den Anwendungsbereich der CSDDD auf die größten Unternehmen und verschoben die Frist zur Einhaltung um zwei Jahre auf Mitte 2029. Die CSRD gilt nun nur noch für Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, statt wie ursprünglich geplant für Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten.\n\nUS-Konzerne wie ExxonMobil hatten jedoch weitreichendere Änderungen gefordert, darunter eine vollständige Ausnahme für ausländische Firmen. In einer Erklärung, die Puzders Beitrag beigefügt war, hieß es: „Obwohl die Vereinigten Staaten einige positive Reformen im Nachhaltigkeits-Omnibus-Gesetz vom Dezember 2025 anerkennen, konnten diese Reformen die Bedenken der USA in Bezug auf diese Richtlinien nicht vollständig ausräumen.\"\n\n**Auch CO2-Grenzausgleich und weitere Regeln unter Druck**\n\nNeben den Nachhaltigkeitsrichtlinien drängt Washington die EU auch dazu, ihr Grenzausgleichssystem für Kohlenstoffemissionen (CBAM) zu ändern. Dieses System erhebt Abgaben auf Importe von Waren, die ohne Einhaltung der EU-CO2-Emissionsstandards hergestellt wurden – und trifft damit auch amerikanische Exporteure.\n\nBrüssel hatte im vergangenen Jahr bereits einige der von Washington kritisierten Richtlinien abgeschwächt, darunter das Gesetz gegen Entwaldung und die Vorschriften für Methanemissionen. Mehrere mit der Position der EU vertraute Quellen erklärten jedoch, die Union plane bei diesen Maßnahmen keine weiteren Zugeständnisse.\n\nDer erneute Druck aus Washington erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem US- und EU-Beamte ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf nicht-tarifäre Handelshemmnisse richten – nachdem die im Juli 2025 vereinbarten Zollzusagen bereits in Kraft getreten sind. Die Verhandlungen über die nicht-tarifären Elemente des Abkommens dürften damit im Herbst 2025 an Fahrt aufnehmen.","2026-08-15T07:24:19.229Z","Washington erhöht den Druck auf Brüssel, nicht-tarifäre Handelshemmnisse wie EU-Nachhaltigkeitsrichtlinien zu lockern.","uhc2049124kz4t2whd4e1msw","2026-08-15T07:24:19.146Z",[185],{"id":186,"name":187,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":188,"hash":217,"ext":27,"mime":31,"size":218,"url":219,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":220,"updatedAt":220,"documentId":221,"publishedAt":220,"focalPoint":13},41741,"e782ddf3-a0e0-4864-951e-31b5e7e830a6.png",{"large":189,"small":196,"medium":203,"thumbnail":210},{"ext":27,"url":190,"etag":191,"hash":192,"mime":31,"name":193,"path":13,"size":194,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":195},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104.png","d836f2d1932ea9081185e100c39cb7fe","large_e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104","large_e782ddf3-a0e0-4864-951e-31b5e7e830a6.png",1326.47,1326474,{"ext":27,"url":197,"etag":198,"hash":199,"mime":31,"name":200,"path":13,"size":201,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":202},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104.png","3df4c59630d5ab5327d40715f8366196","small_e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104","small_e782ddf3-a0e0-4864-951e-31b5e7e830a6.png",348.69,348691,{"ext":27,"url":204,"etag":205,"hash":206,"mime":31,"name":207,"path":13,"size":208,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":209},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104.png","bf92500756bd3d3ece39914354298ef4","medium_e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104","medium_e782ddf3-a0e0-4864-951e-31b5e7e830a6.png",762.53,762525,{"ext":27,"url":211,"etag":212,"hash":213,"mime":31,"name":214,"path":13,"size":215,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":216},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104.png","4087e9a751fd527c9fa7e31b66efad17","thumbnail_e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104","thumbnail_e782ddf3-a0e0-4864-951e-31b5e7e830a6.png",83.19,83192,"e782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104",540.5,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fe782ddf3_a0e0_4864_951e_31b5e7e830a6_350b768104.png","2026-08-15T07:24:19.044Z","kpys8xeg1vmch4yfx9zflbgp",[],[224],{"id":72,"name":73,"shortname":74,"url":75,"createdAt":76,"updatedAt":77,"olduuid":78,"language":79,"siteid":80,"documentId":81,"publishedAt":82},{"id":72,"name":226,"bio":227,"slug":228,"createdAt":229,"updatedAt":230,"olduuid":231,"documentId":232,"publishedAt":143,"image":233},"Daniela Eckert","Daniela Eckert ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und lebt heute in Berlin. \n\nAls Volkswirtin hat sie ihren Abschluss an der Humboldt-Universität erworben und bereits in jungen Jahren zahlreiche Länder bereist. \n\nIhre fachlichen Schwerpunkte liegen bei der Europäischen Zentralbank sowie bei Währungs- und Devisenthemen; 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Neun Konzessionen haben diesen Schritt bereits vollzogen, darunter Greater Anglia, die Züge von Liverpool Street nach Clacton betreibt. Doch die entscheidende Frage lautet: Was ändert sich wirklich für die Fahrgäste?\n\nDie Verstaatlichung war eine der wenigen Maßnahmen aus Jeremy Corbyns Wahlprogramm von 2019, die es in das Programm von Keir Starmer für 2024 geschafft haben. Dabei hatte die Covid-19-Pandemie die britischen Eisenbahnen ohnehin faktisch unter staatliche Kontrolle gebracht – die Privatbetreiber wurden damals mit staatlichen Mitteln gestützt und verloren weitgehend ihr unternehmerisches Risiko.\n\n**Ein Blick in die Geschichte: Von der „Misery Line\" zur Pünktlichkeit**\n\nDas Beispiel der Linie C2C – sie verbindet Essex mit London – zeigt, wie komplex die Debatte ist. Unter British Rail, dem früheren staatlichen Bahnbetreiber, war die Strecke als „Misery Line\" bekannt, was sich im offiziellen Parlamentsprotokoll Hansard mehrfach belegen lässt. 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Doch es wächst die Sorge, dass die Kontrolle des Schatzamtes langfristige Investitionen im Keim ersticken und schwierige Entscheidungen zu Fahrpreisen und Serviceniveau weiter auf die lange Bank schieben könnte.\n\n**Weitere Entwicklungen im britischen Bahnsektor**\n\nParallel zur politischen Debatte läuft eine Untersuchung zur Ursache einer Zugentgleisung in East Sussex, bei der 20 Personen verletzt wurden. Der betroffene Zug war die Verbindung um 14:24 Uhr zwischen London Victoria und Eastbourne. Fahrgäste wurden gewarnt, dass der Betrieb auf der Strecke weiterhin gestört bleibe.\n\nAuf der politischen Bühne sorgt zudem der Abgang von Minouche Shafik für Aufsehen. Die ehemalige Vize-Gouverneurin der Bank of England und IWF-Direktorin hat ihren Posten als chefökonomische Beraterin des Premierministers verlassen. Burnham hat seine eigenen Top-Wirtschaftsberater bislang noch nicht formell bekannt gegeben. Gleichzeitig wurden Schatzkanzler John Healey von hochrangigen Vertretern der früheren Starmer-Regierung aufgefordert, ein „starkes\" wirtschaftliches Erbe nicht durch Steuererhöhungen in seinem ersten Haushalt im Oktober zu gefährden.","2026-08-15T07:38:25.965Z","Großbritannien verstaatlicht seine Eisenbahnen – doch strukturelle Probleme wie das chaotische Tarifsystem bleiben bislang unangetastet.","cspntxcl0cpsygllgb56dxfj","2026-08-15T07:38:25.934Z",[272],{"id":273,"name":274,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":275,"hash":304,"ext":27,"mime":31,"size":305,"url":306,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":307,"updatedAt":307,"documentId":308,"publishedAt":309,"focalPoint":13},41777,"618f1209-f3e3-4864-89b8-eb143e870831.png",{"large":276,"small":283,"medium":290,"thumbnail":297},{"ext":27,"url":277,"etag":278,"hash":279,"mime":31,"name":280,"path":13,"size":281,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":282},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96.png","e2cf108e811bf2ee946079e9753367ef","large_618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96","large_618f1209-f3e3-4864-89b8-eb143e870831.png",1588.81,1588811,{"ext":27,"url":284,"etag":285,"hash":286,"mime":31,"name":287,"path":13,"size":288,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":289},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96.png","23d216a1ca1ceb135d703d643ea71b02","small_618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96","small_618f1209-f3e3-4864-89b8-eb143e870831.png",398.99,398987,{"ext":27,"url":291,"etag":292,"hash":293,"mime":31,"name":294,"path":13,"size":295,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":296},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96.png","463af69ff8e2c7e81b221a8202c7e2d7","medium_618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96","medium_618f1209-f3e3-4864-89b8-eb143e870831.png",894.2,894198,{"ext":27,"url":298,"etag":299,"hash":300,"mime":31,"name":301,"path":13,"size":302,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":303},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96.png","2c08b365599840b7ba85ffe4badfaef4","thumbnail_618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96","thumbnail_618f1209-f3e3-4864-89b8-eb143e870831.png",91.55,91545,"618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96",636.24,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F618f1209_f3e3_4864_89b8_eb143e870831_96a6865c96.png","2026-08-15T07:38:25.872Z","whed1fq2ilj5nnvxwqx5mwj8","2026-08-15T07:38:25.873Z",[],[312],{"id":72,"name":73,"shortname":74,"url":75,"createdAt":76,"updatedAt":77,"olduuid":78,"language":79,"siteid":80,"documentId":81,"publishedAt":82},{"id":72,"name":226,"bio":227,"slug":228,"createdAt":229,"updatedAt":230,"olduuid":231,"documentId":232,"publishedAt":143,"image":314},{"id":234,"name":235,"alternativeText":13,"caption":13,"width":147,"height":147,"formats":315,"hash":257,"ext":27,"mime":31,"size":258,"url":259,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":260,"updatedAt":260,"documentId":261,"publishedAt":174,"focalPoint":13},{"large":316,"small":317,"medium":318,"thumbnail":319},{"ext":27,"url":238,"hash":239,"mime":31,"name":240,"path":13,"size":241,"width":34,"height":34},{"ext":27,"url":243,"hash":244,"mime":31,"name":245,"path":13,"size":246,"width":43,"height":43},{"ext":27,"url":248,"hash":249,"mime":31,"name":250,"path":13,"size":251,"width":52,"height":52},{"ext":27,"url":253,"hash":254,"mime":31,"name":255,"path":13,"size":256,"width":61,"height":61},{"newsDate":6,"id":321,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":322,"slug":323,"body":324,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":325,"updatedAt":325,"Subtitle":326,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":327,"publishedAt":328,"image":329,"categories":367,"sites":368,"author":370},45818,"Baumolsche Kostenkrankheit erklärt die Unzufriedenheit demokratischer Wähler weltweit","baumolsche-kostenkrankheit-erklart-die-unzufriedenheit-demokratischer-wahler-weltweit","Von Tokio bis London, von Paris bis Washington – demokratische Regierungen scheinen reihenweise unfähig zu sein, ihre Wähler zufriedenzustellen. Ob konservativ, zentristisch oder mitte-links: Ein Wechsel an der Spitze oder gar der regierenden Partei löst die zugrunde liegende Angst nicht. Die liberalen Demokratien der Welt gleichen sich in ihrem Unglück – eine Beobachtung, die der ehemalige stellvertretende Premierminister Kanadas in einem Gastbeitrag für die Financial Times analysiert.\n\nDie beständigste Beschwerde der Bürger lautet dabei überall gleich: Einfache Menschen haben das Gefühl, mehr Steuern als je zuvor zu zahlen, während die öffentlichen Dienstleistungen, die sie im Gegenzug erhalten, immer schlechter werden. Seit der Erfindung des modernen Sozialstaats ist die effektive Erbringung staatlicher Leistungen zentraler Bestandteil des demokratischen Gesellschaftsvertrags. Wir zahlen Steuern – und im Gegenzug werden unsere Kinder unterrichtet und unsere Krankheiten behandelt.\n\nDas ist kein Randthema: OECD-Länder geben im Durchschnitt etwa 14 Prozent des BIP für das Gesundheitswesen und die Bildung aus. Diese beiden Bereiche machen rund ein Viertel aller Staatsausgaben aus. Dennoch haben immer mehr Menschen das Gefühl, dass sie nicht auf ihre Kosten kommen.\n\n**Was ist die Baumolsche Kostenkrankheit?**\n\nDie Antwort auf dieses Dilemma beginnt laut dem Autor mit einem strukturellen Phänomen, das der Ökonom William Baumol bereits in den 1960er Jahren identifizierte: die sogenannte Baumolsche Kostenkrankheit. Baumols ursprüngliche Aufgabe war es zu ermitteln, warum Live-Aufführungen klassischer Musik immer schwieriger zu finanzieren waren. Seine Erkenntnis war verblüffend einfach: Das Problem lag nicht darin, dass die Musiker schlechter wurden – sondern dass der Rest der Wirtschaft besser wurde.\n\nVier Musiker benötigen heute genauso eine Stunde Arbeitszeit, um ein Streichquartett von Schubert aufzuführen wie eh und je. Doch vier Stunden menschlicher Arbeit produzieren heute etwa hundertmal so viel Weizen wie in der vorindustriellen Ära. Bei Industriegütern ist der Multiplikator sogar noch größer. Dieselbe Logik gilt für den Spaziergang mit einem Kleinkind im Park oder die Begleitung einer Mutter bei der Geburt – diese Tätigkeiten lassen sich kaum produktiver gestalten.\n\nGenau hier liegt das Kernproblem für den Staat: Vieles von dem, was Regierungen tun, gleicht eher dem Geigenspiel als der Herstellung eines Autos. Gesundheit, Bildung und Pflege sind arbeitsintensive, menschliche Dienstleistungen, die sich der Produktivitätssteigerung weitgehend entziehen. Während die Wirtschaft insgesamt produktiver wird, steigen die relativen Kosten dieser Sektoren unweigerlich – ohne dass die Qualität zwingend sinkt.\n\n**Bürokratie, KI und die Grenzen des Machbaren**\n\nEs ist ein verbreitetes Argument, dass der öffentliche Sektor einfach produktiver werden müsse – so wie T-Shirt-Hersteller und Computerproduzenten es getan haben. Daran ist durchaus etwas Wahres: Bürokratie und weiche Budgetbeschränkungen machen viele öffentliche Dienstleistungen kostspieliger als nötig. Die KI-Revolution könnte hier Abhilfe schaffen, insbesondere beim bürokratischen Papierkram.\n\nDoch der Autor warnt davor, die strukturelle Kraft von Baumols Beobachtung zu ignorieren. Einige Aufgaben könnten von Robotern übernommen werden – selbstreinigende Häuser etwa. Aber Roboter sollen keine Kleinkinder auf dem Spielplatz schaukeln oder Mütter während der Wehen begleiten. Manche menschlichen Leistungen sind und bleiben unersetzbar.\n\nEine mögliche Anpassungsstrategie wäre, höhere Steuern auf jene Sektoren zu erheben, die produktiver werden können. Das bringt jedoch eigene politische Herausforderungen mit sich – sichtbar im aufziehenden Kampf zwischen „Makers\" (Leistungsträgern) und „Takers\" (Empfängern). Ohne ein globales Steuerabkommen können die produktivsten Akteure jeder Demokratie damit drohen, in Länder mit niedrigeren Steuern abzuwandern. Die OECD war unter der Biden-Regierung einer solchen Einigung nahe gekommen.\n\n**Ein möglicher Silberstreifen im KI-Zeitalter**\n\nTrotz der düsteren Diagnose sieht der Autor einen Lichtblick: Wenn es gelingt, die Früchte des technologischen Fortschritts gerecht zu verteilen, könnte die Baumolsche Krankheit im Zeitalter der KI zu positiven Ergebnissen führen. Alle Dinge, die keine individuelle menschliche Note erfordern, könnten zu immer geringeren Kosten produziert werden – nicht nur Weizen, T-Shirts und Fernseher, sondern auch der bürokratische Verwaltungsaufwand.\n\nDas könnte den Menschen den Freiraum geben, mehr Zeit mit Tätigkeiten zu verbringen, die nur ein Mensch gut erledigen kann: einem Kind das Lesen beibringen, einer Großmutter die Haare waschen – oder ein Streichquartett spielen. Die Politik im Umgang mit der Baumolschen Krankheit ist teuflisch schwierig. Doch das Verständnis des Phänomens ist ein notwendiger erster Schritt, um die Wut der Wähler nicht nur zu verstehen, sondern ihr auch sinnvoll zu begegnen.","2026-08-15T07:48:15.221Z","Ein strukturelles Wirtschaftsphänomen aus den 1960er Jahren könnte erklären, warum Bürger überall mehr zahlen und weniger 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Göpfert-Meier","Angela Göpfert-Meier ist gebürtige Frankfurterin und der Börse seit ihrer Jugend eng verbunden – das Interesse an den Märkten wurde ihr von ihren beiden Brüdern vermittelt.\n\nNach einem Studium der Volkswirtschaftslehre und einem beruflichen Zwischenstopp in den USA kehrte sie in die Bankenmetropole am Main zurück. \n\nHeute handelt sie privat mit Aktien und versorgt unsere Redaktion mit fundierten Analysen rund um das Börsengeschehen.","angela-goepfert-meier","2023-06-05T02:56:47.487Z","2026-06-16T10:15:22.369Z","607ee9007706683e8730034c","dsb4oi8zql7cpogz79n1xgno",{"id":380,"name":381,"alternativeText":13,"caption":13,"width":147,"height":147,"formats":382,"hash":403,"ext":27,"mime":31,"size":404,"url":405,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":406,"updatedAt":406,"documentId":407,"publishedAt":174,"focalPoint":13},6935,"Angela 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Analysten beschreiben das Land als eine entstehende „Überlebenswirtschaft\", die darauf ausgelegt ist, selbst unter extremen Bedingungen funktionsfähig zu bleiben. Washington verschärft derweil seinen Kurs: Die USA haben erneut eine Hafenblockade verhängt und beschossen ein Schiff, das gegen diese verstieß.\n\nTrotz dieser Eskalation könnte der Druck nicht ausreichen, um den Widerstand Teherans zu brechen. Die iranische Führung hat offenbar eine Strategie entwickelt, die es ihr erlaubt, Verhandlungen mit den USA weiter hinauszuzögern – auf Kosten der eigenen Bevölkerung.\n\n**Irans Strategie: Rationierung statt Kapitulation**\n\nDas Kernprinzip der iranischen Überlebenswirtschaft besteht darin, knappe Ressourcen gezielt zu verwalten. 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Gleichzeitig gewinnt die Führung durch diese Politik mehr Spielraum, um Verhandlungen mit Washington zu verzögern.\n\nFür deutsche Beobachter ist diese Dynamik nicht neu: Ähnliche Muster waren in der Vergangenheit bei anderen sanktionierten Staaten zu beobachten, die staatliche Kontrolle über Ressourcen nutzten, um politischen Druck abzufedern. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Ausmaß der wirtschaftlichen Isolation, der der Iran ausgesetzt ist.\n\n**Eskalation auf See**\n\nDie militärische Komponente des US-amerikanischen Drucks zeigt sich auch auf den Weltmeeren. Mit der erneuten Verhängung einer Hafenblockade und dem Beschuss eines Verstoßes begehenden Schiffes signalisieren die USA, dass sie ihre Gangart weiter verschärfen. Ob diese Maßnahmen die Kalkulation Teherans verändern, bleibt jedoch fraglich.\n\nDie Analyse der Experten legt nahe, dass die iranische Führung die wirtschaftliche Not der eigenen Bevölkerung bewusst als politisches Instrument einsetzt. Solange der Staatsapparat und strategisch wichtige Sektoren funktionieren, sieht Teheran offenbar keinen zwingenden Anlass, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. 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Hoffmann","Karl Hoffmann ist studierter Ingenieur und zählt zu den erfahrensten Mitgliedern unserer Redaktion. \n\nNach einer jahrzehntelangen Tätigkeit im Bankwesen verfasst er heute Analysen zu Unternehmen, die ihn persönlich überzeugen, und konzentriert sich dabei vor allem auf den Edelmetallsektor. \n\nEr pendelt regelmäßig zwischen Leipzig und Berlin und greift in seinen Beiträgen gerne aktuelle Börsenthemen auf.","karl-hoffmann","2023-06-05T02:56:47.562Z","2026-06-16T10:18:20.906Z","607ee9937706683e87300358","ihymrjwysm0q66b8ilw0fv24",{"id":469,"name":470,"alternativeText":13,"caption":13,"width":147,"height":147,"formats":471,"hash":492,"ext":27,"mime":31,"size":493,"url":494,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":495,"updatedAt":495,"documentId":496,"publishedAt":174,"focalPoint":13},7038,"Karl 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anhaltenden Dürre leiden. Drei Regierungsvertreter bestätigten gegenüber der Financial Times, dass ein entsprechendes Unterstützungspaket geprüft werde. Zwei von ihnen gaben an, dass die Maßnahmen voraussichtlich am Samstag bekannt gegeben werden.\n\nGroßbritannien erlebt derzeit seine fünfte Hitzewelle des Jahres. Nach dem trockensten Juli seit Beginn der Aufzeichnungen wurde für mehr als zwei Drittel Englands der Dürrezustand ausgerufen. Premierminister Andy Burnham berief am Mittwoch eine Sitzung des Notfallausschusses Cobra ein, um die Reaktion auf extreme Hitze, Waldbrände und Dürre zu koordinieren. Im Anschluss warnte er, dass die extreme Hitze noch „einige Wochen\" anhalten werde und vorhergesagte geringe Regenmengen die „Situation nicht grundlegend ändern\" dürften.\n\n**Landwirtschaft unter extremem Druck**\n\nDie Auswirkungen auf den Agrarsektor sind gravierend. Die Dürre führte zur frühesten Ernte seit Beginn der Aufzeichnungen und zwang Landwirte dazu, ihre Felder nachts zu dreschen, um den extremen Temperaturen zu entgehen. Laut dem landwirtschaftlichen Beratungsunternehmen Andersons werden die Weizenerträge dieser Saison voraussichtlich unter den Fünfjahresdurchschnitt fallen.\n\nBesonders die Milchwirtschaft leidet unter den Folgen der Trockenheit. Verbrannte Weiden haben viele Landwirte gezwungen, ihre Winterfuttervorräte vorzeitig anzugreifen, was einen Versorgungsengpass im weiteren Jahresverlauf befürchten lässt. In der letzten Juliwoche sanken die Milchlieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent, da das heiße Wetter bei den Kühen Hitzestress verursachte und die Tiere die Nahrungsaufnahme verweigerten – so das UK Agriculture and Horticulture Development Board.\n\n**Forderungen der Bauernverbände**\n\nDie National Farmers' Union (NFU) hat eine Reihe von Forderungen an die Regierung gestellt. Dazu gehört die Einführung flexibler Lizenzen für die Wasserentnahme, damit Landwirte bei Engpässen nicht an Obergrenzen gebunden sind. Langfristig fordert die NFU außerdem ein gestrafftes Planungssystem, um den Bau von Wasserspeichern schneller und einfacher zu gestalten, sowie staatliche Zuschüsse für Investitionen in betriebseigene Reservoirs.\n\nGavin Lane, Präsident der Country Land and Business Association, betonte die Dringlichkeit der Lage: Landwirte seien zwar „widerstandsfähige Menschen\", aber „wenn die Regierung nicht jetzt handelt, könnten sie sich von dieser Ernte nicht mehr erholen\", nachdem es bereits drei Dürren in fünf Jahren gegeben habe. Lane forderte zudem „eine kohärente nationale Strategie zur Klimaanpassung, anstatt über die Nutzung von Grills zu streiten\" – eine Anspielung auf Burnhams Aufforderung an den Einzelhandel, den Verkauf von Einweggrills einzustellen.\n\n**Politischer Druck auf Burnham**\n\nDas geplante Hilfspaket hat auch eine politische Dimension. Burnham, der fast zehn Jahre lang Bürgermeister von Greater Manchester war, wird von Kritikern als zu stark auf städtische Interessen ausgerichtet wahrgenommen. Jeremy Moody, Sekretär und Berater der Central Association of Agricultural Valuers, bezeichnete Burnhams Perspektive im Podcast „Farmers Weekly\" als eine „Großstadt- und Großinvestoren-Vision\" und kritisierte: „Im Manchester-Stil gibt es keine Anzeichen für Erkenntnisse über ländliche Gebiete, das ländliche Leben oder die ländliche Wirtschaft.\"\n\nDies ist politisch brisant, da mehr als 80 der bei der letzten Wahl von Labour gewonnenen Sitze eine bedeutende ländliche Bevölkerung aufweisen. Burnham hat versprochen, „Wachstum in jeder Postleitzahl\" Großbritanniens zu ermöglichen und unternahm in diesem Monat eine Reise durch das Vereinigte Königreich, um auch ländliche Gemeinden zu besuchen.\n\nDas Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten erklärte: „Wir wissen, wie hart dieser Sommer für unsere Landwirte war. Diese Regierung hat ihre Reaktion auf die Dürre verstärkt und ist bereit, Maßnahmen zu ergreifen. Wir prüfen aktiv Möglichkeiten, den Agrarsektor stärker zu unterstützen.\"","2026-08-14T07:42:12.490Z","Nach dem trockensten Juli seit Beginn der Aufzeichnungen prüft die britische Regierung unter Andy Burnham ein finanzielles Unterstützungspaket für betroffene Landwirte.","p44sf0kh9o5do38huvobprdu","2026-08-14T07:42:12.453Z",[507],{"id":508,"name":509,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":510,"hash":539,"ext":27,"mime":31,"size":540,"url":541,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":542,"updatedAt":542,"documentId":543,"publishedAt":542,"focalPoint":13},41611,"6969feea-d6ee-40d9-ae2a-f917294d61d1.png",{"large":511,"small":518,"medium":525,"thumbnail":532},{"ext":27,"url":512,"etag":513,"hash":514,"mime":31,"name":515,"path":13,"size":516,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":517},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a.png","774f96e81b0cb1e6620379a54c1475f5","large_6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a","large_6969feea-d6ee-40d9-ae2a-f917294d61d1.png",1669.2,1669199,{"ext":27,"url":519,"etag":520,"hash":521,"mime":31,"name":522,"path":13,"size":523,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":524},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a.png","f786ba32d8e51815258a02ab4f32bfd3","small_6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a","small_6969feea-d6ee-40d9-ae2a-f917294d61d1.png",409.24,409236,{"ext":27,"url":526,"etag":527,"hash":528,"mime":31,"name":529,"path":13,"size":530,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":531},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a.png","5e147038146b9a838020ebf99df45e5e","medium_6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a","medium_6969feea-d6ee-40d9-ae2a-f917294d61d1.png",930.77,930771,{"ext":27,"url":533,"etag":534,"hash":535,"mime":31,"name":536,"path":13,"size":537,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":538},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a.png","87c95d427bf4a413d2e78b22cc641e20","thumbnail_6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a","thumbnail_6969feea-d6ee-40d9-ae2a-f917294d61d1.png",91.73,91729,"6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a",760.55,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F6969feea_d6ee_40d9_ae2a_f917294d61d1_ede83a460a.png","2026-08-14T07:42:12.390Z","kwio7yt3ti7o4dik891463e8",[],[546],{"id":72,"name":73,"shortname":74,"url":75,"createdAt":76,"updatedAt":77,"olduuid":78,"language":79,"siteid":80,"documentId":81,"publishedAt":82},{"newsDate":409,"id":548,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":549,"slug":550,"body":551,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":552,"updatedAt":552,"Subtitle":553,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":554,"publishedAt":555,"image":556,"categories":594,"sites":595,"author":597},45648,"Trump verhängt Zölle bis 100 Prozent auf chinesische Drohnentechnologie","trump-verhangt-zolle-bis-100-prozent-auf-chinesische-drohnentechnologie","US-Präsident Donald Trump hat weitreichende neue Zölle auf Drohnen und deren Komponenten eingeführt. 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Finanzminister Scott Bessent kündigte wirtschaftliche Maßnahmen an, „wie man sie im Iran noch nie gesehen hat\". Diese sollen Hand in Hand mit einer militärischen Seeblockade gehen, die Washington bereits verhängt hat.\n\n„Es wird eine Kombination aus einer wirtschaftlichen Isolation sein, wie sie die Welt noch nie zuvor gesehen hat, und der fortgesetzten Blockade in der Straße von Hormus, die verhindern wird, dass irgendetwas in die iranischen Häfen gelangt oder diese verlässt\", sagte Bessent in einem Interview mit dem US-Sender Newsmax. Weitere Details nannte er nicht.\n\nDie Straße von Hormus ist eine der strategisch bedeutsamsten Meerengen der Welt. Rund 20 Prozent des globalen Ölhandels passieren diese enge Wasserstraße zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel – eine Blockade dort hätte weitreichende Folgen für die weltweiten Energiemärkte.\n\n**Hegseth: Blockade kann „auf unbestimmte Zeit\" aufrechterhalten werden**\n\nVerteidigungsminister Pete Hegseth unterstrich die militärische Entschlossenheit der USA. Er erklärte am späten Donnerstag, das US-Militär könne die Seeblockade gegen den Iran „auf unbestimmte Zeit\" aufrechterhalten. Die Marine werde Schiffe rotieren lassen, „wie wir es bisher getan haben und auch weiterhin tun werden\", sagte Hegseth vor Journalisten.\n\nIm Zuge dieser Rotation soll der Flugzeugträger USS George Washington die USS Abraham Lincoln ablösen. Die Kampfgruppe der George Washington verließ Vietnam am 12. August, wie die US-Marine in einer offiziellen Erklärung mitteilte. Die Abraham Lincoln ist seit über 250 Tagen im Nahen Osten im Einsatz – ihr Einsatz hätte ursprünglich bereits im Mai enden sollen.\n\n**Berichte über schlechte Zustände an Bord der USS Abraham Lincoln**\n\nDie Abraham Lincoln steht nicht nur wegen ihrer langen Einsatzdauer im Fokus. Medienberichte über schlechte Bedingungen an Bord sorgten zuletzt für Aufsehen. Hegseth bezeichnete diese Berichte als „völlig falsch dargestellt\".\n\nDer demokratische Abgeordnete Mike Levin aus Kalifornien widersprach dieser Einschätzung jedoch öffentlich. Er teilte auf der Plattform X mit, er habe einen Brief an Hegseth und den amtierenden Marinestaatssekretär Hung Cao geschickt, um „ernsthafte Bedenken\" über die Zustände an Bord zu äußern. In dem Schreiben heißt es: „Die Berichte von Militärfamilien und Angehörigen über die Zustände an Bord der USS Lincoln sind schlichtweg inakzeptabel.\"\n\nKonkret werden in dem Brief folgende Missstände aufgeführt:\n\n- Schimmelige Duschen und defekte Toiletten\n- Fehlendes Warmwasser\n- Mangelnder Zugang zu frischen Lebensmitteln und Versorgungsengpässe\n- „Erdrückende Arbeitslast\" mit Folgen wie extremer Erschöpfung und Burnout\n- Berichte über Versuche von Seeleuten, über Bord zu springen\n\nDas US-Zentralkommando (CENTCOM) reagierte zudem auf Berichte iranischer Medien, die behauptet hatten, sieben US-Marinesoldaten seien bei einem „gewaltsamen Zusammenstoß\" auf der Lincoln getötet worden. CENTCOM dementierte dies auf X ausdrücklich: Die Berichte über eine angebliche Schlägerei seien falsch, und es seien keine Soldaten ums Leben gekommen.\n\nDie Entwicklungen zeigen, wie angespannt die Lage zwischen den USA und dem Iran derzeit ist – sowohl auf militärischer als auch auf wirtschaftlicher Ebene. Für Anleger, die in Energiewerte oder geopolitisch sensible Märkte investiert sind, bleibt die Situation rund um die Straße von Hormus ein zentraler Risikofaktor.","2026-08-14T07:56:17.778Z","Finanzminister Bessent kündigt historisch einmalige Wirtschaftsisolation an – gleichzeitig soll die Seeblockade in der Straße von Hormus unbegrenzt fortgesetzt werden.","rwtrjit1busovkgzcw4uurqa","2026-08-14T07:56:17.720Z",[645],{"id":646,"name":647,"alternativeText":13,"caption":13,"width":23,"height":24,"formats":648,"hash":677,"ext":27,"mime":31,"size":678,"url":679,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":680,"updatedAt":680,"documentId":681,"publishedAt":680,"focalPoint":13},41647,"07ed6bed-d6ed-48ec-83cd-36c1734c415c.png",{"large":649,"small":656,"medium":663,"thumbnail":670},{"ext":27,"url":650,"etag":651,"hash":652,"mime":31,"name":653,"path":13,"size":654,"width":34,"height":35,"sizeInBytes":655},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967.png","57312b51009d5e478e7c17dd6c0df9aa","large_07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967","large_07ed6bed-d6ed-48ec-83cd-36c1734c415c.png",1189.51,1189507,{"ext":27,"url":657,"etag":658,"hash":659,"mime":31,"name":660,"path":13,"size":661,"width":43,"height":44,"sizeInBytes":662},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967.png","3346fb89a2a2ff4a11f69f539edc8365","small_07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967","small_07ed6bed-d6ed-48ec-83cd-36c1734c415c.png",313.59,313589,{"ext":27,"url":664,"etag":665,"hash":666,"mime":31,"name":667,"path":13,"size":668,"width":52,"height":43,"sizeInBytes":669},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967.png","aa5efb4ebe9ecf48968ef4b30c7d494e","medium_07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967","medium_07ed6bed-d6ed-48ec-83cd-36c1734c415c.png",684.48,684475,{"ext":27,"url":671,"etag":672,"hash":673,"mime":31,"name":674,"path":13,"size":675,"width":60,"height":61,"sizeInBytes":676},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967.png","260bf9d07a49547579a2851dfb448b11","thumbnail_07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967","thumbnail_07ed6bed-d6ed-48ec-83cd-36c1734c415c.png",79.52,79522,"07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967",358.28,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F07ed6bed_d6ed_48ec_83cd_36c1734c415c_04b23a4967.png","2026-08-14T07:56:17.650Z","b68ckajb00mkrcx5vbd8k6k8",[],[684],{"id":72,"name":73,"shortname":74,"url":75,"createdAt":76,"updatedAt":77,"olduuid":78,"language":79,"siteid":80,"documentId":81,"publishedAt":82},{"id":686,"name":687,"bio":688,"slug":689,"createdAt":690,"updatedAt":691,"olduuid":692,"documentId":693,"publishedAt":143,"image":694},7,"Frank Lehmann","Frank Lehmann ist seit über zwei Jahrzehnten an der Börse aktiv und zählt zu den erfahrensten Mitgliedern unserer Redaktion. \n\nAls Journalist berichtet er über Aktien und Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Rohstoffe, Edelmetalle und Technologie. Zugleich ist er ein versierter Kenner technischer Fragestellungen. \n\nFrank Lehmann ist verheiratet und verbringt seine freie Zeit vor allem mit seiner Familie und seinen drei Kindern.","frank-lehmann","2023-06-05T02:56:47.511Z","2026-06-16T10:16:19.422Z","607ee9327706683e87300350","t1fnjhfhja6v2x2ugzmd0d4s",{"id":695,"name":696,"alternativeText":13,"caption":13,"width":147,"height":147,"formats":697,"hash":718,"ext":27,"mime":31,"size":719,"url":720,"previewUrl":13,"provider":66,"provider_metadata":13,"createdAt":721,"updatedAt":721,"documentId":722,"publishedAt":174,"focalPoint":13},6934,"Frank Lehmann.png",{"large":698,"small":703,"medium":708,"thumbnail":713},{"ext":27,"url":699,"hash":700,"mime":31,"name":701,"path":13,"size":702,"width":34,"height":34},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Frank_Lehmann_695da81a27.png","large_Frank_Lehmann_695da81a27","large_Frank Lehmann.png",1124.06,{"ext":27,"url":704,"hash":705,"mime":31,"name":706,"path":13,"size":707,"width":43,"height":43},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Frank_Lehmann_695da81a27.png","small_Frank_Lehmann_695da81a27","small_Frank Lehmann.png",299.45,{"ext":27,"url":709,"hash":710,"mime":31,"name":711,"path":13,"size":712,"width":52,"height":52},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Frank_Lehmann_695da81a27.png","medium_Frank_Lehmann_695da81a27","medium_Frank Lehmann.png",647.94,{"ext":27,"url":714,"hash":715,"mime":31,"name":716,"path":13,"size":717,"width":61,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Frank_Lehmann_695da81a27.png","thumbnail_Frank_Lehmann_695da81a27","thumbnail_Frank Lehmann.png",34.71,"Frank_Lehmann_695da81a27",305.25,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FFrank_Lehmann_695da81a27.png","2023-07-09T22:01:54.883Z","dmhd0jr44v1kufe4hp5q68kk",{"newsDate":409,"id":724,"hideDate":8,"directLinkOnly":9,"title":725,"slug":726,"body":727,"compensationDisclaimer":13,"createdAt":728,"updatedAt":728,"Subtitle":729,"olduuid":13,"Opinion":8,"scheduledDate":13,"Language":16,"documentId":730,"publishedAt":731,"image":732,"categories":770,"sites":771,"author":773},45729,"Iran: Lebensmittelpreise explodieren unter US-Druck und Kriegsfolgen","iran-lebensmittelpreise-explodieren-unter-us-druck-und-kriegsfolgen","Iranische Bürger kämpfen zunehmend ums wirtschaftliche Überleben. 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