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Chevron setzt Investitionen für 2026 fest

Fokus auf US-Förderung und Offshore-Projekte in Guyana und weiteren Regionen

Chevron setzt Investitionen für 2026 fest

Der US-Ölkonzern Chevron plante für das kommende Jahr Investitionen zwischen 18 und 19 Milliarden Dollar und richtete den Schwerpunkt auf die Produktion in den USA und Guyana. Die vorgesehene Summe lag im unteren Bereich der bisherigen Prognose, nach der der Konzern jährlich bis 2030 zwischen 18 und 21 Milliarden Dollar einsetzen wollte. Das Unternehmen teilte mit, dass der Großteil der Mittel für die Förderung vorgesehen sei und die damit verbundenen Aktivitäten ausgebaut werden sollten.

Rund 17 Milliarden Dollar der geplanten Summe waren für Projekte in der Förderung bestimmt, davon etwa neun Milliarden für die Produktion in den USA. Ein bedeutender Anteil entfiel auf die amerikanische Schieferölproduktion, die mit sechs Milliarden Dollar unterstützt werden sollte. Mit diesen Mitteln sollte eine Fördermenge von mehr als zwei Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag ermöglicht werden. Chevron verfolgte damit das Ziel, die Kapazitäten in diesem Segment weiter zu stärken und die bestehenden Projekte fortzuführen.

Für die Offshore-Produktion plante der Konzern Investitionen in Höhe von sieben Milliarden Dollar. Diese Gelder sollten insbesondere Projekte in Guyana, im östlichen Mittelmeerraum und im Golf von Mexiko fördern. Chevron setzte damit auf Regionen, in denen der Konzern bereits umfangreiche Aktivitäten betreibt und zusätzliche Potenziale erschließen wollte.

Im Juli hatte Chevron die Übernahme des Unternehmens Hess abgeschlossen. Der Kaufpreis lag bei 55 Milliarden Dollar. Mit diesem Schritt sicherte sich Chevron einen Anteil von 30 Prozent am Stabroek-Block in Guyana, einem Gebiet mit ertragreichen Fördermöglichkeiten. Durch die Integration des neuen Beteiligungsanteils plante das Unternehmen, seine Position in der Offshore-Förderung zu stärken und die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen.

Der Konzern stellte seine strategische Ausrichtung auf langfristiges Wachstum und eine verstärkte Fokussierung auf wichtige Produktionsregionen ab. Mit den geplanten Investitionen sollten sowohl bestehende Kapazitäten stabilisiert als auch zukünftige Projekte vorbereitet werden. Dabei orientierte sich Chevron an der bisherigen Planung, Investitionen verlässlich über mehrere Jahre hinweg fortzuführen und die Produktion entsprechend den globalen Marktbedingungen auszurichten.

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