China fordert USA zu Stopp der Kupfer-Zolluntersuchung auf
Gegenmaßnahmen angekündigt, sollte China von Zöllen betroffen sein

China hat die Vereinigten Staaten dazu aufgefordert, eine Untersuchung über mögliche neue Zölle auf Kupferimporte einzustellen, die darauf abzielen, die US-Produktion des wichtigen Metalls wieder aufzubauen. Sollte es zu Zöllen kommen, die chinesische Unternehmen betreffen, drohte China mit Gegenmaßnahmen. Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, He Yadong, erklärte, dass die Entscheidung, das Handelsministerium mit einer nationalen Sicherheitsuntersuchung zu beauftragen, die gleiche rechtliche Grundlage wie die früheren Zölle auf Stahl und Aluminium unter Präsident Donald Trump nutze, die den globalen Handelssystem und die Stabilität der weltweiten Industrieketten weiter untergraben würde.
He wies auch die Vorwürfe zurück, dass China Subventionen und eine Überproduktion einsetze, um den Wettbewerb zu schädigen. Er bezeichnete diese Behauptungen als völlig unbegründet und stellte klar, dass China keine Wettbewerbsverzerrung durch seine Produktionskapazitäten betreibe. Trump hat die Untersuchung eingeleitet, weil Kupfer als ein strategisch wichtiges Metall für die Produktion von Elektrofahrzeugen, militärischer Ausrüstung, Stromnetzen und vielen Konsumgütern gilt.
Die neue Untersuchung erfolgt unter Abschnitt 232 des Handelsabkommens von 1962, das es der US-Regierung ermöglicht, Zölle aus Gründen der nationalen Sicherheit zu verhängen. He Yadong drängte die US-Seite, die Untersuchung so schnell wie möglich zu beenden und warnte vor möglichen Konsequenzen, falls die USA auf Zölle und andere einschränkende Maßnahmen bestehen sollten. Die chinesische Regierung kündigte an, entschlossene Schritte zu unternehmen, um ihre legitimen Rechte und Interessen zu wahren, ohne jedoch spezifische Details zu den geplanten Gegenmaßnahmen zu nennen.
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