ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

China: mBridge-Plattform für digitale Währungen knackt 55 Mrd. USD

Die von China geführte mBridge-Plattform für grenzüberschreitende digitale Währungstransaktionen verzeichnet explosives Wachstum. Das Transaktionsvolumen erreichte bereits 55,5 Milliarden US-Dollar – eine Alternative zum dollarbasierten Zahlungssystem nim

China: mBridge-Plattform für digitale Währungen knackt 55 Mrd. USD

Die digitale Finanzrevolution nimmt Gestalt an: Die mBridge-Plattform, ein von China vorangetriebenes Projekt für grenzüberschreitende Transaktionen mit digitalen Zentralbankwährungen, hat einen beeindruckenden Meilenstein erreicht. Über 4.000 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 55,5 Milliarden US-Dollar wurden bereits abgewickelt – eine 2.500-fache Steigerung seit dem Projektstart 2022.

Digitaler Yuan dominiert die Plattform

Der chinesische digitale Yuan (e-CNY) macht rund 95 Prozent des Transaktionsvolumens auf mBridge aus. Die People's Bank of China (PBOC) meldete für ihre digitale Währung insgesamt über 3,4 Milliarden Transaktionen im Wert von umgerechnet 2,4 Billionen US-Dollar. Dies entspricht einem Wachstum von über 800 Prozent gegenüber 2023 und unterstreicht Chinas Führungsrolle bei digitalen Zentralbankwährungen.

Um die Akzeptanz weiter zu steigern, plant China noch in diesem Jahr die Einführung von Zinszahlungen auf e-CNY-Guthaben in digitalen Wallets – ein Novum im Bereich der digitalen Zentralbankwährungen.

Internationale Partnerschaft wächst

An dem Pilotprojekt beteiligen sich neben China auch die Zentralbanken von Hongkong, Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien. Im November führten die VAE die erste staatliche Transaktion über die Plattform durch und nutzten dabei den Wholesale Digital Dirham. Dies markiert einen wichtigen Schritt hin zur praktischen Anwendung der Technologie.

Strategische Bedeutung für die Finanzwelt

Alisha Chhangani vom Atlantic Council in Washington ordnet die Entwicklung ein: "Diese Fortschritte deuten auf eine schrittweise Ausweitung der Internationalisierung des Yuan durch digitale Infrastruktur hin." Sie betont, dass mBridge nicht darauf abziele, den US-Dollar direkt zu verdrängen, sondern parallele Abrechnungssysteme aufzubauen. "Projekt mBridge wird die Dominanz des Dollars wahrscheinlich nicht direkt herausfordern, aber es könnte sie inkrementell erodieren", so Chhangani.

Westliche Zentralbanken ziehen nach

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zog sich Ende 2024 überraschend aus dem mBridge-Projekt zurück. Sie konzentriert sich nun auf ein alternatives Projekt mit sieben führenden westlichen Zentralbanken, darunter die Federal Reserve New York, die Europäische Zentralbank, die Bank of Japan und die Bank of England. Über 40 Geschäftsbanken sind in diese Initiative eingebunden. Trotz intensivierter Testphasen liegt mBridge in der Entwicklung noch vorn.

Fokus auf Energie und Rohstoffe

Experten erwarten, dass sich mBridge künftig verstärkt auf Handelsabrechnungen im Energie- und Rohstoffsektor konzentrieren wird. China spielt in diesen Bereichen bereits eine zentrale kommerzielle Rolle, was die Plattform zu einem natürlichen Abwicklungsinstrument macht. Die Entwicklung könnte weitreichende Auswirkungen auf die globalen Finanzströme haben und die Abhängigkeit von traditionellen, dollarbasierten Zahlungssystemen reduzieren.

Für deutsche Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen nach Asien könnte mBridge mittelfristig eine kostengünstigere und schnellere Alternative zu bestehenden Zahlungswegen darstellen. Die Entwicklung sollte von Finanzverantwortlichen aufmerksam verfolgt werden.

MbridgeDigitaler YuanE-CnyDigitale ZentralbankwährungCBDCChinaGrenzüberschreitende ZahlungenPeople'S Bank Of ChinaPBOC

Disclaimer