Chinesischer Yuan auf 34-Monats-Hoch, Yen gewinnt deutlich
Asiatische Devisenmärkte zeigen gemischtes Bild – Yuan und Yen stechen mit starken Kursgewinnen hervor.

Der chinesische Yuan hat am Donnerstag ein neues 34-Monats-Hoch erreicht. Das Währungspaar USD/CNY fiel um 0,5 Prozent auf 6,834 Yuan – den tiefsten Stand seit fast drei Jahren. Treiber dieser Bewegung sind inländische Impulse sowie wachsende Erwartungen an die chinesische Geldpolitik.
Auch der japanische Yen legte spürbar zu. Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) befeuern die Nachfrage nach der japanischen Währung. Investoren setzen zunehmend darauf, dass die BoJ ihren geldpolitischen Straffungskurs fortsetzt – ein klarer Rückenwind für den Yen.
Der US-Dollar-Index gab im asiatischen Handel um 0,1 Prozent nach. Auch die Futures auf den Dollar-Index notierten gegen 05:22 Uhr GMT mit einem Minus von 0,1 Prozent. Anhaltende Unsicherheiten rund um die US-Handelspolitik belasten den Greenback weiterhin.
Vorsicht bei anderen Asienwährungen
Die übrigen asiatischen Währungen zeigten sich am Donnerstag weitgehend verhalten. Die Unsicherheit über mögliche neue US-Handelsmaßnahmen dämpft die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer. Viele Anleger warten auf klarere Signale aus Washington, bevor sie größere Positionen eingehen.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger mit Engagement in Asien sind diese Entwicklungen relevant: Ein stärkerer Yuan verbessert die Kaufkraft chinesischer Unternehmen und kann Importpreise beeinflussen. Ein festerer Yen wirkt sich auf die Wettbewerbsfähigkeit japanischer Exporteure aus und belastet tendenziell deren Aktienkurse.


