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Coca-Cola erhöht Dividende zum 64. Mal in Folge

Der Getränkeriese übertrifft 2026 den S&P 500 deutlich und beweist einmal mehr seine Qualitäten als zuverlässige Dividendenaktie.

Coca-Cola erhöht Dividende zum 64. Mal in Folge

Coca-Cola (KO) gilt nicht gerade als Wachstumsrakete – und doch schlägt der weltbekannte Getränkehersteller den S&P 500 Index im Jahr 2026 klar. Bis zum 29. Juli legte die Aktie um 26% zu, während der US-Leitindex lediglich 9% gewann. Doch der eigentliche Grund, warum Dividendeninvestoren weltweit auf Coca-Cola setzen, liegt woanders: in der unerschütterlichen Verlässlichkeit der Ausschüttungspolitik des Unternehmens.

Ob Bullenmarkt oder Bärenmarkt, Wirtschaftsboom oder Rezession – Coca-Cola erhöht seine Dividende. Nach einer weiteren Anhebung im Februar 2026 hat das Unternehmen seine Ausschüttung nun im 64. Jahr in Folge gesteigert. Damit gehört Coca-Cola zur exklusiven Gruppe der sogenannten „Dividend Kings" – Unternehmen, die ihre Dividende seit mindestens 50 aufeinanderfolgenden Jahren erhöht haben. Eine solche Konstanz ist selbst unter Bluechip-Aktien außergewöhnlich selten.

Die aktuelle Dividendenrendite von 2,4% mag auf den ersten Blick bescheiden wirken, doch im Vergleich zur durchschnittlichen Rendite des S&P 500 von lediglich 1,08% ist sie mehr als doppelt so hoch. Für einkommensorientierte Anleger, die auf einen verlässlichen und wachsenden Cashflow setzen, ist das ein klares Argument.

Starke Quartalszahlen trotz makroökonomischer Unsicherheiten

Die finanzielle Basis für diese Dividendenpolitik ist solide. Im zweiten Quartal 2026 (Q2 2026, das am 3. Juli endete) erzielte Coca-Cola einen Nettoumsatz von 13,4 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) lag bei 0,97 US-Dollar. Beide Kennzahlen übertrafen die Erwartungen der Wall-Street-Analysten. Für die ersten sechs Monate des Jahres meldete das Unternehmen zudem einen freien Cashflow von 6,9 Milliarden US-Dollar – eine starke Grundlage für weitere Dividendenerhöhungen.

Rückenwind erhielt Coca-Cola im Quartal unter anderem durch die Fußball-Weltmeisterschaft. Das Management hob hervor, dass Trinkpausen während der Spiele gezielte Werbemöglichkeiten schufen, von denen sowohl das Flaggschiff-Getränk Coca-Cola als auch die Sportmarke Powerade profitierten. Darüber hinaus verzeichnete jedes Unternehmenssegment im Quartal Zuwächse beim Absatzvolumen, und Coca-Cola gewann Marktanteile hinzu.

Angesichts dieser positiven Entwicklung hob das Management die Jahresprognose an. Für das Gesamtjahr erwartet Coca-Cola nun ein bereinigtes EPS-Wachstum von 9% bis 10% – ein voller Prozentpunkt mehr als die bisherige Prognose.

Preismacht als Qualitätsmerkmal

Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil von Coca-Cola ist seine ausgeprägte Preismacht. Das Unternehmen kann die Preise für seine Getränke regelmäßig anheben, ohne dass Kunden in großer Zahl zur Konkurrenz wechseln. Diese Stärke basiert auf der branchenführenden Marktposition und der weltweit bekannten Marke – ein Burggraben, der sich über Jahrzehnte aufgebaut hat und kaum zu replizieren ist.

Für deutsche Privatanleger, die auf der Suche nach einem stabilen Einkommenswert mit Wachstumspotenzial sind, bietet Coca-Cola eine überzeugende Kombination: eine Dividendenrendite deutlich über dem Marktdurchschnitt, eine nachgewiesene 64-jährige Geschichte kontinuierlicher Ausschüttungserhöhungen und ein Geschäftsmodell, das auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen funktioniert. Die Serie dürfte sich fortsetzen.

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