Converse baut Stellen ab: Nike-Tochter unter Druck
Die Nike-Tochter Converse streicht im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung erneut Arbeitsplätze. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen des angeschlagenen Sportartikelkonzerns, sich gegen zunehmende Konkurrenz zu behaupten und die Profitabilität zu ste

Die Nike-Tochter Converse setzt die Sparmaßnahmen des Mutterkonzerns fort und baut erneut Stellen ab. Wie Bloomberg News unter Berufung auf eine interne Mitteilung von Converse-CEO Aaron Cain berichtet, umfasst die Umstrukturierung neben Stellenstreichungen auch neue Rollen und Teamwechsel für einige Mitarbeiter. Die Nike-Aktie reagierte mit einem Kursrückgang von fast 2% im Nachmittagshandel.
Serienweise Entlassungen bei Nike
Die jüngsten Stellenstreichungen bei Converse reihen sich ein in eine Serie von Entlassungswellen beim Mutterkonzern Nike. Ende Januar hatte der Sportartikelhersteller bereits 775 Mitarbeiter in Vertriebszentren in Tennessee und Mississippi entlassen. Ziel dieser Maßnahme war es laut einer Reuters vorliegenden Quelle, die Gewinne zu steigern und den Einsatz von Automatisierung zu beschleunigen.
Bereits im August 2024 hatte Nike unter dem neuen CEO Elliott Hill, der den Spitzenposten erst 2024 übernahm, knapp 1% der Belegschaft in der Konzernzentrale abgebaut. Zuvor waren im Februar 2024 bereits mehr als 1.600 Stellen gestrichen worden, was 2% der gesamten Belegschaft entsprach. Auch Converse hatte bereits im Mai 2024 im Rahmen des Kosteneinsparungsplans der Muttergesellschaft Personal abgebaut.
Kampf um Marktanteile
Nike kämpft derzeit mit erheblichen geschäftlichen Herausforderungen und versucht, sich als weltweit führende Sportartikelmarke zurückzuerobern. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren deutlich Marktanteile an Konkurrenten wie Adidas, On Running und andere aufstrebende Sportmarken verloren. Die wiederholten Restrukturierungsmaßnahmen sollen helfen, die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen.
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Zur AktienanalyseKeine Stellungnahme von Nike
Auf eine Anfrage von Reuters lehnte Nike eine Stellungnahme zu den aktuellen Entwicklungen bei Converse ab. Die Schweigsamkeit des Konzerns unterstreicht die angespannte Situation, in der sich der einstige Branchenprimus befindet. Für Anleger bleibt abzuwarten, ob die Sparmaßnahmen und die Umstrukturierung unter CEO Elliott Hill die erhoffte Trendwende bringen werden.


