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Dänische Börse schließt im Minus – OMX Copenhagen 20 auf Einmonatstief

Verluste in Öl, Gas, Technologie und Chemie drücken den dänischen Leitindex am Dienstag auf ein neues Einmonatstief.

Dänische Börse schließt im Minus – OMX Copenhagen 20 auf Einmonatstief

Die dänischen Aktienmärkte haben am Dienstag mit Verlusten geschlossen. Der OMX Copenhagen 20, der wichtigste Leitindex der Kopenhagener Börse, verlor 0,54 % und markierte damit ein neues Einmonatstief. Besonders die Sektoren Öl und Gas, Technologie sowie Chemie belasteten die Kursentwicklung spürbar.

An der Kopenhagener Börse überwogen die Verlierer die Gewinner deutlich: 60 fallenden Titeln standen lediglich 55 steigende gegenüber, während 19 Aktien unverändert aus dem Handel gingen. Das Bild zeigt eine breite Schwäche, die sich durch mehrere Branchen zog.

Gewinner des Tages: Zealand Pharma und Novozymes vorne

Trotz des negativen Gesamtbildes gab es im OMX Copenhagen 20 auch klare Gewinner. Zealand Pharma A/S (CSE: ZELA) führte die Gewinnerliste mit einem Plus von 10,54 % oder 26,60 Punkten an und schloss bei 278,90. Das Pharmaunternehmen setzte sich damit deutlich von der allgemeinen Marktentwicklung ab.

Novozymes AS (CSE: NSISb) legte ebenfalls kräftig zu: Der Biotech-Konzern gewann 4,72 % oder 17,30 Punkte und beendete den Handel bei 383,60. Rockwool AS B (CSE: ROCKb) rundete die Gewinnerliste ab und stieg im späten Handel um 2,83 % bzw. 6,00 Punkte auf 200,00.

Vestas, FLSmidth und DSV unter den größten Verlierern

Auf der Verliererseite fiel Vestas Wind Systems A/S (CSE: VWS) am stärksten auf. Der Windenergieanlagenhersteller verlor 3,38 % oder 5,90 Punkte und schloss bei 168,90. Vestas gilt als einer der weltweit führenden Hersteller von Windkraftanlagen und ist für viele europäische Investoren ein Barometer für den Sektor der erneuerbaren Energien.

FLSmidth & Co. (CSE: FLS) verzeichneten ein Minus von 2,63 % bzw. 13,50 Punkten und schlossen bei 499,00. Der Industrie- und Zementtechnikkonzern gehörte damit ebenfalls zu den schwächsten Werten des Tages. DSV Panalpina A/S (CSE: DSV), einer der größten Logistikkonzerne Europas, gab um 2,50 % oder 40,00 Punkte auf 1.557,00 nach.

Ölpreise unter Druck

Auch an den Rohstoffmärkten herrschte am Dienstag Abgabedruck. Rohöl zur Lieferung im Juli sank um 3,94 % oder 3,60 US-Dollar auf 87,70 Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im August verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Rückgang von 3,46 %. Der fallende Ölpreis dürfte insbesondere den Öl- und Gas-Sektor an der Kopenhagener Börse belastet haben.

Die Entwicklung an der dänischen Börse reiht sich in ein schwieriges Umfeld für europäische Aktienmärkte ein. Steigende Unsicherheiten an den globalen Rohstoffmärkten sowie Druck auf Technologie- und Chemiewerte hinterließen auch in Kopenhagen ihre Spuren.

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