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DAX bleibt unter 19.000 Punkten

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DAX bleibt unter 19.000 Punkten

Der DAX hat gestern erneut die Marke von 19.000 Punkten nicht erreicht und schloss bei 18.918 Punkten, was einem Rückgang von 0,41 Prozent entspricht. Trotz des hohen Niveaus zögern die Anleger, weiter zu investieren, und halten sich zurück. Die Kaufgründe werden rar, was den gestrigen Rückgang nicht überraschend macht. Ein deutlicher Abwärtstrend ist jedoch nicht erkennbar, da der DAX nach einem Tagestief von 18.840 Punkten schnell wieder nach oben kletterte.

Der MDAX, der mittelgroße Unternehmen abbildet, zeigte sich von den Schwankungen des DAX unbeeindruckt und stieg um 0,91 Prozent auf 26.320 Punkte. Dennoch hat dieser Index im Vergleich zum DAX im laufenden Jahr weiterhin Rückstand aufzuholen. Expertenmeinungen über die künftige Entwicklung des DAX gehen auseinander. Jürgen Molnar von RoboMarkets sieht die 19.000er-Marke als schwer zu überwinden, während Christian Zollner von der ING optimistisch bleibt und den DAX weiterhin im Aufwärtstrend sieht.

SAP gehörte zu den größten Verlierern des Tages und schloss 2,4 Prozent im Minus. Ein Grund dafür ist die Untersuchung des US-Justizministeriums in Bezug auf mögliche Preisabsprachen zwischen SAP und dem IT-Wiederverkäufer Carahsoft. Die Ermittlungen laufen seit mindestens 2022 und belasteten die Aktie, die sich jedoch von ihrem Tagestief erholen konnte.

Auch international gab es gemischte Nachrichten. An der Wall Street markierte der Dow Jones ein weiteres Rekordhoch, bevor er wieder unter 42.000 Punkte fiel. Ähnlich verhielt es sich beim S&P 500, der nach einem neuen Höchststand leicht im Minus notierte. Die Technologiebörse Nasdaq legte hingegen leicht zu und nähert sich ihren Höchstständen. Die Zinssenkungen der US-Notenbank haben die Aktienkurse in den USA weiterhin gestützt, und Anleger hoffen, dass eine Rezession vermieden werden kann.

Auf den Rohstoffmärkten fiel der Ölpreis nach anfänglicher Euphorie über die chinesischen Konjunkturmaßnahmen leicht zurück. Brent-Rohöl verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 74,03 Dollar je Barrel, während WTI um 0,8 Prozent auf 70,92 Dollar fiel. Der Euro profitierte zuletzt von Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Belebung in China und den USA und notierte über 1,12 Dollar, bevor er wieder leicht nachgab.

Der Goldpreis stieg erneut und erreichte mit 2.670 Dollar je Feinunze einen neuen Höchststand, bevor er leicht zurückging. Die fallenden Zinsen und der schwächere Dollar machen das Edelmetall weiterhin attraktiv für Anleger.

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