DAX fällt nach Rekordhoch auf 26.126 Punkte – Infineon unter Druck

Fresenius und Siemens Energy sorgten am Mittwoch für positive Akzente im DAX – doch das reichte nicht aus, um den deutschen Leitindex in der Gewinnzone zu halten. Nach einem vielversprechenden Start, bei dem der DAX mit 26.404 Punkten ein neues Allzeithoch markierte, verlor der Index im weiteren Handelsverlauf zunehmend an Fahrt und schloss letztlich 0,3 Prozent tiefer bei 26.126 Punkten. Am Vortag war der Index noch bei 26.202 Punkten aus dem Handel gegangen.
Zu Beginn des Handelstages hatten Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt die Stimmung angehoben. Kurz vor Handelsschluss wurde bestätigt, dass sich Iran und Oman auf eine neue Route durch die Straße von Hormus geeinigt haben – eine strategisch wichtige Wasserstraße für den globalen Ölhandel. Eine abschließende Einigung mit den USA zur vollständigen Wiedereröffnung der Meerenge steht allerdings noch aus, was die anfängliche Euphorie dämpfte.
An der Wall Street hielt die gute Stimmung hingegen an. Der Dow Jones legte bis zum frühen europäischen Abend um 0,8 Prozent zu und setzte damit die am Vortag begonnene Rekordjagd fort.
Fresenius und Siemens Energy vorne – Infineon Schlusslicht
Im DAX war Fresenius der klare Tagesgewinner. Der Bad Homburger Gesundheitskonzern hatte bereits am Vorabend eine Erhöhung seiner Ergebnisprognose bekanntgegeben – eine Nachricht, die Anleger mit deutlichen Kursgewinnen honorierten. Auch Siemens Energy konnte zulegen: Analysten zeigten sich mit den vorgelegten Quartalszahlen zufrieden.
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Zur AktienanalyseAm anderen Ende der Skala stand Infineon. Der Chipkonzern präsentierte für das dritte Quartal nach Einschätzung eines Marktteilnehmers „ein durchwachsenes Ergebnis mit einer leicht enttäuschenden Rentabilität


