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DAX kämpft um 25.000 Punkte – Halbleiter und Siemens Energy glänzen

DAX kämpft um 25.000 Punkte – Halbleiter und Siemens Energy glänzen

Während die Wall Street dank KI-Euphorie und starker Halbleiterwerte neue Höhen ansteuert, zeigt sich der DAX weiterhin zäh. Trotz eines moderaten Tagesgewinns von 0,37 Prozent auf 25.026 Punkte will der deutsche Leitindex die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten nicht dauerhaft hinter sich lassen. Die Handelsspanne zwischen 24.840 und 25.059 Zählern verdeutlicht das anhaltende Tauziehen zwischen Käufern und Verkäufern – ein Bild, das Marktbeobachter schon seit Wochen kennen.

Der MDAX der mittelgroßen Werte gab dabei stärker nach und schloss bei 32.665 Punkten mit einem Minus von 0,58 Prozent. Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Stimmung unterhalb der DAX-Schwergewichte noch verhaltener ist.

Fed-Entscheidung: Anleger bleiben gelassen

Die US-Notenbank Federal Reserve hat erneut klargemacht, dass eine schnelle Zinswende nicht auf der Agenda steht. Unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh wurden aus den begleitenden Aussagen sogar Signale für mögliche Zinserhöhungen herausgelesen. Die ersten Reaktionen an den New Yorker Börsen fielen negativ aus – doch zum Ende der Woche, kurz vor einem verlängerten US-Wochenende, erholten sich die amerikanischen Märkte spürbar. Für deutsche Anleger ist das ein wichtiges Signal: Die Zinspolitik der Fed bleibt ein zentraler Treiber für die globalen Aktienmärkte.

Naher Osten: Waffenruhe verlängert, Unsicherheit bleibt

Die Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran verlängert die bestehende Waffenruhe um weitere 60 Tage, um Verhandlungen über eine dauerhafte Lösung zu ermöglichen. US-Präsident Donald Trump machte jedoch deutlich, dass er die Angriffe wieder aufnehmen würde, sollte der Iran seine Zusagen nicht einhalten. Marktbeobachter betonen, dass die geopolitischen Risiken damit keineswegs vom Tisch sind.

Am Rohstoffmarkt sorgte die Entwicklung immerhin für Erleichterung: Die Ölpreise der Sorten Brent und WTI fielen spürbar und liegen nun wieder deutlich unter der Marke von 80 Dollar je Barrel. Dennoch warnen Experten, dass eine vollständige Normalisierung des Ölmarktes noch Zeit brauchen wird. Entscheidend bleibt dabei die Straße von Hormus. „Entscheidend ist, dass die Schiffstrasse überhaupt wieder befahrbar wird. Dies nimmt den Druck von den Ölpreisen und damit auch von der konjunkturellen Entwicklung. Nichtsdestotrotz ist der Schaden bereits angerichtet

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