DAX knapp unter Rekordhoch: Ölpreise und Zinshoffnung im Fokus

Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt bleibt konstruktiv, auch wenn die großen Kurssprünge vorerst ausbleiben. Rückenwind lieferten am Montag vor allem schwache US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag, die die Hoffnung auf eine Zinspause der US-Notenbank Federal Reserve im September nährten. Der DAX schloss mit einem minimalen Plus von 0,02 Prozent bei 26.323 Punkten – nur wenige Zähler unterhalb seines Rekordhochs von 26.445 Punkten, das er im Tagesverlauf beinahe erreichte.
Der schwache US-Jobmarkt wirkt sich direkt auf die Zinserwartungen aus: Weniger Beschäftigung bedeutet weniger Inflationsdruck – und damit geringere Notwendigkeit für die Fed, die Zinsen weiter anzuheben. Mittlerweile geht eine Mehrheit der Marktteilnehmer davon aus, dass die Fed bei ihrer September-Sitzung den Leitzins unverändert lässt. Der DAX hatte bereits am Freitag mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 26.319 Punkten geschlossen und in der vergangenen Woche insgesamt 2,7 Prozent zugelegt.
Doch Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp mahnt zur Vorsicht: „Mit der nun auslaufenden US-Gewinnsaison dürfte ein wichtiger positiver Treiber an Kraft verlieren, so dass wir in den kommenden Wochen für die Aktienmärkte Verschnaufpausen auf den erreichten Niveaus erwarten.
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