DAX rutscht auf 24.671 Punkte: KI-Skepsis und Zalando-Schock belasten

SoftBank bricht um zwölf Prozent ein, Zalando verliert zeitweise ein Fünftel seines Börsenwerts, und der OpenAI-Börsengang könnte sich verschieben – der Freitag hatte für Anleger gleich mehrere unangenehme Überraschungen parat.
Der DAX beendete die Handelswoche mit einem deutlichen Minus von 1,29 Prozent bei 24.671 Punkten. Damit verpasste der deutsche Leitindex die erst am Vortag ins Visier genommene Marke von 25.000 Punkten klar. Bemerkenswert: Der Wochenverlust entspricht nahezu exakt dem Tagesminus – die Schaukelbörse rund um die runde Marke setzt sich also fort. Auch der MDAX der mittelgroßen Werte gab nach und schloss 1,2 Prozent tiefer bei 31.588 Zählern.
Den Ton gab der asiatische Markt vor. In Tokio verlor der Nikkei-Index satte 4,2 Prozent, belastet vor allem durch einen massiven Abverkauf von Technologieaktien. Besonders hart traf es SoftBank: Die Aktien des japanischen Technologieinvestors, der stark auf KI-Unternehmen setzt und einer der größten Investoren in OpenAI ist, brachen um mehr als zwölf Prozent ein.
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Zur AktienanalyseDer Auslöser für die breite KI-Skepsis: Berichte der New York Times über eine mögliche Verschiebung des mit Spannung erwarteten OpenAI-Börsengangs. Marktexperte Jürgen Molnar bezeichnete dies als klare Stimmungsbremse. „Die Anleger sind zwischen den Möglichkeiten und Chancen der Künstlichen Intelligenz und den Risiken hoher Bewertungen hin- und hergerissen


